Hallo zusammen
Ich kann mit XProfan 4 keine E-Mails mehr mit SMTP("SendMail", ... versenden.
(Mit Python und Verwendung der identischen Parameter sowie Port funktioniert es tadellos.)
Hat jemand einen Tip?
Beste Grüsse,
André
SMTP("SendMail", ... funktioniert nicht mehr (bei mir)...
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Ja, das Problem ist ja schon seit 2017 bekannt. Ob nun an der CL32.dll, Cryptlib oder daß mancher Provider keine externen Programme mehr zuläßt, hängt, weiß keiner so genau. Der ganze Kram fing mit der Umstellung nach SSL an.
1&1 scheint zu funtkionieren aber Web.de, t-online.de nicht.
Da hat bis jetzt keiner was so richtig rausgefunden.
Bei mir geht das seit obigem Zeitpunkt mit t-online auch nicht mehr.
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Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass XProfan CryptLib anweist, SSL zu verwenden. Das funktioniert heute aber nicht mehr, sondern TLS 1.2 ist inzwischen fast überall nötig.
Ich hatte da im Parallelforum mal eine Lösung gepostet (https://xprofan.net/intl/de/sdk/em…nd-mit-tls-1-2/). Leider funktioniert die aber ausgerechnet nicht mit t-online, weil CryptLib sich damit nicht verbinden kann. Es geht aber mindestens mit 1&1 (heute IONOS), web.de und GMX (mit mehr habe ich nicht getestet).
Gruß, Jens-Arne
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TLS müßte doch auch gehen. RGH hatte doch bei X4 den entsprechenden SET-Befehl erweitert.
ZitatAlles anzeigenSet("SMTPSSL", N)
N: Integer - 0, 1 oder 2: 0=unverschlüsselt / 1=STARTTLS / 2=SSL/TLS
Mit dieser Funktion wird der Modus für den Mailversand eingestellt: 0 = unverschlüsselt / 1=STARTTLS / 2=SSL/TLS. Bei 1 oder 2 muss dann in der SMTP-Funktion beim Host des Providers der Port mit angegeben werden. Üblich für STARTTLS ist Port 587, für SSL/TLS wird meist 465 benutzt:
set("smtpssl", 1)
smtp("SendRaw", "smtp.1und1.de:587", <User>, <passwort>)
set("smtpssl", 2)
smtp("SendRaw", "smtp.1und1.de:465", <User>, <passwort>)
(1&1 erlaubt beide Varianten.)
Wenn die CL32.DLL im Modus 1 oder 2 nicht gefunden wird, gibt die SMTP-Funktion einen entsprechenden Fehler aus.
Als die Funktionen zum Mailempfang in XProfan X4 hinzukamen, wurde aus Kompatibilitätsgründen der Funktionsname SMTP() beibehalten, auch wenn für den Empfang das IMAPProtokoll zum Tragen kommt.
Hinweis: Nicht jeder Provider erlaubt den IMPAZugriff von fremden Programmen!
Oder ist mit STARTTLS was anderes gemeint ?
Jedenfalls bei meinem FireFox ist STARTTLS und Port 587 voreingestellt, was auch
funktioniert.
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Hallo zusammen und Merci vielmals für Eure Tipps!
Jens-Arne Vielen Dank für Dein cooles Programm. Ich habe alles in ein Verzeichnis entpackt und das CL-Mail-Test.prf gestartet, mit folgenden Meldungen:Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. H.Brill Das Set("SMTPSSL", N) habe ich schon in allen Variationen getestet. Leider ohne Erfolg.
Soll ich das Problem allenfalls direkt bei Roland melden? oder habt Ihr noch eine andere Idee? -
Kannst du ja nochmals bei RGH melden.
Damals, 2017, hatte RGH ja auch keinen Rat, nur daß es bei seinem 1 & 1 Account
funktionierte. Vielleicht findet er ja die Lösung anhand deiner obigen Fehlermeldungen.
Er könnte sowieso mal hier einen kleinen Statusbericht schreiben. Wie geht es weiter ?
Hatte er Erfolg mit den Delphistrings bezüglich der 64 Bit Version (Compiler Flags in Delphi,
was Jens-Arne herausfand) ?
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cadtec: Diese Fehlermeldungen sind typisch für Provider, zu denen CryptLib keine Verbindung hergestellt bekommt. Insbesondere ist das bei t-online leider so. Bei anderen Providern musst Du aufpassen, ob die ein anwendungsspezifisches Passwort verlangen (z.B. web.de, wenn ich es richtig erinnere). Das müsstest Du dann erst in deren Web-Interface erstellen und im XProfan-Programm als Passwort hinterlegen.
Ich habe jedenfalls die Dateien aus meiner ZIP-Datei gerade noch einmal getestet (heruntergeladen und in ein Verzeichnis entpackt). Mit meinem GMX-Account funktioniert es.
Heinz: Es kommt sicher auch auf die CryptLib-Version an, die man benutzt. Ansonsten habe ich sonst noch nichts weiter gehört bezüglich 64bit und Delphi. Aber das ging bisher auch nie an mich privat, sondern wäre hier im Forum zu lesen.
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Bei PureBasic scheint es da auch Probleme zu geben.
Daß es da nichts Allgemeingültiges für alle gibt. Ist ja schließlich so eine Art
Kulturgut, da es auf allen Palttformen (ob Win, IOS, LINUX, Handy usw.) zur
Verfügung steht.
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Mir geht es auch darum, meine jahrzehntelang benutze E-Mail-Adresse von t-online weiter zu verwenden und keine sogen. Wegwerfmailadressen. Mir ist das auch lästig, meinen Bekannten dauernd eine neue Mailadresse, über die sie mich erreichen können, zu schicken. Obwohl das manchmal ja auch hipp zu sein scheint.
Bei PureBasic hatte ich auch noch keinen Erfolg. Vielleicht mache ich ja auch codemäßig was falsch.
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Hallo Heinz
Ja, für uns ist das auch wichtig.
Bei mir funktioniert das in PureBasic wie folgt:
Code
Alles anzeigen; Hinweis: ändere smtp-server-xy.com, um ein lauffähiges Beispiel zu erhalten ; Login$ = "name" Password$ = "pass" Receiver$ = "empfängermail" If CreateMail(0, Login$, "Mit PureBasic -> Hello Port: 465") AddMailRecipient(0, Receiver$, #PB_Mail_To) SetMailBody(0, "Hello !, this is a one-line mail, mit Umlauten öäü") Debug SendMail(0, "smtp-server-xy.com", 465, #PB_Mail_UseSSL | #PB_Mail_UseSMTPS | #PB_Mail_Asynchronous, Login$, Password$) Repeat P = MailProgress(0) Select P Case #PB_Mail_Connected Debug "connected" Case #PB_Mail_Error Debug "Error" Break Case #PB_Mail_Finished Debug "finished" Default Debug RSet(Str(P), 2, "0") + "%" EndSelect Delay(125) Until P = #PB_Mail_Finished EndIf -
Hallo cadtec,
was meinst Du mit dem Test-Account? Eine Test-Email-Adresse? Davon habe ich genug, trotzdem vielen Dank. Wenn es um etwas anderes geht, sag bitte nochmal Bescheid.
Das Problem bei PureBasic ist, dass man damit nur Email versenden, aber keine empfangen kann, soweit ich weiß. Das taugt also auch nicht wirklich etwas. Ich habe noch keine "einfache" und kostenlose Lösung gefunden, weswegen ich mir die Mühe mit der DLL für CryptLib gemacht hatte. Was ja aber leider auch nicht ohne Setbacks ist, weil ausgerechnet t-online damit nicht funktioniert. Das ist alles ein ziemlicher Mist im Moment. Dabei sollte man doch denken, es sei programmiertechnisches Allgemeingut, einfach einmal ein paar Emails zu versenden und zu empfangen...
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Bei den Providern, bei denen es nicht geht, wird es programmiermäßig wohl so sein, daß es nicht berücksichtigt wurde. Jeder User hat heutzutage sein Standardprogramm, wie FF, über t-online, Windows Mail usw., mit dem er seine Mails täglich liest. Wozu dann noch eine zusätzliche Sicherheitslücke schaffen ? Die zugelassenen Apps für Mail reichen ja wohl als Standard. Und wenn ich ehrlich bin, brauche ich im Grunde genommen ja auch keine Mailfunktion in meiner App. Es stellt also nur ein entbehrliches Feature dar. Etwas anders stellt sich das natürlich dar, wenn ich per Mail z.b. Bestellungen erhalte und kann diese dann ohne Umwege über die Listboxliste bearbeiten oder in ein Bestellsystem automatisch überführen. Da ist aber ein ausgehandeltetes Protokoll zwischen Sender und Empfänger hilfreich.
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Hallo Heinz,
da muss ich entschieden widersprechen: Es gibt dutzende Dinge, bei denen man sehr wohl aus einem Programm heraus Emails empfangen und versenden möchte. Wir hatten im Büro mal einen etwas älteren Drucker/Scanner, der Scans zwar per Email versenden, aber nicht maschinenlesbar (OCR) machen konnte. Da habe ich einfach ein Programm geschrieben, das die Emails abruft, Tesseract über den Anhang laufen lässt und das dann an den jeweiligen Empfänger im Büro wiederum als Email zustellt. Funktionierte ohne jeden Nutzereingriff hervorragend, so, als könnte der Scanner das von Hause aus, bis die Email-Funktionen aus den bekannten Gründen plötzlich nicht mehr liefen. Schon der Scanner war nicht mehr in der Lage, die Emails überhaupt zu verschicken, und das Profan-Programm natürlich auch nicht mehr.
Außerdem gibt es die öffentlich zugänglichen Protokolle POP3, SMTP und IMAP. Es kann überhaupt nicht angehen, dass man die dann nicht auch aus einem eigenen Programm heraus nutzen kann.
Das ganze ist wirklich ein Riesen-Ärgernis. Aber es ist, wie es ist. Die Alternative zu CryptLib ist wohl OpenSSL. Und dafür habe ich nicht einmal eine auch nur rudimentär verständliche Anleitung gefunden, weswegen ich dafür auch kein Interface schreiben kann.
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Hallo zusammen,
Ich habe das Problem mit dem in Windows 11 enthaltenen „curl.exe” umgangen.Es ist zwar ein Umweg, aber das Versenden von E-Mails funktioniert damit sehr gut!
Wir hoffen aber trotzdem, dass Roland ein neues XProf-Build bringt, in dem dieses Problem gelöst wird.
Beste Grüsse,
André -
Das mit curl.exe ist tatsächlich interessant. Das funktioniert in der Tat gut, ist aber nicht so einfach zu handhaben. ChatGPT ist da bei den Aufrufen mal eine echte Hilfe.
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