16% MwSt bei Lagerkauf von Hardware?

  • Hallo... hab bei einem bekannten von mir neulich.. für 260 euro hardware bestellt.. da er manche dachen günstig bekommt... jetzt meint er dass es sein kann das 16%mwst brechnet werde.... kann das echt sein.. oder verarscht der mich?
    MFG


    Corki

    AMD Athlon xp 2200
    512 MB DDR RAM
    80 gb Samaung
    Geforce FX 5200 128 MB

  • Zitat von corki

    Hallo... hab bei einem bekannten von mir neulich.. für 260 euro hardware bestellt.. da er manche dachen günstig bekommt... jetzt meint er dass es sein kann das 16%mwst brechnet werde.... kann das echt sein.. oder verarscht der mich?
    MFG


    Corki



    Na klar werden die Berechnet.


    Warum sollte keine Umsatzsteuer berechnert werden?Dann würden die sihc ja strafbar machen.

    Abit NF7,Athlon XP-M2600+@2300Mhz,
    1024MB DDR 400,
    WaKü, Moddinggehäuse,
    Gainward Geforce7800GS Golden Sample 256MB

  • Als Endverbraucher zahlt man halt die gesetzliche Umsatzsteuer von 16% zur Zeit! Der verarscht dich nicht, bleib locker!

    XP Prof;2x80GB RAID"0";2x512 4400A-Data;AMD64 3700+@2950 GHZ;x1800XT;580 Watt HIPER Type R;AsusA8N-Premium

  • Jeder der legal verkauft, muss Mehrwertsteuer berechnen, wobei nur der Mehrwert (Gewinn) versteuert wird.


    Zum Verständniss:
    Der Wiederverkäufer kauft Ware vom Hersteller, für ihn ist die Mehrwertsteuer in dem Fall Vorsteuer.


    Nun verkauft der Wiederkäufer die Ware an den Einzelhandel, was normalerweise mit Gewinn gemacht wird. Für ihn ist die Mehrwertsteuer nun Umsatzsteuer und für den Einzelhändler die Vorsteuer.


    In der Buchführung vom Wiederverkäufer steht nun,
    Vorsteuer (Einkauf) - Umsatzsteuer (Verkauf) = Mehrwertsteuer


    Das wird voneinander abgezogen und die Summe, die da rauskommt ist die Mehrwertsteuer des Wiederverkäufers, er muss also nur seinen Gewinn versteuern, da der Hersteller bereits die 16 % Steuern für die Ware ans Finanzamt bezahlt hat.


    Beim Hersteller ist der Rohstoffeinkauf und die Betriebsmittel das gleiche, wie für den Wiederverkäufer der Einkauf, das ist die Vorsteuer, er rechnet also 16 % der Produktionskosten als Vorsteuer gegen.


    Schließlich soll die Ware nicht bei jedem Verkauf um 16 % teurer werden, es wird als nur der Gewinn versteuert. So geht das weiter bis zum Endverbraucher.


    Vielleicht etwas deutlicher


    Einkauf ohne Steuer 100 Euro
    16 Euro Vor-Steuer
    Einkauf mit Steuer 116 Euro


    Verkauf ohne Steuer 200 Euro
    32 Euro Umsatz-Steuer
    Verkauf mit Steuer 232 Euro


    Nun wird 16 - 32 gerechnet, das sind effektiv 16 Euro Mehrwert-Steuer, also für die 100 Euro Gewinn.


    Sollte es sich um einen schlechten Händler handeln und er mehr Ware eingekauft haben, als er verkauft hat, nennt sich das Vorsteuerüberhang und man soll es nicht glauben, diesen bekommt er vom Finanzamt zurück.
    Ist aber nicht zu empfehlen, außer man hat eine gute Bank oder heißt Daimler Benz.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michi

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