Angepinnt Was du wissen solltest, bevor du mit Linux anfängst...

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    • Was du wissen solltest, bevor du mit Linux anfängst...

      Hallo,

      hier im Forum werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt wie „Welche Distribution“ oder „funktioniert meine W-Lan Karte?“
      Ich möcht hier versuchen einen kleinen Überblick und eine kleine Hilfe zu schaffen, welche nicht in der Infothek ist, da ich so das Gefühl habe, dass diese recht wenig besucht wird :-(

      Zu erst aber ein paar Dinge, die man wissen sollte wenn man sich an eine Linuxdistribution heranwagt:

      1. Linux ist nicht Windows! Es ist eine andere Systemstruktur was den Grundaufbau betrifft. Du wirst viele Dinge anders haben als bei Windows. Es ist jedoch auch nicht sonderlich schwer. Es ist eben nur anders.
      2. Linux ist nicht das komplette Betriebssystem! Dies ist nur die Distribution! Linux ist nur der Kernel, also der Kern der ganzen Geschichte. Das Drummherum wie bestimmte Assistenten usw. kommen von den Distributionen selber oder von den Oberflächen wie GNOME (bei Ubuntu) oder KDE (bei Kubuntu und SuSE)
      3. Linux ist nicht gleich Windows... Das Betrifft vor allem auch die Software. Bei Linux gibt es keine .exe Dateien, welche du anklicken kannst und dann öffnet sich ein Installer. Bei Linux-Distris wird die Software meist über Paketmanager geordnet und installiert. Bei Ubuntu beispielsweise ist die Software zentralisiert. Es Du kannst im Paketmanager Software auswählen und installieren ohne erst im Internet zu suchen.


      1. Welche Distribution soll ich nehmen?
      Diese Frage ist wohl mit die häufigst gestellte. Früher riet man zu SuSE, was ich jedoch nicht mehr machen würde.
      Meine klare Emfpehlung wäre Ubuntu. Warum? Es ist wesentlich Nutzerfreundlicher und unkomplizierter als SuSE. Bei SuSE hat man z.B. das Problem, dass man keine MP3's von Haus aus abspielen kann. Da muss man erst im Internet nach den nicht-freien Codecs suchen. Bei Ubuntu ist dies ebenfalls so, nur steht einem da ein sehr guter Assistent zur Seite.
      Es gibt noch viele weitere Gründe, jedoch würde das eine lange Liste werden ;-)

      Also: Nimm Ubuntu!
      Es ist auch viel einfacher in einem solchen Forum dann auf bestimmte Fragen einzugehen wenn eine Distribution genutzt wird. Natürlich könnt ihr auch Fragen zu anderen Distributionen stellen :-)

      2. Funktioniert meine W-Lan Karte unter Linux?
      Das Problem W-Lan Karten ist ein altes Problem unter Linux. Dabei ist es egal welche Distribution man benutzt. Jede hat den gleichen Kernel.
      Unter folgender Adresse könnt ihr sehen welche Karten und Chipsätze unterstützt werden, bzw für welche es Treiber gibt: wiki.ubuntuusers.de/WLAN/Karten?highlight=%28wg111%29

      3. Kann ich Windows-Software unter Linux benutzen/funktionieren Spiele?
      Die Antwort lautet – Jaein!
      Es gibt Software, welche unter Linux mittels dem Interpreter WINE funktioniert. Auch Spiele. Es funktioniert jedoch nicht jede Software oder jedes Spiel.
      Bei Ubuntu kannst du ganz einfach WINE installieren, indem du unter „Anwendungen“ auf „Software hinzufügen/entfernen“ im Suchfeld WINE eingibst und es dann auswählst und auf Anwenden klickst ;-)
      Welche Anwendungn unter WINE laufen siehst du hier: appdb.winehq.org/

      Eine andere Alternative wäre, unter einer virtuellen Maschine ein Windows aufzusetzen.
      Hierbei macht sich VirtualBox (virtualbox.org) sehr gut.
      Die Bedienung von VBox ist eigentlich recht einfach und selbsterklärend, da auch nette Assistenten einem den Weg weisen.



      Ich bitte drumm Vorschläge mitzuteilen, damit dies hier eine nutzvolle Übersicht wird!
      X2 4800+? 7900GTX? 4 GB DDR2 ? - brauche ich nicht - VC20 tut's auch
    • Hi
      Zunächst: schöne FAQ! Schlage vor, den Thread zu pinnen.

      Punkt 2 würde ich evt. umbennen in "Funktioniert meine Hardware unter Linux" und dann auf das ubuntuusers Wiki oder auf andere Listen verweisen.
      Überhaupt sollten noch ein paar mehr Links rein. Wenn du ubuntu empfiehlst, sollte auf jeden Fall ein Verweis auf das ubuntuusers Wiki rein, da das die erste Anlaufstelle bei Problemen sein sollte. Eine Link zum Download von ubuntu wäre auch nicht schlecht ( z.B. hier, da steht auch, was es mit den Architekturen auf sich hat).
      Bei Punkt 3 fehlt noch ein Hinweis auf Cedega.

      Linux ist nicht gleich Windiws

      => Windows, nicht Windiws

      Bei Ubuntu beispielsweise ist die Software zentralisiert.

      ??? Unter Linux werden alle Anwendungsprogramme im /usr-Verzeichnis gespeichert (Ausnahme Zusatzpakete, die in evt. auch in /opt), unabhänig von der Distribution.
      Das "Es" im folgenden Satz ist übrigens zu viel.

      Bei SuSE hat man z.B. das Problem, dass man keine MP3's von Haus aus abspielen kann. Da muss man erst im Internet nach den nicht-freien Codecs suchen. Bei Ubuntu ist dies nicht mehr der Fall.

      Auch ubuntu kann keine Mp3s per Default abspielen. Die neue Version erleichtert nur das Installieren der Codecs wesentlich.

      Das Problem W-Lan Karten ist ein altes Problem unter Linux. Dabei ist es egal welche Distribution man benutzt. Jede hat das gleiche Betriebssystem.

      Ich würde statt Betriebssystem eher Kernel schreiben, da Betriebssystem oft mit Distribution gleichgesetzt wird. (Wobei das dann immer noch nicht ganz richtig ist - die Kernel-Version kann sich afaik bei Distributionen unterscheiden. Aber das kann man weglassen, das verwirrt nur)

      Diese Sachen sind mir beim Durchlesen aufgefallen, vieleicht kommt später noch was dazu.

      Gruß
      Cage
    • Danke für die Korrektur!

      Hab Windows richtig geschrieben jetzt,
      das mit der "Software zentralisiert" meinte ich, dass sie Installation zentral ist... Über halt Synaptic bzw. diesem Hinzufügen/Entfernen Dingsel bei Ubuntu. (bzw. ja auch apt-get). Ist ja die zentrale Anlaufstelle für Software Installation/Deinstallation.

      Das mit den MP3s werd ich dann auch rausschmeißen... Ist mir wohl ein bisschen in vergessenheit geraten, dass es bei ubuntu auch so ist... wohl durch die Assistenten.
      X2 4800+? 7900GTX? 4 GB DDR2 ? - brauche ich nicht - VC20 tut's auch
    • Re: Was du wissen solltest bevor du mit Linux anfängst...

      DeltaLima schrieb:



      Zu erst aber ein paar Dinge, die man wissen sollte wenn man sich an eine Linuxdistribution heranwagt:



      1. Welche Distribution soll ich nehmen?
      Diese Frage ist wohl mit die häufigst gestellte. Früher riet man zu SuSE, was ich jedoch nicht mehr machen würde.
      Meine klare Emfpehlung wäre Ubuntu. Warum? Es ist wesentlich Nutzerfreundlicher und unkomplizierter als SuSE. Bei SuSE hat man z.B. das Problem, dass man keine MP3's von Haus aus abspielen kann. Da muss man erst im Internet nach den nicht-freien Codecs suchen. Bei Ubuntu ist dies nicht mehr der Fall.
      Es gibt noch viele weitere Gründe, jedoch würde das eine lange Liste werden ;-)

      Also: Nimm Ubuntu!
      Es ist auch viel einfacher in einem solchen Forum dann auf bestimmte Fragen einzugehen wenn eine Distribution genutzt wird. Natürlich könnt ihr auch Fragen zu anderen Distributionen stellen :-)



      Also sorry mal,
      was du da redest ist in meinen augen einfach irgendwie dumm. Man kann doch nicht pauschal sagen diese distri ist die richtige für dich. Der auswahl einer distribution muss individuell sein! Jenachdem was man braucht etc.

      Und wieso anfaengern/umsteigern immer zu ubuntu oder suse geraten wird kann ich auch nicht vestehen! Da kann man den leuten gleich empfehlen bei Windows zu bleiben... weil mit linux hat das bei suse und ubuntu nix mehr zu tun!


      2. Funktioniert meine W-Lan Karte unter Linux?
      Das Problem W-Lan Karten ist ein altes Problem unter Linux. Dabei ist es egal welche Distribution man benutzt. Jede hat den gleichen Kernel.

      So ein stuss! Sorry aber erst mal informieren und dann reden!


      Das soll nicht als rummaulen angesehen werden sondern als konstruktive kritik! Weil ich kann da einfach nicht den mund halten wenn ich so einen mist lese Sorry!

      Grüße
      Tuxhelfer alias Darth Vader
    • Und wieso anfaengern/umsteigern immer zu ubuntu oder suse geraten wird kann ich auch nicht vestehen!

      Weil zumindest ubuntu extrem einsteigerfreundlich ist. Du installierst es und alles läuft sofort. Und das Wiki ist imo erstklassik.
      Was würdest du denn empfehlen?

      weil mit linux hat das bei suse und ubuntu nix mehr zu tun!

      ??? Nur weil man Suse oder ubuntu über eine GUI vernüftig bedienen und konfigurieren kann, heißt es doch nicht, dass man das tun muss. Unter ubuntu steckt ein vollwertiges Debian, mit allen seinen Möglichkeiten. Die Zeiten, in denen Linux nur über das Terminal zu bedienen war, sind schon etwas länger vorbei...
    • Die Wahl der distribution ist natürlich auch eine Subjektive frage! Aus meiner Erfahrung heraus ist für einen Einsteiger Ubuntu besser!
      Ich habe auch nie gesagt dass er das nehmen soll! Es ist eine Empfehlung von mir und auch von vielen anderen.

      Wir konzentrieren uns auf den Desktopbereich. so, sage mir bitte Warum da nicht Ubuntu genommen werden sollte? Oder warum es ein Suse oder Fedora sein sollte? Ich sehe keine Gründe! Nur den, dass Ubuntu imho einfacher zu bedienen ist! (Der Yast ist nicht jedermanns Sache, GNOME ist nicht so ein Optionenwald wie KDE, welches ja bei Suse der Standard ist!)

      Ich sehe schon, dass du Gentooler bist...
      Und deine Einstellung zu GUIs ist halt nicht sehr positiv...
      Du bist einer der Hardcore-User, nehme ich mal an.

      Dieses Forum hier ist aber sozusagen ein Forum, welches sich an Max-Otto Normalverbraucher richtet, genauso wie die Distributionen!!!(Ubuntu zumindest auf alle Fälle!)

      Hier wird auch nicht geprädigt "Linux sei das Allheilmittel! Wechselt zu Linux!" NEIN

      Wer umsteigen möchte, soll hier nur eine Empfehlung bekommen was denn gut für ihn wäre!


      Das mit den WLAN-Karten. Es IST ein Problem! Ich mag nur an das maue angebot von Treibern denken, welches das eigentliche Problem darstellt. Klar gibt es ndiswrapper usw... jedoch habe ich auch mit Hilfe diesen Tools meine T-Sinus2 nicht zum laufen bekommen!

      Und das mit dem Kernel, was ich da geschrieben hab... Unglücklich ausgedrück, ja, ich wollte es allgemeinverständlich machen... Natürlich hat nicht jede Distri den/(die) gleiche(n) Kernel(version)... Aber der Kernel heißt Linux, der ist überall geleich, das wollte ich sagen!

      Und ich habe die Problematik WLAN selbst durchgearbeitet... Eine X-beliebige Karte kannst du eben (leider) nicht verwenden, da es manchmal keinen Treiber gibt! (Atmel z.B. ... NICHT die USB-dinger.. dafür gibts ja einen)


      Du musst mal die Maßstäbe anders setzen!!!
      X2 4800+? 7900GTX? 4 GB DDR2 ? - brauche ich nicht - VC20 tut's auch
    • Ubuntu hat aber das Problem, die Laufwerke zu limitieren, was zu Installationsproblemen führen kann:
      insgesamt 12 Laufwerke: Um zu installieren, nehm ich den Kartenleser ab, später, nachdem ich installiert habe, füge ich diese hinzu, und siehe da, Grub findet nix.

      Ich hab Mandriva, findet alle Laufwerke, sieht gut aus, und wenn man ein wenig Hilfe bekommt, äusserst angenehmes System
      Free soul!
      Wenn Meinungen kritisiert werden, ist es dann nicht wahr, das man unfrei ist?
      codedeaf.net
      facebook.com/codedeaf
    • DeltaLima schrieb:


      Ich habe auch nie gesagt dass er das nehmen soll! Es ist eine Empfehlung von mir und auch von vielen anderen.


      Nein hast du nicht... ich glaub ich irre mich...:


      Also: Nimm Ubuntu!
      Es ist auch viel einfacher in einem solchen Forum dann auf bestimmte Fragen einzugehen wenn eine Distribution genutzt wird. Natürlich könnt ihr auch Fragen zu anderen Distributionen stellen


      Sorry aber das klingt wie: "nimm ubuntu oder hier wird dir nicht geholfen.



      Wir konzentrieren uns auf den Desktopbereich. so, sage mir bitte Warum da nicht Ubuntu genommen werden sollte? Oder warum es ein Suse oder Fedora sein sollte? Ich sehe keine Gründe! Nur den, dass Ubuntu imho einfacher zu bedienen ist!

      "wir konzentrieren uns auf den Desktop bereich..."
      Du kannst doch bei jeder distri jeden wm nutzen!


      Ich sehe schon, dass du Gentooler bist...
      Und deine Einstellung zu GUIs ist halt nicht sehr positiv...

      Nein, das ist nicht wahr! Ich habe absolut nichts gegen gui. Aber wo ist denn dann für die "umsteiger/anfaenger" der unterschied zu windows? :/


      Dieses Forum hier ist aber sozusagen ein Forum, welches sich an Max-Otto Normalverbraucher richtet, genauso wie die Distributionen!!!(Ubuntu zumindest auf alle Fälle!)

      1. du musst nicht ständig 3 ! schreiben ich verstehe dich auch so.
      Wo ist denn da der Sinn? Wer sich wirklich mit Linux beschäftigen will. Der fragt erst gar nicht welche distri er nehmen soll sondern der schaut gleich selber. Weil die meisten leute fühlen sich einfach nur toll weil sie linux ""benutzen"". Aber das sie eigentlich nichts selber schaffen... davon sagen sie nichts...
      Außerdem sind das die die gar nichts für die Community tun!



      Das mit den WLAN-Karten. Es IST ein Problem! Ich mag nur an das maue angebot von Treibern denken, welches das eigentliche Problem darstellt. Klar gibt es ndiswrapper usw... jedoch habe ich auch mit Hilfe diesen Tools meine T-Sinus2 nicht zum laufen bekommen!

      Ich denke da sitzt das Problem eher vor dem Bildschirm. Wenn man etwas zu laufen bekommen will dann bekommt man es zum laufen.
      Dann helf halt und schreib nen Treiber!

      Und das mit dem Kernel, was ich da geschrieben hab... Unglücklich ausgedrück, ja, ich wollte es allgemeinverständlich machen... Natürlich hat nicht jede Distri den/(die) gleiche(n) Kernel(version)... Aber der Kernel heißt Linux, der ist überall geleich, das wollte ich sagen!


      Naja ok. Kannst ja schreiben haben alle das gleich fundament (Unix)



      Und ich habe die Problematik WLAN selbst durchgearbeitet... Eine X-beliebige Karte kannst du eben (leider) nicht verwenden, da es manchmal keinen Treiber gibt! (Atmel z.B. ... NICHT die USB-dinger.. dafür gibts ja einen)

      Doch kannst du! Siehe Oben.

      Du musst mal die Maßstäbe anders setzen!!!

      Ihr solltet von euren vorurteilen und dau ratschlägen abstand nehmen.
      Weil das was ihr erzählt ist ja nicht mehr haltbar!

      Sorry, das soll wirklich jedeglich konstruktive Kritik sein keine beleidigung!

      Grüße
      Vader
    • Da ich mich auch mal ein bisschen mit dem Thema befasse, hab ich den Thread jetzt mal wieder aufgegriffen und angepinnt.

      Schöner kleiner Überblick, DeltaLima. (von Feinheiten abgesehen ;-) deckt sich auch mit dem Wissen, das ich mir bis jetzt aneignen konnte ;))

      Zu eurer Diskussion:
      Das hier sollten Hinweise und Erklärungen für Leute werden, die bisher immer mit Win (oder auch Mac) gearbeitet haben und sich mal mit Linux beschäftigen wollen. Ist man in der Situation, dann muss man irgendwo einen Anfang und Einstieg finden. Dass dabei nicht jede technische Feinheit beachtet werden kann, dürfte sich von selbst verstehen. Und ich weiß auch nicht, wie viele, die in dieser Situation sind, imstande sind Treiber selbst zu programmieren ;-)

      Meiner Meinung nach sollte man beim Einstieg die Grundlagen (Distribution, Adressen usw) kennenlernen und sich Stück für Stück reinarbeiten in das Thema.

      Mehr als Hilfe geben und Vorschläge machen (so dass der "Linux-Einsteiger", der [überzieh] keine Ahnung von Nichts hat [/überzieh]* nicht gleich verzweifelt, weil er meint alles selbst programmieren zu müssen) können wir/ihr hier eh nicht. Letztendlich muss jeder selber seinen Weg (Distribution ;)) suchen.

      Ich werd mir auch mal Gedanken machen wie man das evtl. noch erweitern könnte.


      MfG

      CM


      *an eventuelle Klugsch*****: nein, das ist im (bayrischen) umgangssprachlichen Gebrauch nicht als doppelte Verneinung aufzufassen, sondern als Verstärkund der Verneinung ;-)
      Diejenigen aber, die die Regungen der eigenen Seele nicht aufmerksam verfolgen, sind zwangsläufig unglücklich.
    • hab mir mal zu testzwecken (mit rat von DeltaLima^^) Ubuntu draufgehauen damals als ich die version 7.04 draufhatte gab es keinerlei reaktion mit meinem WLanstick. Mit der neuen version 7.10 funktioniert das internet über wlan.
      Mir gefällt ubuntu recht gut nur weiß ich jetz noch nicht ob ich mich in den nächsten jahren von Windows trennen kann.
      Bin nunmal leider damit aufgewachsen (das nenn ich schlechter umgang mit kindern xD)



      Fabi
      Sh!t Happenz

      malt was^^
      graphicguestbook.com/bobee
    • hilfe für umsteiger

      bin selber noch ein frischling auf linux und habe deshalb in meinem forum versucht mit einer anleitung den umstieg für neueinsteiger so leicht wie möglich zu machen.
      weiters war es mir ein anliegen - die stolpersteine über die ich gestolpert bin, für einen anderen aus dem weg zu räumen.

      ich glaube der beitrag passt gut hier herein:
      es ist keine pdf datei, deshalb muss ich hier auf das forum verlinken:
      computerschutz.net/tutorials/726-linux-fuer-einsteiger.html

      ich möchte hier noch etwas betonen - ich will hier keine werbung für cs machen.
      wie in meiner vorstellung schon erwähnt finde ich die linuxseite hier ausnehmend gut und will mich hier auch beteiligen - wenn's geht.
      betrachtet dies bitte als meinen ersten beitrag dazu.

      servus
      noelis
    • Auch ich gehöre zu denjenigen, die meinen die alleinige Empfehlung von Ubuntu passt nicht:
      Ich selbst habe andere Distributionen Anfängerfreundlicher empfunden z.B. bei der Frage ob ein simples flash-Plugin enthalten ist oder (da proprietäre Software verpönt ist) eben nicht.

      Ich finde daher KNOPPIX oder Mandriva anwenderfreundlicher und selbst ein englischsprachiges Puppy ist mir lieber.
      Das soll nicht heissen, dass Ubuntu schlecht wäre, sondern nur das es eben nicht wie fast überall so dargestellt das einzig wahre ist.

      Man muß Ubuntu zugute halten, dass sich dijenigen die keinen fetten Internetzugang haben eine CD gratis zuschicken lassen können und so mehr Perasonen doe Möglichkeit haben sich mit Linux auseinander zusetzen (keine andere Distro wird so stark finanziell unterstützt sich das leisten zu können)

      Ich glaube es ist das beste anzuraten ein paar LiveCDs auszuprobieren und jenes System zu wählen das einem selbst am Besten liegt.
      [Blockierte Grafik: http://www.world-of-smilies.com/wos_computer/pc_wos5.gif] computerophil.at
      Linux-LinkListen, ältere Versionen von Knoppix und Puppy, Sprach-Derivate, etc.
    • Was zum Beispiel ist mit Slackware, Gentoo, ArchLinux?

      Man sollte den Nutzern erklären, was Linux auch bietet. :-) Und das mach ich mal.

      Slackware ist die älteste Distribution, die heute noch aktiv weiterentwickelt wird; Sie hält sich streng an die Unix-Prinzipien, etwa: "Für jede Aufgabe ein Programm, das diese aber optimal erfüllt." Wichtigstes Merkmal an Slackware, das aber jedem Anfänger sofort ins Auge fallen wird, ist die fehlende Paketverwaltung, jedoch gibt es zahlreiche Projekte, slapt-get, sbopkg, um nur einige zu nennen, die das Kompilieren (aus dem Quellcode übersetzen) und installieren erleichtern. Der Updateprozess von Slackware ist auch überaus langwierig und zeitaufwändig. Vorteile sind eine nahezu unerreichte Stabilität und Geschwindigkeit. Was vielleicht auch interessant sein dürfte, vor allem für die potentiellen Hacker: Bevor man bei Slackware was einrichtet, muss man es verstehen. Man wird quasi gezwungen, etwas zu lernen, der Erfolg, wenn alles gut funktioniert ist eine Belohnung. Slackware findet seine Hauptanwendung im professionellen Umfeld.

      Verfügbare Architekturen: s390, ARM, x86_64, x86, Alpha, SPARC, PPC.
      Vorinstallierde Desktopumgebungen: KDE, XFCE, Fluxbox, Blackbox, FVWM2, TWM, WindowMaker.

      Hier noch ein Bild der Slackware-Installation: upload.wikimedia.org/wikipedia…/Slackware_10.2_setup.png

      Die aktuelle Version ist: 13.37



      ArchLinux ist sehr einfach gestaltet, wie auch Slackware, es hält sich an die KISS-Prinzipien. Graphische Konfugurationsdateien existieren nicht, es wird weitestgehend alles durch das Editieren von Textdateien erledigt, wie auch bei Slackware. Es bietet auch eine sehr detaillierte Anleitung für Einsteiger, in der alles Wissenswerte erklärt wird. ArchLinux ist ein Rolling Release, das heißt, man ist durch Systemupdates immer am neuesten Stand. Anders als bei herkömmlichen Systemen muss hier der Computer nie neu aufgesetzt werden, um auf dem jeweils aktuellen Stand zu bleiben. Des Weiteren ist ArchLinux sehr einfach und minimalistisch aufgebaut, schnell in der Anwendung und Desktop-zentriert. Man lernt in der Anwendung sehr viel, viele der professionellern Linux-Nutzern bleiben bei ArchLinux hängen.

      Die verfügbaren Architekturen sind: i686, x86_64 und inoffiziellerweise PPC.
      Es ist standardmäßig keine Desktopumgebung erhalten, jedoch kann jede beliebige nachinstalliert werden.

      Hier noch ein Screenshot der Installation: imagecdn.maketecheasier.com/2009/12/archlinux-install02.jpg



      Gentoo Linux bietet die Möglichkeit, alles aus dem Quellcode zu kompilieren und bietet so maximale Flexibilität. Alles muss selbst eingerichtet werden, jedoch ist es aufgrund der umfangreichen Dokumentation nicht schwer zu erreichen. Auch hier handelt es sich um ein Rolling Release. Durch die Kompilierung erreicht man eine prozessorspezifische Optimierung, jedoch ist das System zeitweise Instabil.

      Verfügbare Architekturen sind: alpha, x86_64, ARM, hppa, IA-64, M68k, MIPS, ppc, S/390, SH, SPARC, x86.


      Alternativ gibt es noch LFS, eine Dokumentation, die einem erklärt, wie man sich seine eigene Linux-Distribution baut. Da dürften wirklich keine Fragen mehr offen sein.



      Ich werde noch kurz die BSD-Systeme anschneiden: BSD wurde 1977 geschrieben, ist also 14 Jahre älter als Linux und ein echtes Unix, während Linux nur ein Unix-Klon ist. Es gibt drei große BSD-Systeme:

      FreeBSD. Es ist ähnlich wie ArchLinux, lässt sich etwas anders bedienen und ist im Grunde leistungsfähiger als Linux, wenn es um Server geht. Beispielsweise laufen die Server von Yahoo, Apple, Cisco und NetApp mit FreeBSD.

      Es ist auch hier keine Desktopumgebung enthalten, jedoch kann jede nachinstalliert werden.

      Die aktuelle Version ist: 8.2.
      Verfügbare Architekturen: PC98, x86, x86_64 und diverse teilweise, zB SPARC und PPC.

      NetBSD zeichnet sich vor allem durch die Unterstützung fast aller Prozessorarchitekturen aus. Die ISS nutzt NetBSD, um TCP/IP in Satellitennetzwerken zu testen, auch gibt es einen Toaster, auf dem NetBSD läuft. :-) embeddedarm.com/images/misc/netbsd-toaster-pc.jpg

      Aktuelle Version ist 5.1, einen Desktop gibt es nicht, auch hier können viele nachinstalliert werden.

      Die Installation: netbsd.org/docs/guide/install-5.0/inst-language.png

      OpenBSD ist der Sicherheitsgigant, es wird seit über 15 Jahren nur auf Sicherheit hin entwickelt, viele Programme, die für OpenBSD geschrieben wurden, sind nun Standard in vielen Linux-Distributionen, etwa der Paketfilter pf.

      Die aktuelle Version ist 4.9
      Hardwarearchitekturen gibt es sehr viele, unter anderem: DEC Alpha, x86, x86_64, Motorola 68000, PPC, SPARC (32/64 Bit), VAX und Sharp Zaurus.
      Die Standarddesktopumgebung ist FVWM, hier ein Bild:

      upload.wikimedia.org/wikipedia…d2/Openbsd38defaultwm.png

      Ich hoffe, der Beitrag hilft. :-)
    • Hallo,

      ich würde gerne Linux ausprobieren, es hat sich bestimmt schon wieder einiges verändert und ich würde gerne wissen, was ich denn nun nehmen sollte. Da diese Frage für andere bestimmt auch interessant ist und sie gut hier reinpasst, erstelle ich dafür keinen eigenen Thread, irgendwie sollte dieser schließlich weitergehen. :-)

      Typ-Beschreibung:
      Wie bestimmt die meisten Windows Anwender bin ich sehr verwöhnt und bequem, daher bevorzuge ich etwas einfaches und es sollte zumindest Windows ähnlich sein, damit der "Kulturschock" nicht ganz so groß ist. Ich bin kein Programmierer oder sonst was, nur ein Anwender. Es sollte über eine selbstführende Installation verfügen.

      Ist Linux überhaupt etwas für mich oder muss man ein Hardcore-Insider sein?

      Was mir auch nicht ganz klar ist. Was ist Linux eigentlich?
      Gut, ich habe oben gelesen, dass es der Kernel ist und der bei allen offenbar gleich ist. Aber wieso gibt es diese unterschiedlichen Versionen, kocht da jeder sein eigenes Süppchen? Im Moment verwirren mich die vielen Kinderchen. Schade, das man sich nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen kann. Oder habe ich Linux falsch verstanden?

      Auch würde mich interessieren, wie man nun (irgendein) Linux mit Programmen ausstattet. Was sind Distributionen?
      EXE scheint es ja leider nicht zu geben. Sind das TXT Dateien, in denen der Quellcode steckt?

      Sorry, wenn die Fragen vielleicht etwas blöd sind und oben evtl. schon beantwortet wurden. Da ich Linux noch nie richtig im Einsatz hatte, ist meine Vorstellungskraft etwas beschränkt und von Windows beeinflusst.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michi