Kostenloses Antispy-Tool für Windows 10 von O&O

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

  • Warum sind die neuen Einstellungen (meiner Meinung nach) in Bezug auf Datenschutz dann überhaupt da:
    Microsoft zielt hier auf mobile Betriebssysteme ab. Android bietet solche Richtlinien bei der Installation von Programmen als Privilegien an, die man insgesammt ablehnen (APK wird dann nicht installiert) oder annehmen kann. Einer Anwendung nachträglich Privilegien zu entziehen, ist eher schwierig und ohne Zusatzprogramme nicht möglich. Microsoft geht hier einen etwas anderen Weg, der meiner Meinung nach etwas mehr Aussicht auf Erfolg hat. Damit es aber funktioniert, muss der User diese Einstellungen kennen und darf sie nicht blind komplett durch eine Anwendung entziehen lassen. Erst dann kann er wirkungsvoll entscheiden, was manche Apps seiner Meinung nach nicht tun dürfen und kann gleichzeitig den Apps die Rechte gewähren, die sie zum Ausüben ihrer nützlichen Tätigkeiten brauchen.

  • Also sollten Du und ich solche Programme wohl nicht vorstellen.

    Es besteht halt eine große Nachfrage nach solchen Programmen. Aber ganz bewusst habe ich bisher von der zu sorglosen Verwendung der anderen Tools abgeraten. Dieses Tool ist das erste eines renommierten Softwarehauses und ich habe die Hoffnung, dass es sauber geschrieben ist und keine Schadsoftware an Bord hat. Leider gibt es ja inzwischen einige sehr fragliche Programme dieser Art...
    Aber immer mit dem Hinweis, dass man sich auch mit diesem Tool keine Sicherheit "einkauft".

  • Wir nehmen mal die Einstellungen bezüglich der Kamera - hab jetzt leider kein Windows10 zur Hand. Wie wirkt sich das aus, wenn man diese Einstellung setzt? Können dann fremde Anwendungen die eingebaute Kamera nicht mehr ungefragt oder gar nicht mehr nutzen?


    Ich vermute mal, das man den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben kann, aber nehmen wir an, es wäre so, so ist wenigstens schon mal einer von beiden weg, während der andere nicht reinkommen sollte.
    Was ich sagen will. Das eine Unrecht wird nicht richtig, wenn dadurch anderes Unrecht verhindert oder ermöglicht wird. Wenn ich MS machen liesse, habe ich keine Garantie, das "fremde"-dritte Anwendungen nicht trotzdem wüten könnten, wohlgemerkt, könn(t)en. So will ich die eine Front abschalten, und mich der anderen zuwenden....

  • Wenn ich MS machen liesse, habe ich keine Garantie, das "fremde"-dritte Anwendungen nicht trotzdem wüten könnten, wohlgemerkt, könn(t)en.

    Eben genau diese Garantie hast Du aber auch nicht, wenn Du Microsoft blockierst! Das ist das was AHT meinte, viele Anwender setzen das Tool ein und denken sie seien nun sicher. Das ist ein Trugschluss!

  • Ich vermute mal, das man den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben kann, aber nehmen wir an, es wäre so, so ist wenigstens schon mal einer von beiden weg, während der andere nicht reinkommen sollte.

    Wenn es um Notebooks und Desktop PC's geht, treibst du damit gar nichts aus. Warum auch? Apps sind auf Desktop PC's erst mal weniger installiert. Apps und Desktopprogramme sind zwei unterschiedliche Dinge.


    Was mich wirklich wundert, ist dass seit Windows10 laufend über diese Einstellungen hergezogen wird - unter 8 und 8.1 sehe ich eigentlich nicht, dass solche Sachen überhaupt einzustellen sind und zum Beispiel Apps Berechtigungen entzogen werden können - vielleicht nur übersehen? Warum regt sich darüber keiner auf?


    Was fehlt ist eigentlich eine Abhandlung darüber, welche Datenschutzeinstellungen es gibt, wo die genau gesetzt werden (Registry / Dateisystem) und was die genau bewirken - in positiver und negativer Hinsicht. Viele der Einstellungen habe mit Spionage genausowenig zu tun, wie der Weihnachtsmann mit dem Nikolaus - wenn man näher hinsieht gar nichts.

  • Nein, weil Menschen in der Regel nur Sachen bemängeln, die sie bemerken und nicht verstehen. Dabei kommt es eigentlich nur auf das "nicht Verstehen" an, nicht darauf, wofür Sachen in Wirklichkeit sind.
    Was einfach ist, kann dabei nicht schlecht sein, denn es ist ja scheinbar verständlich und dem eigenen Weltbild ähnlich. Auch das wird in der Regel nicht hinterfragt.
    Gerade im Computerbereich nimmt das ganz merkwürdige Züge an. Zum Beispiel geht man generell davon aus, das alles kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Womit Firmen ihr Geld verdienen, interessiert dabei oft nicht. Sobald aber offensichtlich wird, womit Geld verdient wird oder werden soll, ist das Geschrei meist groß - obwohl es dann eigentlich weniger Probleme gibt.
    Bei manchen Menschen treibt das sogar so merkwürdige Blüten, dass sie sich keinerlei Gedanken darüber machen, warum Leute sogar "Straftaten" verüben, um etwas kostenlos für sie zur Verfügung zu stellen (die diesen Leuten eigentlich das Genick brechen könnten) - denen wird voll vertraut. Hingegen wird im gleichen Atemzug Firmen, die sich an Gesetze halten müssen, komplettes Misstrauen entgegengebracht, nur weil es offensichtlich ist, das Daten gesammelt werden. Dabei interessiert noch nicht einmal, welche gesammelt werden.

  • Dann würde ich erst mal damit anfangen, mich darum zu kümmern, wofür Sachen in Wirklichkeit gebraucht werden und was genau wofür überhaupt durchstöbert wird. Wenn Cortana meine Festplatte durchstöbert um mir nachher anzeigen zu können, wie ich meine Ereignisanzeige aufrufen kann, macht mir das recht wenig aus. Für mich ist viel tragischer, wenn ich die nicht finde.
    Für mich ist es auch nicht tragisch, wenn die Einstellungen zum Datenschutz alle deaktiviert sind. Für mich ist viel tragischer, dass Desktopanwendungen niemals in dieser Art und Weise eingeschränkt werden können, wie das über Datenschutzeinstellungen für Apps möglich ist.


    Manche Sachen sollte man vielleicht etwas hinterfragen, denn Panik wird sehr oft von dritten Personen für eigene Zwecke genutzt. Mit Panik lässt sich sehr gut Geld verdienen, denn der Beseitiger von Panik macht wieder alles durchschaubar und einfach und wird am Ende in den göttlichen Himmel erhoben, in dem nichts hinterfragt und geprüft wird.

  • Mit Panik lässt sich sehr gut Geld verdienen, denn der Beseitiger von Panik macht wieder alles durchschaubar und einfach und wird am Ende in den göttlichen Himmel erhoben, in dem nichts hinterfragt und geprüft wird.

    OT: Das wird oft auch durch oberste Stellen und bei anderen Gelegenheiten ausgelöst und geschürt. Ich erinnere an die Panik bei der Vogelgrippe und die dann anlaufende Welle der Impfungen, an der die Pharmaindustrie immens verdiente. Aber, das Thema gehört nicht hier her.

    Internetter Gruß
    Günther ...Oldie But Even Goldie....
    Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

  • Ein Beispiel im Computerbereich wären die Bereinigungstools, die ihr Geld mit der Panik vor angeblichen Fehlern in der Registry oder dem Dateisystem machen. Die Hersteller solcher Tools sind bereits in den Gottstatus erhoben worden, denn intensive Nutzer reagieren da nicht mehr auf Argumente.