O&O ShutUp10

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  • Sie haben jetzt Windows 10 und müssen feststellen, dass dieses System sich als Datenkrake betätigt und mehr von Ihnen und Ihrem PC am Microsoft weiter leitet, als Ihnen lieb ist? Da sie sich nicht so gut auskennen, welche Funktionen notwendig sind und welche deaktiviert werden können, um eine Datenflut nach Microsoft zu bremsen, suchen Sie sicher ein hilfreiches Tool.



    So haben sich in letzter Zeit einige Programmierer Gedanken gemacht und verschiedene Tools entwickelt, die das verhindern oder mindern.Eines davon ist das kostenlose Antispy-Tool O&O ShutUp10.


    Sie kontrollieren Sie:

    • passen Sie die Sicherheitseinstellungen an
    • schützen Sie die Privatsphäre
    • kontrollieren Sie Ordnungsdienste
    • kontrollieren Sie Windows Updates
    • geben Sie Diagnose und Nutzungsdaten weiter

    Das Tool fasst alle wichtigen Einstellungen an einem Ort zusammen, hat eine simple Benutzeroberfläche, gibt Tipps und Empfehlungen, was deaktiviert werden kann, muss nicht installiert werden, da portabel, darf aber nur für private Zwecke eingesetzt werden.


    Home/Autor: O&O Software
    Lizenz: Freeware (für private Zwecke)
    System: für Windows 10
    Sprache: Deutsch
    Download: O&O ShutUp10


    Meine Meinung:
    Auf dem Markt gibt es nun einige Programme, die dasselbe wie O&O ShutUp10 beabsichtigen. Ich finde dieses Tool aber sehr gut, weil es komplett kostenlos geladen werden kann, nicht installiert werden muss und deshalb direkt einsetzbar ist. So wird auch keine unnötige Software nachgeladen und zusätzlich installiert!

    Internetter Gruß
    Günther ...Oldie But Even Goldie....
    Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

    3 Mal editiert, zuletzt von Guepewi ()

  • Von der Computer Bild gibt es jetzt auch so ein Tool. Irgendwie will nun jeder dabei sein. ;-)

    Das gab es schon was länger. Auch Spybot Anti-Beacon kann man empfehlen. Von O&O würde ich persönlich die Finger lassen. Laut ihrer Webseite ist O&O: "Microsoft Partner", "Gold Application developer" und "Gold OEM". Das Unternehmen selbst ist ziemlich in Ordnung, allerdings weiß ich nicht ob man wegen einer Datenschutz/Privatsphär-Angelegenheit ein Tool nutzen sollte was von einem Microsoft Partner kommt. :P

  • Das Unternehmen selbst ist ziemlich in Ordnung, allerdings weiß ich nicht ob man wegen einer Datenschutz/Privatsphär-Angelegenheit ein Tool nutzen sollte was von einem Microsoft Partner kommt.

    Da würden sie sich ja ins eigene Knie schiessen!
    Glaube kaum, dass sich das ein Betrieb leisten kann.

  • Ich kann die Verwendung des Programms in keiner Weise empfehlen. Scheinbar hat der Progger noch nicht einmal selbst getestet, was er da an Einstellungen wirklich setzt und was die in Wirklichkeit tun.

    Wundern tut es niemanden. :D


    Teste doch mal das Programm aus Beitrag #7. Habe bisher nur positives dazu gehört, selbst aber noch nicht im Einsatz gehabt.

  • Die Meldung in verschiedenen Bereichen unter Windows 10, dass diese Funktion von Ihrer Organisation verwaltet wird, erhält man aber auch, wenn man divere Datenschutzeinstellungen von Hand abschaltet.

  • Die Treiber-Updates kann man m.W. nicht mit dem Tool verhindern. Da geht es nur um verschiedene Datenschutzeinstellungen. Aber bevor ich jetzt was falsches sage, schaue ich mir das später nochmals genauer an.

  • Darauf will ich gar nicht hinaus. Eine bestimmte Policie setzt unter anderem diese Einstellung dort als Nebeneffekt (nach Microsoft Dokumentation).
    Welche das seien könnte, sieht man im Screenshot des Tools. Wie man auch an der Fehlermeldung des Users sieht, hat diese Einstellung aber nichts mit Datenschutz zu tun - denn die verhindert hauptsächlich nur den Zugriff auf etwas, nicht aber, das etwas grundsätzlich ausgeführt wird.

  • Vielleicht sehe ich das auch falsch - aber wenn man administrative Einstellungen, die es bereits seit Windows98 gibt, als "Spionageverhinderungseinstellungen für Windows10" verkauft, kann das für mich im Prinzip nur eines von folgendem bedeuten:

    • Man hat sich niemals wirklich mit dem beschäftigt, was man da tut.
    • Man will den User im Prinzip gar nicht vor Datenklau schützen, sondern nur mit möglichst einfachen Mitteln dessen Ängste nutzen, um die eigene Firma und die eigenen Produkte bekannt zu machen und ins Gespräch zu bringen. Wie einfach die Mittel sind, hast du schon in einem anderen Beitrag gesehen - das geht in Bereiche eines Programmieranfängers.

    Andere Gründe fallen mir da im Prinzip nicht ein - aber, vielleicht sehe ich das ja auch falsch.

  • So, Kommando zurück! Jetzt habe erst gesehen, dass es im Tool ja eben doch Punkte zur Blockade der Updates gibt. Das hatte ich zu Anfang übersehen. Das hat natürlich nichts mit dem Thema Datenschutz zu tun und sollte auch nicht Bestandteil des Tools sein.



    Man hat sich niemals wirklich mit dem beschäftigt, was man da tut.


    Man will den User im Prinzip gar nicht vor Datenklau schützen, sondern nur mit möglichst einfachen Mitteln dessen Ängste nutzen, um die eigene Firma und die eigenen Produkte bekannt zu machen und ins Gespräch zu bringen. Wie einfach die Mittel sind, hast du schon in einem anderen Beitrag gesehen - das geht in Bereiche eines Programmieranfängers.


    Vor allem Punkt 2 dürfte da wohl zutreffend sein. Das dürfte auch der Grund sein, warum es inzwischen eine ganze Reihe von diesen Tools gibt. Computerbild, Ashampoo, O&O ...

  • Um es genauer auszudrücken: Manches, was als "Antispionageeinstellungen" verkauft wird, hat mit der Abwehr von Spionage weniger zu tun, als Hundepisse mit Apfelschorle.
    Wenn man intensiv genug auf die Gefühlsdrüse drückt, wird der Hals im Prinzip so trocken, das der Geschmacksunterschied nicht auffällt. Um Hundepisse zu verkaufen, muss man vielleicht nur kräftig genug den Angstschalter drücken - wer weiß...
    Leute schlucken mit genug Angst vielleicht alles.