Malwarebytes Anti-Ransomware

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    Sie möchten sich gegen Ransomware (Erpresserische Software) schützen und suchen dagegen ein Mittel. Malwarebytes sagt erpresserischer Software den Kampf an und startet mit einer Beta-Version von "Anti-Ransomware" den Versuch, gegen das Übel zu steuern.


    Malwarebytes, bekannt in Sachen Software-Sicherheit durch den Anti-Malware-Scanner, der den PC auf Viren, Trojaner und Rootkits überprüft, startet mit der "Anti-Ransomware"-Beta einen Versuch, diese perfide Malware erfolgreich zu bekämpfen. Die fiese Erpresser-Software - englisch Ransomware, (CryptoLocker oder CryptoWall) verschlüsselt persönliche Daten. Sie sollen bezahlen, damit Sie wieder Zugriff darauf haben.


    Wenn Sie versuchen, sich dagegen zu schützen, müssen Sie das kostenlose Tool schon installiert haben, bevor ein Ransomware-Befall erfolgt ist. Ansonsten dürfte eine Rettung Ihrer Daten nicht möglich sein. Ihr System muss also geschützt sein, noch bevor der PC mit Ransomware angesteckt wurde. Daher bietet das Programm einen Echtzeitschutz, der das System überwacht und verdächtige Aktivität sofort stoppt. Da aber "Anti-Ransomware"- sich noch im frühen Beta-Stadium, werden die meisten bekannten Ransomware-Varianten zwar erkannt, vermutlich aber nicht alle. Findet "Anti-Ransomware" eine solche Variante, wird diese in die Quarantäne verschoben und kann bei einem Falsch-Befund (false positive) auch in eine Ausschluss-Liste geschrieben werden.


    Home/Autor: Malwarebytes
    Sprache:Englisch
    Lizenz: Freeware
    System: Windows
    Download: Malwarebytes-Anti-Ransomware


    Fazit: "Anti-Ransomware" ist ein interessanter Versuch, mit Live-Schutz gegen Erpresser-Software vorzugehen. Da ich den Ernstfall nicht erlebt habe, ist es mir unmöglich, die Wirksamkeit des Schutzprogramms zu überprüfen. Ich denke aber,"Anti-Ransomware" ist ein "Versuchsballon", um zu überprüfen, ob eine solche Funktion später nicht auch in normale Antiviren-Lösungen integriert werden kann. Aber, man kann diese Software vorläufig schon einsetzen.

    Internetter Gruß
    Günther ...Oldie But Even Goldie....
    Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

  • Sollte man auch vielleicht folgendes noch vermerken und beachten: Das Tool befindet sich in der Beta-Phase und es wird empfohlen das Tool NICHT auf Produktivsystemen zu testen.

  • Hier geht es denn wohl auch nicht ums Testen. Ich glaube kaum, daß sich Guepewi oder WhiteKnight nun solche Schädlinge auf den Rechner ziehen, um zu sehen, ob das Tool die wirklich blockt. Vielmehr hätten die gern ein bißchen Schutz als gar keinen.


    Gruß Volkmar

  • Dennoch wird davon abgeraten es auf einem Produktivsystem zu installieren. Im Malewarebytes-Forum wird auch geraten behutsam damit umzugehen, Probleme gibt es derzeit auch genug. Zwei Leute von mir erleiden, wie ein User im Malewarebytes-Forum ungefähr, alle paar Minuten an einem Bluescreen. Das wollte nur gesagt sein.

  • Das kann sicher passieren. Dann wird das Teil eben wieder runter geschmissen. Für den allerschlimmsten Notfall hat man ja eine Datensicherung. Dessen solte man sich natürlich bei einer Beta bewußt sein. Bei mir läuft es übrigens auch und macht zumindest keinen Ärger. Ob's wirklich hilft, kann ich damit natürlich nicht feststellen.


    Gruß Volkmar

  • Habe das Teil schon länger drauf und stellte fest, dass das Runterfahren immer länger dauerte.
    Es werden von dem Tool unendlich viele Sicherungsdaten erstellt.
    Der Start wird nicht verändert, nur das Runterfahren.
    Festgestellt habe ich das so:
    Zuerst mit dem Ccleaner das Tool entfernt, danach meldete sich sofort IObit Uninstaller und machte den Tiefenscan
    Da wurden dann diese unendlichen Daten aufgelistet und anschließend entfernt.


    Da ich nun Bescheid wußte, habe ich das Tool wieder installiert.
    Denn wie sagte jemand so treffend:
    Besser ein kleiner Schutz wie gar keiner.

  • Für den allerschlimmsten Notfall hat man ja eine Datensicherung.

    Sollte man auch anlegen. Ein Backup der Daten reicht vollkommen aus. Selbst mit dem Tool verschlüsselt Locky einige Daten bevor das Tool darauf reagiert. Wer also Backups macht, am besten noch eine Sandbox benutzt, der hat bereits einen guten Schutz. Die Daten die Locky verschlüsselt will man ja dennoch wieder haben oder nicht? Selbst wenn es nur beispielsweise 20 Dateien sind, darauf möchte man ja auch wieder Zugriff drauf haben. Mit einem Backup ist es im Endeffekt egal ob 20 oder 2000. Meine Meinung.

  • Sollte man auch anlegen. Ein Backup der Daten reicht vollkommen aus. Selbst mit dem Tool verschlüsselt Locky einige Daten bevor das Tool darauf reagiert. Wer also Backups macht, am besten noch eine Sandbox benutzt, der hat bereits einen guten Schutz. Die Daten die Locky verschlüsselt will man ja dennoch wieder haben oder nicht? Selbst wenn es nur beispielsweise 20 Dateien sind, darauf möchte man ja auch wieder Zugriff drauf haben. Mit einem Backup ist es im Endeffekt egal ob 20 oder 2000. Meine Meinung.

    Zusätzlich noch die alte Weisheit:
    Bei unbekannten eMails niemals den Anhang öffnen und alles sofort in's Nirwana befördern !
    Leider wird das immer wieder gepredigt, aber der Mensch ist neugierig und schlecht koodiniert ! :-D

  • Bei unbekannten eMails niemals den Anhang öffnen und alles sofort in's Nirwana befördern !

    Neben Locky gibt es mittlerweile auch noch andere Trojaner die sich in den Dokumenten befinden und via Makro nachgeladen werden. Ich ignoriere die Mails. Ich sehe eine neue Mail? Kann mir keinen Reim drauf machen? Ignorieren. Fertig!