Wie Software Rendering unter LinuxMint abschalten?

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  • Hallo PC-Freunde,


    ich habe LinuxMint Cinnamon 32 Bit zuerst als Live-Version auf einer SD-Karte getestet, Optik prima - Geschwinigkeit allerdings extrem lahm (Maus ruckelt teils, Programme laden sehr langsam).
    Nun dachte ich es liegt an der SD-Karte und hab LinuxMint auf der HD installiert. Doch nach dem Start erscheint wieder dieses schwarze Hinweisfenster das Linux im Software-Rendering-Modus läuft, was wieder extrem das System ausbremst. Die Grafik ist onboard mit einem Intel Atom N2600 verbaut. Recherchen haben ergeben, das diese Grafikkarte scheinbar von Cinnamon nicht richtig unterstützt wird und wohl zu schwach wäre. Gibt es da irgendeine Möglichkeit (spezieller Treiber, o.ä.) das doch irgendwie ohne großen Aufwand (Kernel kompilieren wird nix, bin Linux-Newbie) zum Laufen zu bringen oder ist es besser gleich zu Ubuntu zu wechseln?

  • ich habe LinuxMint Cinnamon 32 Bit
    ...
    Die Grafik ist onboard mit einem Intel Atom N2600 verbaut.

    Cinnamon ist nix für deinen PC. Viel zu schwach. Cinnamon benötigt 3D Beschleunigung der Grafik.


    Wenn du Mint benutzen willst lade dir: Linux Mint Mate (Klick), Mate ist ein schöner Desktop der allerdings mit 2D Beschleunigung auskommt... und auch deine CPU schont. :)

  • Habe nun Ubuntu getestet, ist auch recht langsam, der Seitenaufbau ist langsam, flüssiges Scrollen fast unmöglich. Danke für den Tip mit Mint Mate, hat aber leider keinen LTS. Wichtig wäre mir, das es eine LTS-Version ist und dass das System flüssig und stabil läuft. Bei Linux gibt es ja 100 verschiedene Plattformen - Wer die Wahl hat, hat die Qual. Für schwächere PCs wird Xubuntu oder Lubuntu empfohlen, die hätten auch den Langzeitsupport. Nun will ich aber auch nicht alle Plattformen durchtesten, denn das würde Wochen dauern und zudem meine Bandbreite vom Surfstick überfordern. Was mir bei Linux fehlt, ist eine Möglichkeit, den Surfstick zu managen und SMS zu empfangen - weiß da jemand Rat? Die Einwahl an sich ist gut in Linux integriert und auch kein Problem, aber der wichtige Rest zur Verwaltung des Surfsticks fehlt irgendwie komplett. Ixconn lies sich nicht mit dem Stick verbinden, die Version 0.5 ist zudem von 2012 und scheint nicht weiterentwickelt zu werden. Die Ubuntu-Wiki hat noch UMTSMon vorgeschlagen, warnt aber ausdrücklich vor der Installation, weil Fremdsoftware das System gefährdet - was nun? Gibt es ein von Ubuntu zertifiziertes Programm für Websticks?

  • Für schwächere PCs wird Xubuntu oder Lubuntu empfohlen, die hätten auch den Langzeitsupport.

    Der Langzeitsupport für Xu/Lubuntu 14.04 endet 2017, die haben beide nur 3 Jahre Support. Im April erscheint die neue LTS.


    Wenn du dir Xubuntu herunterladest kannst du auch den Lubuntu-Desktop nachinstallieren. siehe: https://wiki.ubuntuusers.de/LXDE_Installation.

    Zitat von Mint

    Die Ubuntu-Wiki hat noch UMTSMon vorgeschlagen, warnt aber ausdrücklich vor der Installation, weil Fremdsoftware das System gefährdet - was nun? Gibt es ein von Ubuntu zertifiziertes Programm für Websticks?

    Ich kenne das Programm nicht, aber die Warnung gilt für alle Fremdquellen, wobei man das selbst entscheiden muss. Lieber ein Paket manuell installieren als ein (aktives) PPA. (Kann man aber nach dem installieren wieder deaktivieren)



    Aber die großen Ubuntu-Profis sind auf ubuntuusers.de :)

  • So nun ist es doch Xubuntu geworden, das ist sehr übersichtlich und startet auch recht flott, deutlich schneller als Windows ist es definitiv. Überraschend ist, das man bei Linux weder eine Firewall, noch ein Antivirenprogramm braucht, weil die Ports alle geschlossen sind. Nun fragt man sich, warum das bei Windows nicht auch möglich sein soll? Das Scrollen funktioniert jetzt auch, hing an den Touchpadeinstellungen, bei Linux gibt es eine Funktion mit 2-Finger-Scrollen, das kann man aber abschalten oder man gewöhnt sich um. Für den Webstick hat sich ModemManagerGUI als gutes Tool erwiesen, das kann die verbrauchte Datenmenge anzeigen und lokal aufzeichnen, leider funktioniert die Guthabenverwaltung per USSD nicht. Vielleicht geht das irgendwie per Wine mit dem Webstick-eigenen Dashboard.


    Grund für meinen Wechsel zu Linux war, das der Virenscanner in Windows eine Infektion meldete, sich im Ordner SoftwareDistribution eine trzD***.tmp befand. Diese lies sich seltsamerweise einfach löschen (unlogisch für eine Schadsoftware) und kein weiterer Scanner (5 verschiedene) konnte etwas finden, obwohl der Dateiname ziemlich eindeutig auf einen Trojaner schließen lässt. Man hat den Eindruck, mit jedem Sicherheitspatch von Windows öffnen sich zwei neue Lücken - Auch diese immer mehr aufgeblähten, inzwischen völlig undurchsichtigen und damit kompliziert zu bedienenden Virenschutzprogramme mit ihrer Datensammelwut, inklusive Cloudmüll, die im Endeffekt doch nicht helfen, gingen mir zunehmend auf den Zeiger.


    Linux ist echt eine Alternative und lässt sich inzwischen ebenfalls leicht über Menus bedienen ohne das man komplizierte Befehle eingeben muss.