Das "einfachste" Linux für Einsteiger

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  • Hallo zusammen,


    ich möchte ein altes Laptop mit Linux auststatten. Keine Ahnung welche Variante. ;-) Welches Linux ist eurer Meinung nach denn für Linux-Neulinge besonders gut geeignet?

  • Hallo,


    ein gutes Linux für Einsteiger ist eines mit einer aktiven Community zum Fragen stellen, Nachlesen, ...
    Hier gibt es mit Ubuntu, Mint, Debian und openSUSE vier mögliche Vertreter.


    Entscheidend für einen Einsteiger ist für mich auch die grafische Oberfläche. Hier gibt es jede Menge zur Auswahl.
    Welche grafische Oberfläche zu Einsatz kommen kann, entscheidet dann auch die Hardware. Da es hier um einen alten Laptop geht, scheiden GNOME und KDE aus.
    Hier empfiehlt sich eher etwas wie MATE oder LXQT


    Aus dem Bauch heraus evtl. Linux Mint MATE.


    Wenn das Gerät wirklich alt ist, gibt es auch noch spezielle "Light-Weight"- Linux Distributionen für solche Zwecke, hier müssten wir aber mehr von der Hardware wissen.


    CU

  • Ich habe Ubuntu Mate (Ubuntu mit dem Matedesktop). Das läuft auch auf schwachen Rechnern. Es ist eigentlich schon Anfängerfreundlich, man muss aber umdenken.


    Das von newbie123 erwähnte Linux Mint Mate ist im Prinzip dasselbe. Ich würde allerdings zur Ubuntu Version raten und dann hier im Forum oder auf ubuntuusers.de bei Fragen vorstellig werden. Das Wiki von Ubuntuusers.de (Startseite) ist das umfangreichste (Deutschsprachige) Wiki zu Ubuntu.


    Zum Thema umdenken poste ich hier den Wikiartikel Unterschiede_zu_Windows.


    Edit: Test

  • Die Angaben zur Hardware fehlen.


    Wenn das eine von Fred Feuerstein handsignierte Kiste mit 1 GB RAM ist, dann ab zum Wertstoffhof damit.


    Ab eben genau das wissen wir ja nicht. Alt kann ja auch 3-4 Jahre sein, und dann wird es problemlos klappen.


    Also in Kurzform: Speichergröße (RAM), Prozessor, Festplattengröße, Alter des Gerätes. Dann kann man mehr sagen, so ist das alles Rätselraten.

  • dann ab zum Wertstoffhof damit.

    Das geht mir bei Dir mit dem Wegwerfen und neu kaufen immer viel zu schnell. Auch mit einem 1 GB-Läppi lässt sich noch einiges anfangen oder rüstet einfach preiswert den Speicher auf. Am Ende ist das immer eine Frage des geplanten Einsatzzweckes.

  • Klar kann man mit einem Tretroller auch Einkaufen fahren.
    Wer macht das schon?


    Es macht einfach keinen Spaß, ein überaltertes Gerät am Leben zu erhalten und es effektiv zu nutzen.

  • Es kommt immer auf den Anwendungsfall an. Nur um mal ein paar Seiten im Netz anzusehen oder Mails schreiben und etwas "Schreibkram" braucht nicht viel Leistung.

    Das stimmt, aber so etwas macht man heute mit dem Smartphone. Genauso das Rumschleppen des Fotoapparates wurde längst abgelöst durch diese handlichen Geräte.
    Die Lebenszeit ist einfach zu kostbar, um sich an alten Dingen zu orientieren.

  • Hallo,


    also ich habe hier ein Netbook, welches im Dualboot mit Ubuntu MATE und Windows 10 läuft. Klar, der Atom mit 2 GB RAM und 5400er HDD schafft kein Witcher 3, dafür ist der Kleine aber auch nicht gedacht.


    Daher finde ich es echt schade bzw. schon fast bedenklich wie hier mit Ressourcen umgegangen wird. Wegwerfen, Neu kaufen, nicht an Altem festhalten, ... klingt so, als hätten wir unendlich Ressourcen auf der Erde und nur neuer Schei... ist was zählt.


    So, genug OT, warten wir einfach auf die Angabe, um was für einen Laptop es sich hier handelt und dann sehen wir weiter.


    Schönes Wochenende


    P.S. Ich hoffe es fühlt sich niemand angegriffen, dann das war und ist nicht mein Ziel

  • Also ich möchte Schreibarbeiten nicht mit dem Smartphone machen. Und das Kostbarste, was ich habe, ist ein bißchen Kleingeld. Das reicht nicht, um immer Neu zu kaufen. Außerdem finde ich dieses Wegwerfdenken ohnehin grauenvoll. Ich nutze das, was ich habe und nicht das Beste, was derzeit kaufbar ist.


    Gruß Volkmar

  • Solange die TE über die Hardware des "alten" Laptop nicht informiert, erscheint mir eine Empfehlung zwecklos.


    In diesem Zusammenhang wird oft noch vergessen, das bei den aktuellen Linux-Kernel's etliche alte bis sehr alte Grafik- und WLAN-Chips aus dem Support geflogen sind. Für diese muss man häufig erst mal passende Treiber oder Firmware suchen und - so denn man fündig wird - meistens manuell in den Kernel "einbauen" bzw. in einzelnen Fällen sogar noch selbst aus dem Quellcode zu "kompilieren".


    In Interesse der Nachhaltigkeit oder mangels Kleingeld für Neues macht es schon Sinn, alte voll funktionierende Hardware je nach Einsatzzweck weiter zu erwenden. Es ist auch immer eine Frage der Verhältnismäßigkeit und des Aufwandes, diese mit alternativen Betriebssystemen wieder funktionsfähig zu konfigurieren.

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Und bei zu alten Geräten ist es auch eine Frage des Stromverbrauchs. Warten wir einfach auf genaue Angaben, dann kann man was sagen.


    Klar kann man mit einem Tretroller auch Einkaufen fahren.
    Wer macht das schon?


    Es macht einfach keinen Spaß, ein überaltertes Gerät am Leben zu erhalten und es effektiv zu nutzen.


    Sehe ich auch so. Mit einem GB ist einfach nichts vernünftiges mehr zu machen. Einfach mal schauen, was ein Firefox frisst, egal ob unter Linux oder Windows. Und selbst als Server ist so was altes Unsinn. Die alten Kisten brauchen Strom ohne Ende, ein moderner Raspberry PI kostet 40 EU, hat ein vielfaches der Rechenleistung und kommt mit 5 Watt aus.

  • ein moderner Raspberry PI kostet 40 EU, hat ein vielfaches der Rechenleistung und kommt mit 5 Watt aus.

    ... und sticht jeden Laptop aus auf Grund seiner hochauflösenden Grafik, dem extrem guten Bildschirm, der Komforttastatur und der etliche TB großen SSD . Man muß nur einschalten und Betriebssystem aufspielen :-D
    Leute, vergleicht doch mal nicht Äpfel mit Birnen. Der Eine kann sich so ein System aufbauen der Andere braucht eine Kiste, wo er nur den Einschaltknopf drückt. Und wenn schon ein Rechner vorhanden ist, auch wenn nicht ein Spitzenmodell, kann man den auch nutzen, statt ihn wegzuwerfen.


    Gruß Volkmar

  • Natürlich nicht. Es ging um den Einsatz als Server. Im Desktopbereich ist das natürlich nicht vergleichbar, habe ich ich ja auch nicht geschrieben.


    Es geht ja auch um ganze alte Hardware als ein Extrem. Rechner mit 1 GB. Die stammen so aus dem Bereich 2006/2007.


    Wir diskutieren um des Kaisers Bart. Warten wir doch mal die Infos ab.

  • Guten Abend, die Herren,


    vielen Dank für eure Antworten. Also es handelt sich um einen Medion Akoya P6620.


    - Intel Core 2 Duo T6500 2 x 2.1 GHz
    - 4 GB RAM


    - 1 TB SSD.



    Ich glaube ich habe ihn 2010 gekauft. Ja, ist schon etwas älter, aber keinesfalls reif für den Werstoffhof. Selbst wenn der Laptop jetzt nur 1 GB RAM gehabt hätte, hätte ich mir zuerst angeschaut, was eine Erweiterung des Speichers kostet.



    Das habe ich jetzt richtig verstanden, es gibt Linux Mint Mate und Linux Ubuntu Mate und beide wäre für den Einstieg ok? Damit versuche ich es einfach mal. :-)