RAW zurück nach NTFS

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  • Leider mir jetzt auch mal passiert, so geht es, wenn man verschiedene Systeme (W7/ W10) mit externen HD's verwendet.
    Eine Wechselplatte ist plötzlich nicht mehr auffindbar. Beim Check um neuen Laufwerksbuchstaben zu vergeben, sehe ich
    plötzlich, dass dort RAW steht.

    Erst mal recherchiert, und festgestellt, dass es viele Gründe gibt. (Typisch Computer !)

    -- ;-) nörglerische Anmerkung-hänge ich meinen Anhänger beim Auto an verschiedene Fahrzeuge, ändern sich deren Motor-
    daten auch nicht von alleine-- (ja ich weiß, alle Vergleiche hinken)

    Nach einigen Versuchen festgestellt, dass die offerierten Programme meist immer auf die Vollversionen zurückkommen
    und die Zusage -ohne Datenverlust- mehr als Offerte als praxisgerecht zu verstehen ist.
    Die in Win über CMD integrierte Rettung auf Dos Ebene hat nicht funktioniert.
    Ich glaube daraus also festgestellt zu haben, dass der beste Weg ist 1.- Daten von RAW retten und dann 2.- Festplatte formatieren.
    Hat jemand das schon mal (selber mit Erfolg) gemacht?
    Bevor ich also selber experimentiere, die Frage an die Schwarmintelligenz:
    Welche Programme, -welche ihr selber schon mit Erfolg verwendet habt-! würdet Ihr empfehlen (Freeware)?
    Danke im voraus..............




  • Ich habe mal den Threadtitel angepasst. RAW in das nicht existierende Format NTFN umzuwandeln, dürfte ein Ding der Unmöglichkeit sein.

    Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Selber hatte ich das Problem noch nicht und kann daher auch keine Software empfehlen.
    Allerdings habe ich das gefunden.
    Inwieweit das jetzt möglich oder unmöglich ist?


    Dateisystem RAW in NTFS umwandeln/konvertieren ohne Datenverlust
    https://www.easeus.de/daten-wiederherstellen/raw-dateisystem-auf-ntfs-konvertieren.html

    Ich bin in allem nicht gut aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
    Notebook Lenovo - Celeron® Prozessor - 2,20 GHz - Intel UHD-Grafik 600 - 4 GB RAM - 1 TB HDD - Windows 10 Home 20H2 - [64 Bit]
    Firefox 87.0 - Thunderbird 78.9.1 - uBlock Origin [Tablet Lenovo A10]

    Einmal editiert, zuletzt von *Nobbi* ()

  • Viel Hoffnung mach ich Dir mit den kostenfreien Partitionsmanagern nicht.
    Bei solchen Problemen scheitern nicht nur Anfänger.
    Panisches Klicken hilft aber nicht weiter. Die Frage wäre, wie wichtig sind diese Daten, ist es selbst nur eine Sicherung und kann man diese verschmerzen.
    Frickeleien führen früher oder später sowieso zu einem erneuten Formatieren, wo alle Daten dann weg sind.


    Womit Du erst einmal nichts falsch machen kannst, mit einem Live-Linux-System (von CD/DVD oder USB-Stick) booten und Zugriff auf die externe Festplatte erlangen.
    Manchmal hat man Glück und man kann die Daten damit retten und anderswo abspeichern.


    Dann weiter keine Experimente machen, sondern unter Windows die externe Festplatte formatieren je nach Größe als GPT und im Format NTFS.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/PhotoRec


    PhotoRec wäre da was für dich.



    Und mal so am Rande: Spricht eher alles dafür, dass die Platte im Ars... ist. Partitionen gehen ja nicht einfach von selber verloren. Selbst wenn man was retten kann, diesen Datenträger nachher ab zum Wertstoffhof.

  • Hallo Compunaut,


    ohne Kosten geht eine risikofreie Datenrettung nicht.


    Man benötigt eine Platte mit mindestens der gleichen Kapazität.
    Auf dieser Platte erstellt man eine "Sektor für Sektor" Kopie, z.B. mit HD-Clone, aber das dauert mehrere Stunden.


    Mit der Kopie kann man dann experimentieren.


    Ich würde TestDisk 7.2 probieren.


    - Einfach mal dieses ausprobieren: -> https://www.cgsecurity.org/wik…iederherstellungsbeispiel


    !! Nicht an der orginal Festplatte ausführen !!

    Tschau

  • @EstherCH Danke für Rechtschreibkorrektur, wollte natürlich nicht etwas neues erfinden ;-)


    Allen anderen ebenfalls danke,
    Oldi-40.....TestDisk 7.2 hat (trotz Freeware!) einwandfrei funktioniert.
    Die RAW Platte gescannt, erkannt und sauber auf andere Festplatte kopiert.
    Die Files haben leider alle fortlaufende kryptische Bezeichnungen, aber man kann beim Öffnen
    ja sehen, was es ist und gleich wieder ins Original umbenennen. Bei Bildern kann man mit Thumbnails
    auch einen Überblick gewinnen.
    Nachdem alles gerettet ist, muss ich jetzt nur noch die RAW Platte wieder in NTFS umformatieren.
    Der Scann von TestDisk hat alle Sektoren geprüft und als O.K. angezeigt.
    Warum die Platte plötzlich RAW war ist mal wieder eines der allgemeinen "Computerrätsel" :zorro:
    Für eventuelle Anwender als Tip:
    Die Testdisk.exe liest nur! und kopiert nicht.
    @meierkurt (PhotoRec wäre da was für dich.) ...ist im TestDisk-zip enthalten.
    Man muß die qphotorec_win.exe verwenden!
    Das Icon irritiert, dass ich erst dachte, die wäre nur für Fotos, vor allem, da es noch eine
    photorec_win.exe (ohne das q )gibt. Es wird alles gelesen, auch Filme.
    Das Auslesen und Umkopieren dauert allerdings (80GB Platte ~ 4 Stunden) Da kein Balkendiagramm mitläuft, hat
    man anfangs das Gefühl, als ob nichts ginge.
    :-) Also nochmal Glück gehabt.
    Allen, deren Laufwerk ebenfalls nicht erkannt wird, beim Suchen in (Festplattenpartitionen erkennen etc....)
    genau hinsehen, den RAW-Hinweis kann man leicht übersehen, wenn man nervös überlegt, wieso die Platte
    nicht unter Win erkannt wird.
    Mache mich demnächst an das Rückformatieren der RAW Platte, was ja wohl kein Problem sein sollte.
    Falls doch werde ich berichten........... 8-)

  • Der Platte willst du noch vertrauen? So ein Format wandelt sich nicht einfach von selbst aus Lust und Laune heraus.


    Bei aktuellen Plattenpreisen (10 TB extern für unter 200 EUR, 1 TB extern ab 50 EUR) sollte man nicht lange überlegen, was zu tun ist. Mir wäre eine Weiterverendung zu riskant.


    Deine Sache. Wenn du weiterverwenden willst, dann mache wenigstens vorher einen Test mit Crystal Disk Info:


    CrystalDiskInfo Portable


    Bei mir wäre das Ding jedoch schon beim Wertstoffhof.

  • Hallo,


    die Platte muss nicht defekt sein.


    Das kann jeder testen, natürlich nicht mit einer externen Platte mit wichtigen Daten.


    Man nehme einen 5€ USB-Stick. (die gibt es ja z.Z. mit über 10TB :-D:-D )
    Kopiert ein paar Daten auf den USB-Stick.


    Zieht den USB-Stick einfach ab, und voila, in 10%-30% der Fälle ist der USB-Stick mit RAW formatiert.


    Wenn man Windows mit Tools beschleunigt steigt die Wahrscheinlichkeit sogar auf bis zu 100%. :-(


    Tschau

  • Warum die Platte plötzlich RAW war ist mal wieder eines der allgemeinen "Computerrätsel"

    Nein, das ist es nicht! Siehe de Erklärung von Oldi-40 über mir. Die Erfahrung habe ich schon in den Anfängen der USB-Speicher-Medien - egal ob Stick, HDD oder jetzt SSD - machen müssen. Sind die Lese- und Schreibvorgänge nicht 100%ig abgeschlossen und zieht man dann den USB-Stecker, passiert genau das, was Oldi-40 beschrieben hat.


    Nicht umsonst ist im SysTray rechts in der Taskleiste standardmäßig ein Symbol in Form eines USB-Speicher Sticks vorhanden. Lässt man mal dien Mauszeiger drauf stehen, so steht dann da: "Hardware sicher entfernen und Medium auswerfen". Mit Rechtsklick darauf öffnet sich ein kleines Kontextmenü, wo man das zu entfernende USB.Medium auswählt und bestätigt mit der linken Maustaste. Erst wenn Lese- und Schreibvorgänge 100%ig abgeschlossen sind, erscheint eine Meldung "Hardware kann sicher entfernt werden". Jetzt erst kann das Gerät vom USB-Anschluss getrennt werden.


    Falls das Symbol fehlen sollte, kann es in den Taskleisteneinstellungen unter "Symbole für die Anzeige auf der Taskleiste auswählen" aktiviert werden. Es ist dort unter "Windows Explorer Hardware sicher entfernen und Medium auswerfen" zu finden.

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von JochenPankow ()

  • Ja, das von Oldie-40 gepostete hat mich nachdenklich gemacht ---und entspricht wahrscheinlich den Tatsachen.
    Früher hatte ich immer sauber gewartet und ordnungsgemäß abgemeldet.
    Im Laufe der Zeit immer schneller gezogen-hat ja immer geklappt---------------bis auf jetzt. :-(
    Werde zukünftig ein "ordnungsgemäßeres" Computerverhalten an den Tag legen, in der Hoffnung, dass
    es mir nie wieder passieren möge! :pfeifend:


    Ich habe auch das von meierkurt empfohlene CrystalDisklInfo rüberlaufen lassen.
    Es wird (Blauer Punkt) und Zusatz GUT angezeigt. Testdisk hatte auch alle Sektoren durchgefahren.
    Trotzdem irritiert mich folgendes: (Auszugsweise nur drei Positionen, da sehr viele angezeigt werden)
    Anzeige CrystalDiskInfo
    ......................................................Aktueller Wert......................... Schlechtester Wert...................... Grenzwert
    Datenadressierungspuffer ................. 253 ............................................253 .............................................25
    Lesefehlerrate ................................... 100........................................... 100.............................................. 51
    Schreibfehlerrate ............................... 100........................................... 100............................................... 0


    Für mich interpretiere ich, dass ich z.B. bei Grenzwert 25 mit 253 doch ganz schön drüber liege.
    Wieso ist das noch gut?
    In der Hilfe habe ich nichts gefunden.
    Gibt es für CrystalDI einen Tip für Erklärungen?

  • Hallo Compunaut,


    CrystalDiskInfo zeigt die Werte die die Platte gespeichert hat.


    Aktueller Wert = der momentane Wert
    Schlechtester Wert = der schlechtste ermittelte Wert
    Grenzwert
    = ab da könnte die Platte kaputt sein


    Dein Datenadressierungspuffer ist ist doch OK.


    Tschau

  • Datenadressierungspuffer Aktuell 253 schlechtester Wert 253 Grenzwert 25

    Die Platte liegt doch bei Grenzwert 25 mit 253 weit über dem Grenzwert.
    Wieso dann OK?


    Hier mal in der Anlage z.B. der Scan
    Position 1--Lesefehlerrate 100 - 100 - 51!
    Da liegt die Platte mit 100 doch ~doppelt über dem Grenzwert und wird noch als GUT bezeichnet.



    Wie weit darf der Grenzwert denn überschritten werden?
    O.K. ich kann mich auf das GUT verlassen, aber vom Verständnis her würde mich das aber doch mal


    interessieren.

  • Hallo Compunaut,


    der Grenzwert darf nicht unterschritten werden.


    Position 1--Lesefehlerrate 100 - 100 - 51!

    Bei dem Beispiel wäre die Platte bei einem Wert unter 52 ein Fall für die Tonne.


    Aber Du hast ja noch zwei Platten mit "Vorsicht".
    Poste mal deren Werte.
    -> bei CDI Bearbeiten -> Kopieren wählen.
    -> Dann Editor öffnen -> Einfügen -> Speichern als CDI.txt
    -> die CDI.txt hier posten


    Dann kann man mehr sagen.


    Tschau


    Die Edith
    Wenn D: und F: externe Platten sind, die haben mit Sicherheit unlesbare Sektoren.
    - Das kann man aber mit vieeel Zeit reparieren. Aber die Daten in den Sektoren sind futsch.

    Einmal editiert, zuletzt von Oldi-40 () aus folgendem Grund: Für D: und F: die Glaskugel befragt.

  • In die Reparatur defekter Platten würde ich keine Zeit verschwenden. Neu kaufen und gut ist. Irgendwann kommt der nächste Schaden, dann ist der Ärger wieder groß. Mach endlich klar Schiff und entsorge den Kram. Nochmals: Partitionen gehen ja nicht einfach so aus Lust und Laune verloren.

  • Ja, danke, begriffen !--Grenzwerte können auch unterschritten werden.
    In meiner Praxis (auf anderem Gebiet) dürfen Grenzwerte nicht überschritten werden.
    Habe, wie oben gepostet, alle benötigten Daten gerettet und umkopiert.
    Ich werde die Platten, da ja auch schon Temperaturwarnungen kommen, dann doch außer
    Betrieb setzen, da sie ja schon lange in Betrieb waren, und die Preise ja extrem gefallen sind.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Mal noch eine andere Frage, welche sich mir durch CrystalDiskInfo stellt.
    Ich sehe da ja die Einschaltzahlen, über welche ich mir bisher keine Gedanken gemacht hatte.


    Ich fahre die Computer teilweise mehrfach am Tage in meiner Abwesenheit immer herunter.
    Ist es besser für die Platten, täglich10 Stunden durchzufahren, oder 4 mal täglich 1,5 Std. in Betrieb zu sein?


    Also lieber einmal lange als mehrfach kurz?
    Ich habe immer nur die Gesamtzeit als Abnutzung im Kopf gehabt. Scheinbar ist das Hoch- und Runterfahren
    auch eine Belastung für die Plattenlebensdauer.

  • Hallo @Compunaut
    Meine eigene Meinung, wenns dir nützt:


    Wenn kein Zugriff auf die Festplatten erfolgt, können diese je nach eigener Einstellung selbstständig in den Ruhezustand gehen, ohne das der PC heruntergefahren wird. Das kann man in den Energieeinstellungen überprüfen.
    Die neueren Festplatten können das, ob das früher für die alten Festplatten bis 200 GB auch gilt, weiß ich nicht mehr.
    Ich gehe jetzt von den mechanischen Teilen der Festplatten aus, keine SSD`s oder M.2 SSD`s.





    Ein laufendes Ab-und Anschalten durch Herunterfahren und Neustarten kann nicht förderlich für die Lebensdauer sein.
    Das ist beim Kfz nicht anders. Ständige Kurzfahrten, die Kaltstarts im Winter inbegriffen, schaden dem Motor sehr,
    weil er nur unter optimalen Betriebssbedingungen lange hält.
    Eine mechanische Festplatte läuft auch am längsten, wenn sie optimal läuft. Dazu gehört auch die möglichst geringe Temperatur, die sie entwickelt.
    Genaueres können dir vielleicht hier die Experten schreiben, falls jemand darunter ist.

  • Hallo,

    In die Reparatur defekter Platten würde ich keine Zeit verschwenden. Neu kaufen und gut ist.

    Ich habe jetzt mal den feuchten Finger in den Wind gehalten.


    Es kann ja keiner sagen ob die Festplatten defekt sind.
    Das komplette Log von CDI fehlt ja.


    Die Erfahrung habe ich schon in den Anfängen der USB-Speicher-Medien - egal ob Stick, HDD oder jetzt SSD - machen müssen. Sind die Lese- und Schreibvorgänge nicht 100%ig abgeschlossen und zieht man dann den USB-Stecker, passiert genau das, was Oldi-40 beschrieben hat.

    Das vermute ich auch bei den Platten mit "Vorsicht". Da stimmen die Daten nicht mit den Korrekturwerten überein, da der Stecker gezogen wurde. Die Sektoren werden dann als schwebend gekennzeichnet.
    -> https://www.heise.de/ct/hotlin…den-Sektoren-2509492.html


    "Im harmlosen Fall können solche Defekte entstehen, wenn während eines Schreibvorgangs der Strom ausfällt."


    Die Samsung 200GB würde ich austauschen - Unkorrigierbare Fehler sollten 0 sein.


    Ist aber nur meine Meinung, da es keine Logs von CDI gibt.


    Tschau