So sah unsere Technik-Welt vor 10 und vor 20 Jahren aus

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  • Gestern schauten wir zurück auf 25 Jahre Windows 95 und heute werfen wir einen Blick in unserer Technik-Welt vor 10 und vor 20 Jahren. Was uns heute Selbstverständlich erscheint, steckte damals noch in den Kinderschuhen, wie z.B. die E-Book-Reader. Vom Untergang des gedruckten Buches war damals die Rede, doch zum Glück kam es anders. Dennoch sind E-Book-Reader heute in sehr vielen Haushalten zu finden und ihr praktischer Nutzen ist unbestritten. 2010 stelle Microsoft auf der CeBIT seinen interaktiven Surface-Tisch vor. Ich konnte das Teil tatsächlich nur von Weitem bestaunen, der Andrang war einfach zu groß und mir fehlte die Geduld mich in die lange Warteschlange einzureihen. Inzwischen wurde das Gerät in Microsoft PixelSense umbenannt und die CeBIT gibt es nicht mehr. Im Sommer 2010 kam Office 2010 auf den Markt und ein Jahr später folgte der Abo-Dienst Office 365, der inzwischen auch umbenannt wurde, zu Microsoft 365.


    Irene Nadler, Communications Manager Windows & Devices bei Microsoft, hat sich auch die Technik-Welt vor 20 Jahren angeschaut. Klar, Windows 2000 und natürlich das Millennium-Problem waren ein großes Thema. Die Sorge, dass viele Computersysteme nicht sauber auf das neue Jahr 2000 umstellen könnten in Verbindung mit Katastrophenszenarien die von massiven Problemen in den Anlagen von Kernkraftwerken, Strom- und Wasserwerke ausgingen. Ampelanlagen sollten ausfallen, Züge auf offener Strecke zum Stehen kommen. Zum Glück kam es nicht so schlimm.


    Welches sind Eure persönlichen Technik-Höhepunkte der letzten 20 Jahre? Gibt es eine Technik, ein Gerät, auf das Ihr heute einfach nicht mehr verzichten wollt? Vielleicht mit Ausnahme des Smartphones, da dieses sicherlich bei vielen weit oben in der Liste steht.


    ► Ein Blick zurück: So sah unsere Tech-Welt vor 10 Jahren aus
    ► Ein Blick zurück: So sah unsere Tech-Welt vor 20 Jahren aus

  • Für mich war es ein großer Vorteil, weil ich die Tageszeitung, auch im Ausland auf dem Tablet lesen kann. Auch in Flugzeug oder Bus ist es nicht mehr so aufwendig die großen Zeitungen zu händeln.

  • Ich möchte auf nichts verzichten - wo wären wir denn ohne dieser Technik?
    Schade nur, dass diese Dinge immer relativ schnell für Negatives benützt werden, was natürlich nicht an der Technik liegt.

    Gruß

    Bosco


    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen,
    dann würde es sehr still auf der Welt sein.

    Albert Einstein

  • wo wären wir denn ohne dieser Technik?

    Natürlich da, wo wir vor 20 Jahren waren: In Bärenfelle eingewickelt in Höhlen. :pfeifend:


    Ich möchte auch nicht auf alles verzichten, aber etwas weniger Technik und dafür mehr Menschlichkeit wäre mir lieber.

    Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Sehr interessant, wie schnell sich die Dinge doch ändern. Die Technik ist für mich heute nicht mehr wegzudenken, sie ist ein sehr wichtiger Bestandteil geworden. Sowohl privat, als auch beruflich. Es darf auch gerne so weiter gehen! :freude:

    aber etwas weniger Technik und dafür mehr Menschlichkeit wäre mir lieber.

    Würden die Menschen das wollen, dann wäre das kein Problem. Wollen sie aber scheinbar nicht. :0ahnung:

  • Es darf auch gerne so weiter gehen!

    Ja klar, bis alle in der Technik ersaufen (kann es leider nicht "gewählter" ausdrücken, weil es dann nicht mehr das wiedergeben würde, was ich empfinde)

    Würden die Menschen das wollen, dann wäre das kein Problem. Wollen sie aber scheinbar nicht.

    Können viele gar nicht mehr, weil die Technik das Denken und den klaren Menschenverstand auslöscht.

    Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Für mich persönlich war es ein "technisch evolutionärer" Quantensprung, als ich 2012 am linken Ohr mein erstes Cochlea-Implantat "eingebaut" bekam und so zum Cyborg wurde. :-) Selbst volldigitale Hörgeräte waren für mich von da an nur noch "grottige Hupen" ...


    Und auch sonst möchte ich nicht mehr auf die moderne Technik verzichten, weil sie in vieler Hinsicht "persönliche Hilfsmittel" bietet.

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Aber Viele wollen nicht, weil sie ja die Technik haben. Ein lustiges Beispiel war mal ein YT-Video. Autofahrt, hier durch unsere Region, da konnte ich natürlich schon vorher sehen, wo der hinfährt. Aber hätte der mal lieber ab und an aus dem Fenster gesehen als einfach nur der Stimme im Lautsprecher zu folgen, da hätte er mitgekriegt, daß da was am Straßenrand steht. Nennt sich Verkehrszeichen. Dann wäre er nicht in der Sackgasse ohne Wendemöglichkeit gelandet :-D


    Gruß Volkmar

  • als ich 2012 am linken Ohr mein erstes Cochlea-Implantat "eingebaut" bekam und so zum Cyborg wurde

    Ich lese deinen Text und mein Kopf so: :freunde: :lol2:
    [Blockierte Grafik: https://vignette.wikia.nocookie.net/dc-cinematic-universe/images/d/d9/GIF_Cyborg.gif/revision/latest?cb=20190106113359&path-prefix=de]

    Aber Viele wollen nicht, weil sie ja die Technik haben.

    Du sagst es, viele wollen nicht. Aber Menschen zahlen auch für einen langsam und qualvollen Tod (Rauchen). Verstehen muss man sowas nicht. :0ahnung:
    Der gesunde Menschenverstand war auch schon immer hinüber. Da kann die Techniker weder die Verantwortung für übernehmen, noch kann sie diesen Zustand bessern. Technik soll helfen und vieles leichter machen und nicht das eigenständige Denken ersetzen. Ist aber halt nun so. Man macht das beste daraus. :lesen:

  • Jochen, mir geht es nicht um Medizinaltechnik!

    Was Du bzw. manch einer nun da hat?!


    Auf dem Soundprozessor läuft ein Mini-Linux und justiert wird mit einer Windows-Software - Bedingung erfüllt :-)

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Welches sind Eure persönlichen Technik-Höhepunkte der letzten 20 Jahre? Gibt es eine Technik, ein Gerät, auf das Ihr heute einfach nicht mehr verzichten wollt? Vielleicht mit Ausnahme des Smartphones, da dieses sicherlich bei vielen weit oben in der Liste steht.

    Meine Beobachtung ist, dass die technische Entwicklung schneller läuft, als die Menschen ihnen folgen können! Und damit meine ich ALLE Menschen, mich eingeschlossen, UND die Entwickler der neuen Technik eingeschlossen! (Auch ein Entwickler von z.B. Heizungs-Steuerungs-Anlagen kann z.B. an seinem Handy oder TV-Reciever verzweifeln!)
    Das macht mir manchmal etwas Sorgen...


    Warum muss mein Keyboard erst booten, ehe ich darauf spielen kann?
    Wofür braucht meine Taschenlampen-App Zugriff auf meine Kontakte??
    Warum muss ich nach dem Starten eines Spiels noch mal auf "Spiel starten" klicken???


    Ok, aber zur Frage:


    Handy habe ich noch vor 5 Jahren strikt abgelehnt, inzw. aber schätzen gelernt.. richtig!
    Aber unverzichtbar finde ich es (noch?) nicht.


    Ja, nun hab ich's:
    Unverzichtbar finde ich meinen TV-Reciever!
    Ich finde inzwischen das LIVE-Schauen von Filmen und Serien UNERTRÄGLICH!!
    7 Minuten Film, 12 Minuten Werbung im Wechsel? Hyper, hyper, hyper….
    Nein danke!
    Hätte ich keine Aufnahme-Schnellvorlauf-Funktion, könnte ich Filme und Serien nur noch Streamen oder von CD genießen...


    Rabe