Klage gegen Microsoft wegen Kontosperrung eingereicht

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  • Das Thema Kontosperrungen bei Microsoft zieht weitere Kreise. Nun hat ein deutscher Nutzer offenbar Klage gegen die Sperrung seines Microsoft-Kontos eingereicht. Der Betroffene weiß nicht, weshalb sein Konto gesperrt wurde und möchte die Angelegenheit nun auf rechtlichem Wege klären. So fordert der Kläger offenbar von Microsoft den Grund der Sperre bzw. den Verstoß gegen den Service-Vertrag im Detail darzulegen, das Konto wieder freizuschalten um den Zugang zu seinen Daten wieder zu ermöglichen, sowie die allgemeine Freigabe seiner Daten, unabhängig davon, ob Microsoft das Konto wieder freischalten wird.


    Microsoft versteckt sich hinter ihren eigenen AGB und verweigert bisher jegliche Unterstützung zur Aufklärung der Sperrungen. Die Konten werden mit einem Verweis auf einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen gesperrt und das war's. Es gibt für Betroffene keinerlei Möglichkeit sich an Microsoft zu wenden und Microsoft zeigt auch überhaupt keine Bereitschaft die Probleme zu lösen. Nun soll also eine Klage gegen das Unternehmen für Klarheit sorgen. Bleibt zu hoffen, dass dies nun auch geschehen wird und die Gerichte ein klares Urteil sprechen werden. Natürlich wird das aber alles seine n Zeit brauchen und es wäre durchaus auch denkbar, dass sich Microsoft aus diesem einen Fall herauswindet, z.B. indem sie das Konto wieder öffnen oder einen Vergleich anbieten.


    Quelle und weitere Infos nebenan bei Dr. Windows.

  • Ja, das hast Du noch richtig höflich ausgedrückt. Ich wünsche mir tatsächlich, dass Microsoft hier wirklich mal in die Schranken verwiesen wird. So geht das einfach nicht weiter.

  • Ein aus meiner Sicht überfälliger Schritt! Eigentlich müssten alle Betreiber von Clouds an die Kandare genommen werden, solange diese ihre eigenen "Süppchen" kochen und uns als User relativ rechtsunsicher mit "geschwafelten Umschreibungen" andrehen möchten.

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Ist ja freiwillig, Clouds zu nutzen und seine Daten damit zu gefährden.

    Wenn man den Begriff Cloud mal richtig auslegt, dann ist fast alles eine Cloud. Der SMTP-Server eines jeden E-Mail-Providers, Dein Kundenkonto beim Versandhändler usw.


    Da ist nicht unbedingt viel freiwillig ;-) , es ist uns nur nicht unbedingt bewußt!

    Gruß Thomas

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
    ComputerInfo für PPF

  • Mir geht es um MEINE Dateien, die ich auf MEINEM PC/Laptop gespeichert und von denen ich ein Backup auf einer externen Festplatte habe. Diese bei einem Cloudanbieter zu speichern oder nicht, ist durchaus freiweilllig. Sogar alle wichtigen Mails kann man lokal speichern.

    Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
    Antoine de Saint-Exupéry

  • Sogar alle wichtigen Mails kann man lokal speichern.

    Aber bis zur Abholung befinden die sich in einer Cloud :-D , ob Du das möchtest oder nicht. Sind nicht alles Cloudanbieter, die eine solche nutzen.


    Cloud Computing

    Gruß Thomas

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
    ComputerInfo für PPF

  • Wenn es nur um das Speichern eigener Dateien wie Fotos oder Dokumente geht, kann ich natürlich entscheiden meine Daten dort zu speichern oder lieber lokal auf der Festplatte. Im Fall der Microsoft-Konten geht es aber auch um Programme, Spiele und Dienst wie den Xbox-Pass. Die Lizenzen werden in der Cloud im Microsoft-Konto gespeichert und hier habe ich als Anwender auch keine andere Möglichkeit. Das sind also digitale Identitäten die hier einfach mal so mit einem Fingerschnips von Microsoft vernichtet werden. Das dürfte auch das eigentliche Problem sein, denn wer seine Bilder nur in der Cloud ablegt, geht natürlich auch ein unkalkulierbares Risiko ein. Hier greift dann auch das Motto "Kein Backup, kein Mitleid". Die Lizenzen sind aber mit dem Konto verknüpft und ich kann diese gar nicht anders sichern. Da geht es einfach auch im viel Geld und auch Geld für Dienste, die nicht geleistet wurden.

  • Nachdem ich OneDrive vollständig deinstalliert habe; habe ich meine digitale Lizenz fürs Windows wieder mit dem Microsoft Konto verbunden. Habe nämlich bereits aus Neugierde de facto Windows 10 Home Version 20H2 Betriebssystembuild 19042.450 als Feature Update - ohne Insider zu sein - am Rennen....

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von JochenPankow ()

  • Genau mit dieser Frage stehe ich gerade mit Microsoft in den USA in Kontakt. Was passiert eigentlich, wenn mein Microsoft-Konto gesperrt wird und ich Windows 10 neu installieren muss. Aus dem Konto kann dann keine Lizenz mehr gezogen werden. Es muss ja irgendwie auch ohne das Microsoft-Konto gehen, da nicht jeder eines nutzt. Dazu gibt es einige, aber eben auch sehr widersprüchliche Aussagen die es nun mal zu sortieren gilt.