Partitionierung einer SSD unter Win 10 20H2

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  • Hallo zusammen!


    Ich möchte auf einem alten Laptop (kein UEFI, sondern BIOS!) Win 10 20H2 von einem USB-Stick, welcher mit dem aktuellsten MediaCreation Tool erstellt wurde, clean auf eine SSD installieren.


    Dies klappt soweit auch ohne Probleme.


    Im Zuge der Installation ließ ich Win 10 automatisch im "nicht zugeordneten Bereich" installieren; dabei wurden 3 Partitionen angelegt (alle primär: System-Partition, Windows-Partition, Wiederherstellungs Tool-Partition).


    Nun wollte ich die Partition, auf der sich das Betriebssystem befindet (Windows-Partition), verkleinern, um aus dem "gewonnenen Rest" eine weitere Partition D: zu erstellen.


    Dabei finde ich es seltsam, dass die Datenträgerverwaltung diese Partition nicht als primäre Partition erstellt, sondern als logische Partition.


    Im Netz finde ich aber mehrere Quellen, die angeben, dass unter MBR maximal 4 primäre Partitionen erstellt werden können.


    Wieso nutzt die Datenträgerverwaltung diese maximale Anzahl an 4 primären Partitionen nicht aus?


    Gibt es dafür einen Grund?


    PS:


    Bitte nicht falsch verstehen: Ich würde mich freuen, wenn nun keine Diskussion darüber startet, weswegen ich neben der Windows-Partition C: noch eine weitere Partition D: anlegen möchte. ;-)

  • Die Datenträgerverwaltung schafft nur grundsätzliche Veränderungen ohne die Betriebssystempartition allumfassend. Den Ast, auf dem man sitzt, kann man nicht ungestraft absägen.
    Veränderungen kannst du also nicht immer aus einem lfd. System machen.
    Lege dir einen Partitionsmanager deiner Wahl zu, erstelle damit ein Bootmedium, boote davon und verändere deine Partitonen nach deinem Willen.


    Vorher macht sich eine Komplettsicherung der betreffenden Festplatte gut, weil immer etwas dazwischenkommen kann. Stromausfälle werden nicht vorhergesagt und das Verschieben von Daten dauert auch etwas.

  • Hallo und danke soweit!


    Hmmm....


    Die Verkleinerung der Windowspartition mit Boardmitteln hat ja nun im laufenden Betrieb eigentlich reibungslos funktioniert!


    Zurückgeblieben ist "nicht zugeordneter Speicherplatz". Wenn man daraus nun eine eigene Partition erstellt und dann auch NTFS-formatiert, so wird doch die Windows-Partition eigentlich gar nicht mehr "angefasst".


    Oder verstehe ich das nun falsch?


    In diesem Zusammenhang leuchtet mir dann diese Aussage nicht so ganz ein:



    Zitat von iltis

    Den Ast, auf dem man sitzt, kann man nicht ungestraft absägen.


    Wäre es denn ein Nachteil, wenn die im laufenden Betrieb generierte Partition nicht primär ist, sondern "nur" logisch (bzw. erweitert)?

  • Als erstes eine Partion von ca. 500 MB mit dem Namen "System-reserviert" ohne Buchstaben und Primär. Dann noch eine Partion, Name egal, aber möglichst keine Systemnamen, wie Win oder Windows, Buchstabe C:
    Weitere Partionen sind nicht notwendig! Wenn es eine Wiederherstellungspartion gibt, so kommt die vom Hersteller und ist so groß und heißt wie es im Handbuch steht. Auch Primär.
    Der restliche Platz dann eine Erweiterte Partion und beliebige Laufwerk. Zuviele kleine Laufwerke behindern einen nur!


    Und besorg Dir bloß einen Partion-Manager, die Boardmittel sind doch eine Krampf :-D

  • PS:


    Bitte nicht falsch verstehen: Ich würde mich freuen, wenn nun keine Diskussion darüber startet, weswegen ich neben der Windows-Partition C: noch eine weitere Partition D: anlegen möchte. ;-)


    Warum kann man gewisse Dinge eigentlich nicht einfach mal so hinnehmen?


    Zitat von ts-soft

    Wenn es eine Wiederherstellungspartion gibt, so kommt die vom Hersteller und ist so groß und heißt wie es im Handbuch steht.


    Das habe ich auch nirgendwo angezweifelt:


    Zitat von Scyllo

    Im Zuge der Installation ließ ich Win 10 automatisch im "nicht zugeordneten Bereich" installieren; dabei wurden 3 Partitionen angelegt (alle primär: System-Partition, Windows-Partition, Wiederherstellungs Tool-Partition).