Programmieren lernen (Python) mit Anki Lern-Kartei-Karten ?

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  • Moin,


    ich möchte Python lernen und habe auch schon viel darüber gelesen und ausprobiert, mit Pycharm, interaktive Lernkurse, Handy Apps und auch mit Anaconda Navigator und Jupyter nach diversen Anleitungen und Kursen.


    Mein Problem ist das ich zwar 1 zu 1 mitarbeiten kann, nach Video Anleitung, aber wenn ich dann voran schreite (Z.b. von 10 modulen = 50Videos , und ich bin bei Modul 5 - 6 dann sind viele Kleinigkeiten von Modul 1-3 wieder Vergessen)


    Ich hab mehrfach gelesen, das man eine Programmier Sprache nicht lernen soll, wie Vokabeln, sondern das angewandte zusammenfassen soll als verständlichen kurzen Satz + vielleicht noch den Befehl, damit man es dann halt mit Anki regelmäßig wiederholen kann und sich das Wissen festigt.



    Ich habe Anki und habe versucht damit klarzukommen, allerdings finde ich es sehr schwierig die ganzen Lernabschnitte sinnvoll in kurze prägnante Sätze umzuwandeln.


    Sei es bzgl. Kontrollstrukuturen, Schleifen, Listen, Operatoren.


    Und das war ja nur der kleine Anfang... es wird ja immer komplexer.


    Es muss doch irgendwie eine Art und weise geben, das ganze herunterzubrechen vielleicht als eine Art Eselsbrücke oder dergleichen ?



    Derzeit arbeite ich einen Video Kurs über Python bei Udemy ab.
    ich komme pro Video ca auf 1-2 Din A4 Blättern, da ich aktiv mitschreibe (Nicht nur Notizen, sondern den gesamten Code mit Beispielen) , damit ich mir daraus eine Art Basic Mappe anfertigen kann.


    Allerdings würde ich doch gern auch Anki benutzen und 2-3 x Täglich vom Handy erinnert werden, jetzt 20 min die "Vokabeln" durchzugehen.


    Ich würde mich Freuen, wenn hier jemand Tipps für mich hat.


    Schöne Grüße
    :oops:

  • Hi,
    respekt für dein LernEifer. :top:
    Hast du denn zwischenzeitlich eigene Phytonprogramme geschrieben?


    Meiner Erfahrung nach ist dies die beste Lernmethode, wenn du die angeeignete Theorie parallel praktisch anwendest, indem du eigene kleine Programme schreibst - egal was.
    Irgendwelche Tools oder Helferlein, die dir in irgendeiner Weise interessant erscheinen. Und wenn es noch so banal erscheint oder schon tausendmal gibt - egal..


    Mit der Theorie, die bereits vorgelegt hast, kannst du auf diese Weise dein Erlerntes verstehen, anwenden und besser behalten. Die Grundlagen haste ja..


    Die komplette Sprache vorher lernen und dann anwenden, ist meiner Ansicht unmöglich.
    Du hast also ein Projekt, in das du dich reinhängst und lernst dadurch alles, was für dieses Projekt nötig ist.
    Im nächsten Projekt benötigst du vllt. 40% vom Wissen des ersten Projektes und 60% neues/anderes Wissen, um es fertig zustellen usw.


    So lernst du - und es macht Spaß, weil du auch Erfolge erlebst.

    Gruß Jörg


    Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
    Win7-Pro / Linux Mint

  • Bei Phyton ist ja die Syntax (Schreibweise) sehr wichtig. Wenn Du das beherrscht und ein paar Grundlagen, dann muß man nur noch Wissen, wo was, in der Hilfe steht. Also vorher wie Vokabeln pauken ist Quatsch, das lernt sich durch Nachschlagen von alleine.

    Gruß Thomas

    "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
    ComputerInfo für PPF

  • Das wichtigste ist, dass man Beispiele hat und kennt, am besten selbst entwickelte.


    Und wie bereits gesagt: Kein Buch zu Ende lesen und dann mit der Praxis starten. Theorie und Praxis müssen immer parallel laufen.


    Ich arbeite beruflich mit C++ und C#. Kann auch nicht alles auswendig, habe aber ein gutes Gedächtnis, wo ich bestimmte Sachen schon mal gemacht habe bzw. jemand anderes aus dem Team.