Paketdienste

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  • Aus gegebenem Anlass folgende Frage:


    Wenn Paketdienste in einem Mehrfamilienhaus beim Nachbarn fragen, ob man die Sendung annehmen würde und man dann das Paket ins Haus stellen läßt - wer trägt dann das Risiko, wenn dieses wegkommen sollte. Beispiel: Der eigentliche Empfänger wohnt im EG und der, der die Haustüre öffnet, im 2. OG und möchte nicht nach unten gehen.


    Wer kann dazu was sagen?

    Gruß

    Bosco


    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen,
    dann würde es sehr still auf der Welt sein.

    Albert Einstein

  • Meiner Meinung nach liegt das Risiko bei dem, der das Paket annimmt. Der Paketbote kann ja nicht stehen bleiben und das Paket bewachen. Seine Verantwortlichkeit endet an dem Punkt, wo das Paket übergeben wurde. Der eigentliche Empfänger kann ja auch nicht verantwortlich sein, da er nicht da ist. Es bleibt also nur der, der es annimmt.


    Gruß Volkmar

  • Richtig.

    Jedoch wenn ich dem Paketdienst öffne und das Paket annehme, nehme ich es in meine Wohnung und lasse es nicht im Treppenhaus stehen.

    Der Paketdienst schreibt ein Kärtchen, in den Briefkasten, das es beim Nachbarn ... abgegeben wurde. Im Haus oder im Nachbarhaus.

    Da holt er es dann ab.

    Der Paketdienst fragt ja, ob man es annehmen will. Wenn nicht oder wenn keiner anzutreffen ist, nimmt er es wieder mit und schreibt ein Kärtchen das man es am ... da ... abholen kann.


    Btw.

    Ich frage ja auch durch die Gegensprechanlage wer da ist und öffne nicht einfach die Haustür.


    Ich wohne hier über 20 Jahre und noch nie ist ein Paket/Päckchen weggekommen.

    Ich bin in allem nicht gut aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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  • Jedoch wenn ich dem Paketdienst öffne und das Paket annehme, nehme ich es in meine Wohnung und lasse es nicht im Treppenhaus stehen.

    Genauso mache ich das auch....

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Das halte ich aus den von mir genannten Gründen auch so. Den einfach unten an der Tür stehen lassen und dann ist es weg, dann habe ich den Schwarzen Peter. Also kommt sowas hier gleich neben die Korridortür. Von Innen natürlich :)


    Gruß Volkmar

  • Ich nehme gerne für die Nachbarn Pakete an und sie auch für mich. Die Pakete nehme ich dann aber immer in die Wohnung und bitte den Paketboten beim eigentlichen Empfänger eine Karte einzuwerfen. Die Nachbarn kommen dann fast immer am gleichen Nachmkittag oder Abend und holen die Sendungen ab. Klappt wunderbar. Wenn mir das Paket geklaut wird, habe ich natürlich ein Problem, denn ich habe ja dafür unterschrieben.

  • Wenn Du es in die Wohnung nimmst, kann es ja nicht geklaut werden. ;)

    Und in der Pandemiezeit geht es ja eh ohne Unterschrift. Das macht ja der Paketbote.

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  • Derzeit werden Dhl Pakete ohne einen Mucks, einfach bei uns ins Treppenhaus gelegt. Wenn ich aber unterschreiben muss, dann prüfe ich kurz die Verpackung auf äußerliche Schäden und nehme das Paket mit in die Wohnung.

  • Mit einem Einfamilienhaus hast du da einen Vorteil. Bei der Post einen "Garagenvertrag", bei Hermes und DPD stimme ich Online der Ablage an der Haustür zu.


    Die Haustür liegt gegenübergesetzt zur Straße, von daher sieht niemand, wenn da was liegt.


    Bis jetzt ist noch nichts verloren gegangen.

  • Nun ja bei uns, 8 Wohnungen, kann ich auch die Doppel-Garage übereinander für zwei Mieter angeben, die direkt vor der Haustür ist, sollte ich nicht zu Hause sein und das Paket dringend brauchen.

    Und zwar diese Ausführung allerdings nur für zwei Fahrzeuge übereinander.

    https://multiparking.com/produkte/multibase-2078i/

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    Einmal editiert, zuletzt von *Nobbi* ()

  • Danke für die Antworten, die eigentlich genauso sind, wie ich die erwartet habe.

    Wir sind nicht mehr die Jüngsten, wohnen im 2. OG und es gibt keinen Aufzug. Heute kamen 3 Paketzusteller (morgen sind es vielleicht 4) - wir können beim besten Willen nicht jedesmal die Pakete zu uns rauf holen.

    Zum Glück haben wir im Haus eine gute Nachbarschaft und das soll auch so bleiben - ich bin sicher, dass wir eine Regelung finden werden.

    Gruß

    Bosco


    Wenn die Menschen nur über das sprächen, was sie begreifen,
    dann würde es sehr still auf der Welt sein.

    Albert Einstein

    Einmal editiert, zuletzt von Bosco ()

  • Zum Glück habe ich auch eine gute Nachbarschaft, was in manchen Bezirken / Kiezen hier Berlin durchaus schon ein "Fremdwort" sein kann.


    Mir fällt auch auf, dass Fahrer mit Migrationshintergrund oft freundlicher und hilfsbereiter sind. Z. B. bekam ich vor kurzem einen Bürodrehstuhl geliefert. Wegen des Gewichts stand da nur Lieferung bis Bordsteinkante. Als mir der Fahrer von DPD - ein netter kräftig gebauter Schwarzafrikaner mit guten Deutsch - bei mir klingelte und mich sah, hat er gleich das Paket ins Wohnzimmer gestellt.

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Ich würde mir wünschen und das auch gerne bezahlen, wenn die Leute ordentlicher für ihre schwere Arbeit entlohnt würden.

    Irgendwo habe ich trotz so manchem Ärger und der zuweilen mangelten Unzuverlässigkeit, großen Respekt vor deren 12 Stunden Schichten in alle Stockwerke etc.

    Hundemutti bestellt zweimal getrennt, um die Gewichtsgrenze zu umgehen, 25 kg Hundefutter für ihre Racker in den 5. Stock ohne Aufzug etc........

    Das zu verwirklichen soll mit einem Aufschlag unter einem Euro zu verwirklichen sein. Aber Geiz ist ja Geil.......

  • Dazu mal eine andere Frage was aber auch die Zustellung betrifft.

    Und zwar wenn es ein kleines Päckchen ist, zum Beispiel ein Buch L. 250 x B. 5 x H.150 mm, was so gerade in den Briefkastenschlitz passt aber nicht ganz reingeht und somit noch rausguckt. Oder einfach über den Briefkästen auf einen Regenschutz legt.

    Habe ich erst Gestern erlebt, weil ich etwas bestellt hatte. Kein Buch aber diese Maße. Steckte einfach im Briefkasten. Nicht geklingelt.

    Ich war aber zu Hause und habe es durch die Sendungsverfolgung mitbekommen.


    Wenn ich das sehe, nehme ich es natürlich und lege es vor die entsprechenden Wohnungstür.


    Wenn das wegkommt, ist doch der Zusteller Post/Paketdienst haftbar. Oder? :hmmm:

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  • Als mir der Fahrer von DPD - ein netter kräftig gebauter Schwarzafrikaner mit guten Deutsch - bei mir klingelte und mich sah, hat er gleich das Paket ins Wohnzimmer gestellt.

    Das kann ich nur bestätigen. Bei uns im Hause wohnt so einer. Wenn der meine Mutter mit ihrem Einkaufsbeutel sieht, kommt der angerannt und trägt das Beutelchen hoch. Und bei der Arbeit hatte ich so einen Kollegen, wenn der sah, es gibt was zu tun, dann riß der die Arbeit mit einem lauten "Ich mache" an sich.


    Gruß Volkmar