Mainboardupgrade mehr Stabilität W10pro möglich: MSI Z97-G43 ?

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  • Mein derzeitiges Mainboard „ASUS P8H61-M LE“ (CPU: Xeon 3,1GH, 4 Kerne/8Threads, RAM:16GB DDR3, 1333Mhz) läuft für meinen Bedarf eigentlich jahrelang gut (24/7, nur office, viel webbrowsen mit hunderten offenen Tabs), sofern vereinzelt Anwendungen nicht einfrieren, der PC plötzlich nicht ganz einfriert und ein Neustart erforderlich wird. Sowas kann bereits am 1/2/3....Tag passieren oder auch erst nach Wochen (z.B. 2/3/4Wo). Seit einem kürzlichen W10 update (KB..../ 20H2) läuft der PC wieder absolut unauffällig und alle Temperaturen sind sowieso immer niedrig. Insofern halte ich es eigentlich für ein W10-Problem, aber vielleicht ist auch die PC-Architektur mit ein Grund. Ich hatte schon mal etwas Linux ausprobiert, da aber sehr anwendungsfremd/unfreundlich schnell wieder aufgegeben.

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    Ein nahezu unbenutztes Netzteil (BQ/E9/400W) hatte ich kürzlich eingewechselt (Enermax raus), eine neue SSD eingebaut (C: Samsung 870EVO/250GB), jedoch ohne merklichen Einfluß auf die Performance gegenüber Crucial. Ganz nebenbei hatte ich die Xeon CPU vor 2 Jahren eingewechselt (Auslastung jedoch ohnehin überwiegend um die 10%) und RAM verdoppelt (Auslastung selten wenig über 80%). Das MSI Z97-G43 könnte ich jedoch auf 32GB RAM bestücken (=also nochmals verdoppeln) und mir zum Ausprobieren (inkl CPU/i5-4590S) mal paar Wochen ausleihen (ggf. kaufen / vom Kumpel). Vor Monaten dachte ich mal an ein „ASUS-Sabertooth“ Mainboard, weil es oft die „Note 1“ für hervorragende Stabilität bekommt, bin aber ratlos. :roll:

  • Beitrag von iltis ()

    Dieser Beitrag wurde von Schwabenpfeil! gelöscht ().
  • Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was du willst.

    Mit den ganzen, völlig überdimensionierten Basteleien für deine Anwendungen, hast du mehr oder weniger einem alten Gaul ein goldenes Gebiss eingesetzt.

    Der kann aber aufgrund seiner Altersschwäche, damit auch nicht besser zubeißen. Der Xeon wird auch nicht mehr voll für Windows 10 unterstützt.

    Ich würde an deiner Stelle, wenn überhaupt basteln, einen neuen i3 ( ist so leistungsfähig wie ältere i5 ) vorschlagen. Zusammen mit einem frischen Mainboard, 8-16 GB Ram und deiner SSD, wir das ein flottes zukunftsfähiges Teil zu einem annehmbaren Kurs.

    Es wäre auch ein kleineres Netzteil notwendig was ja heutzutage bei den Strompreisen auch nicht unwichtig ist.


    Zu Linux möchte ich noch Anmerken, man musste sich bei Windows ja auch erstmal reinfuchsen und Stück für Stück lernen. Genauso ist es mit Linux eben auch ;)

  • Brens, vielen Dank für deine Hinweise.

    Dachte bisher immer, wenn im Gerätemanager keine gelben Zeichen zu sehen sind, würde alles ordentlich funktionieren/unterstützt. Dass evtl. nur noch mit halber Kraft, auf die Idee war ich noch gar nicht gekommen (alter Gaul / goldenes Gebiss) :8O:

  • Nun, Linux ist einfach überhaupt nicht "hausfrauenfreundlich",

    Der Mensch ist nunmal ein Gewohnheitstier. Die meisten sind als ersten PC, einen mit einem Windows-System begegnet. Es kann nunmal nicht alles gleich funktionieren, sonst wäre ein anderes OS ja auch sinnlos. Unter Linux läuft manches anders, mal einfacher, mal intuitiviver, mal logischer, mal gar nicht unterstützt, weil unwichtig oder selten. Wenn man unter Linux nicht so ganz klar kommt, hilft bisherige Erfahrung, Nachbar oder ähnlich, meist garnicht. Hier muß man erst Erfahrung und Hilfestellungen finden, wie man es von Windows auch mal gelernt hat.

  • Die Motherboardgeschichten, da müsste ich mich erst mit befassen.

    I 5 ist völlig ausreichend, Windows 10 tauglich und eine sehr gute Wahl

    Xeon ist marginal leistungsfähiger als ein i 7 , aber völlig überdimensioniert und wird glaube ich nur noch für Workstation und enterprice von Win 10 unterstützt.

    Zukunftsfähiger ist der I 5 und passen müssten beide auf einen 1150er Sockel. ;)

    Ein Pc mit einem i5 und 16 Gb Ram, genügt für die allermeisten Anwendungen völlig.

  • Außerdem brauchen die Ryzens weniger Strom. Ist gerade umgekehrt wie vor ein paar Jahren.


    Damals ging AMD mit dem FX auf 125 Watt (viele Kerne, hoher Takt), wo Intel bei 65 W lag.


    Gerade geht Intel wieder in Richtung "Braten sie die Spiegeleier 3 Minuten bei 4,5 Giga-Hertz".

  • ja, danke für die hilfsbereite Teilnahme. Werde es mit dem MSI MB(+CPU) wohl mal ausprobieren. Vielleicht hat mein Asus MB ja auch einen Schaden und aufeinmal läuft später dann wieder alles. Diese Problemlage mag ich ja gar nicht. Mein letzter PC Rundumneukauf (2009) lief immerhin rd 7J. sehr stabil/24/7. Das war sehr ok für mich. Wäre W10 (inkl alles kostenlos) 2016 nicht gekommen, hätte ich im Vertrauen einfach wieder neugekauft, um weiterhin Ruhe zu haben.

  • Ja zwecks integrierter Grafik auf jeden Fall :top:

    Also meine vorgemerkte Intel CPU i5-4590S (HD Graphics 4600) kann offenbar eine HDMI Auflösung bis 2560x1600 @ 60 Hz. Momentan verwende/benötige ich noch eine Grafigkarte GT1030 (passiv) für 1560x1440@60hz, die ich mir mit dem MSI Z97-G43 dank iGPU Unterstützung dann wohl sparen kann. Oder wäre die GT1030 beizubehalten dennoch besser? :roll:

  • Sobald ich den PC mit dem MSI Mainboard laufen lasse, möchte ich mein W10pro (seinerzeit aktiviert mit key W7pro/OEM) wie gehabt weiterverwenden (ohne Neuinstallation). Habe schon etwas gegoogelt und offenbar gibt es dazu zwei „plug&play“ Möglichkeiten:

    1) Zuvor im Gerätemanager relevante Treiber löschen/Asus Mainboard.

    Windows sucht sich beim Anlaufen benötigte MSI-Treiber selbst zurecht.

    2) Mit „AOMEI Universal Restore“ W10pro von einem angelegten backup reinstallieren (vorhanden).


    Hat jemand das schon mal erfolgreich hinbekommen?

    Eine Neuinstallation ist mir viel zu aufwendig, zumal ich dann neben Office ca 30 weitere „Programme/Apps“ wieder installieren müsste und das unbedingt umgehen möchte.

    Vor drei Jahren hatte ich das jetzige ASUS Mainboard mal ersetzt (1:1 baugleich) und in W10 war lediglich der Product-key nicht mehr vorhanden. Dort gab ich dann meinen key /W7pro erneut ein und alles war wieder supi.


    Wenn ich unter Aktivierung schaue, ist mein W10 offenbar mit einem MS-Konto verknüpft (s.Bild/Anlage). Leider kann ich mich nicht daran erinnern, sowas jemals gemacht zu haben und müsste mich erstmal aufwendig auf die Suche nach solchen Daten machen, die ich mir ja irgendwo hingeschrieben haben muß. Ein MS-Konto ignorieren zu können, fände ich sehr erleichternd (notfalls kann ich mir auch eine neue W7pro Lizenz z.B. bei ebay kaufen).

  • Ich habe so etwas noch nicht gemacht und werde das auch derzeit nicht tun. Ein anderer Mainbordhersteller oder auch wenigstens ein anderer Chipsatz ist ja eigentlich dann ein anderer PC. Ich kann auch nicht sagen, ob das geht, vermute aber u.a. Treiberprobleme.

    Ich Installiere grundsätzlich alles sauber und neu. Immer auch eine gute Gelegenheit zu prüfen welche Programme man wirklich braucht. Und so manche Datenleiche wird ebenfalls mit entsorgt.

    Was mit einem Backup Programmen zu bewerkstelligen ist, da müsste jemand anderes etwas dazu sagen. Ich nutze solche Programme zu selten.

    Bei umfangreichem Hardwarewechsel kann ein Anruf bei Microsoft, zur erneuten Aktivierung fällig werden.

  • vielen Dank, Brens

    Meine vorhandenen und benötigten Programme habe ich bereits gesichtet. Nicht benötigte Software kommt immer ziemlich bald wieder runter und wenn ich mal Anwendungen im Probelauf teste, schreibe ich zuvor ein backup, teste dann, schreibe das backup zurück und installiere nur die Software, für die ich mich in Probeläufen schlußendlich entschieden habe. Ich könnte es dann ja so machen:

    Nach 1) verfahren

    und lediglich sicherheitshalber ein Aomei backup schreiben auf usb-Datenträger, usb Notfallmedium zum installieren erstellen (kenne ich mich schon mit aus). Bei „Universal Restore“ würde AOMEI das mit den Treibern bereits miterledigen lt. meiner Googlesuche (also Altlast raus).


    Wenn W10 läuft, dann ggf. das MSI Bios aktualisieren (wenn es ein Neuers gibt)....hatte ich vor Jahren schon mal hinbekommen (Asus). Wenn mein W10 digitale Lizenz verschwunden ist, versuche ich es erneut mit dem W7 key, falls es nicht klappt, kaufe ich mir einen neuen W7pro key bei ebay €10,-/Sofortkauf. Glaube, ca 1 Monat läuft W10 vorerst auch ohne key. Also muß ich nicht vorher schon kaufen.

  • Hallo pcreparieren

    Ich habe das bereits gemacht aus erstellten Betriebssystem-Images, auch weil ich eine Neuinstallation und die damit oft verbundenen Repressalien mit den ganzen Lizenzen der einzelnen Programme gescheut habe.

    Oft schafft erst ein Emailverkehr wieder Zugang zu einigen Lizenzen, weil der Vertreiber wusste, dass das Programm bereits verwendet wurde und sich durch die neue Hardware die ID geändert hat. Eine vorherige Deinstallation der betreffenden Programme funktioniert auch nicht immer und so bleibt dann nur die Emailbitte um Zurücksetzung der jeweiligen Lizenz.

    Damit meine ich nicht Windows 10 als OS oder MS Office. Das ist eine ganz andere Hausnummer und ist von vielen Details abhängig.


    Im Großen und Ganzen kann ich die Aussage von Brens bestätigen. Aber Ausnahmen gibt es schon.

    Voraussetzung für eine Übernahme der alten OS ist auf jeden Fall eine fehlerfreie Hardware, insbesondere der Festplatte und das Vorhandenseins mehrerer Images zum Probieren, ob es klappt.

    Diese gemacht mit verschiedenen Imageprogrammen unter Verwendung der Einstellmöglichkeit "Rückübetragung auf Geänderte Hardware".

    Bevor man das eventuelle Treiberproblem angeht, zuerst die Aktivierung des OS abschließen, ansonsten ist das vertane Zeit. :!:


    Ein Inplace-Upgrade danach mit der aktuellen oder höheren Version ist auf alle Fälle vorteilhaft, um von vornherein Probleme auszuschließen.


    Wenn alles nichts bringt, kann man immer noch neu installieren. :lol:

    Irgendetwas bleibt immer aus dem alten System zurück und hindert mehr oder weniger. Oft merkt man das erst später.


    Wenn es geht, immer neu installieren. :top: Erspart Ärger und man hat ein sauberes System.

    Die Verlockung es trotzdem auszuprobieren ist schon groß.