Warum nicht mehr PC-Spiele ohne Gewalt?

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  • In einem interessanten (leider leicht gegenderten!!!) Artikel des heutigen "Standard" wird der Frage nachgegangen, warum es keine größere Anzahl von gewaltlosen PC-Spielen gibt. Der Autor (Muzayen Al-Youssef) vertritt die Meinung, eine beherztere Abkehr von den üblichen Gewalt-Spielen würde die Kreativität fördern...


    https://www.derstandard.at/sto…dem-videospiel-die-koepfe

    Meine kurzerhand hochgradig kluge, smarte, gewandte, wendige, das kommende Zeitalter bescheiden eröffnende Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich sogar mit ihrer Lieferung schon für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.


  • Der Artikel ist leider anscheinend nur lesbar, wenn man registriert ist?

    Grundsätzlich würde ich zur Überschrift aber antworten:


    Weils doof und langweilig ist!

    Auf dem PC findet keine Gewalt statt. Selbst dann, wenn da Blut spritzt und Köpfe rollen, wird keinem Lebewesen Gewalt angetan, niemand verletzt.

    Es ist digital, und jeder Spieler weiß das.

    Real ist es genau so harmlos wie ein James-Bond-Film (in dem filmisch reihenweise Menschen lizensiert getötet werden, weil sie z.B. eine Tür bewachen oder Bodyguard eines Schurken sind o.ä...)

    Der Autor des Artikels hat als Kind vmtl. dann, wenn ich "Cowboy und Indianer" spielte, "Krankenpfleger" oder "Kaufmannsladen" gespielt...


    Meine (3) Kinder hatten von Mitmenschen dieses Geistes auch hin und wieder PC-Spiele wie "Rettungssanitäter" o.ä. bekommen...

    LAAAAANGWEILIG!!


    Die Gewaltszenarien in PC-Spielen sind nur Vehikel, eigentlich geht es um Strategie, Geschicklichkeit, Kreativität, Intuition und Reaktionsgeschwindigkeit.

    Wer die Gewaltdarstellung dort ernst nimmt, glaubt auch, "Klinik am Südring" würde in einem Krankenhaus gedreht.


    Will sagen:

    PC-Spiele mit Kampfsimulationen sind spannend und unterhaltsam. Und völlig friedfertig.

    Meine Meinung!


    Rabe

  • Hallo,


    mangels Lesbarkeit des Artikels beziehe ich mich auf das bisher Geschriebene.


    ich finde gewaltfreie Spiele gar nicht doof oder langweilig. Es gibt inzwischen eine gute Auswahl an sehr guten Spielen, sei es Rätsel, sei es Geschichte, ...


    Mein Eindruck ist eher, dass die meisten Spieler inzwischen damit überfordert wären. Viele brauchen eine Missionserklärung, um dann von A über B zu C zu kommen und alles dazwischen zu töten und zu plündern. Nimmt man ein Spiel, welches einem nicht oder nur minimal an die Hand nimmt, sind viele Spieler verloren. Was muss ich machen? Worum geht es? Wo muss ich jetzt hin? sind die typischen Fragen, auf welche es nun mal keine Antwort gibt. Kreativität? Um die Ecke denken? Über den Tellerrand hinausschauen? Fehlanzeige. Die Jagd nach dem nächsten schnellen Kick.


    CU

  • Konnte den Artikel auch nicht lesen, wollte aber meinen Senf dazu loswerden.


    Zuerst mal empfinde ich es gar nicht so, als würde es zu wenig, oder nur eine geringe Anzahl von gewaltfreien Spielen geben. Die Auswahl ist heutzutage so riesig wie nie. Es gibt sooo viele Spiele... Renn- und Sportspiele, Strategie-, Rätsel-, Abenteuer- und Simulationsspiele. Fast jedes Brettspiel gibt es heute als online Variante. Natürlich gibt es die auch alle in einer actionreichen Variante, aber da würde ich noch nicht von gewaltreichen Spielen sprechen.


    Sehe das so wie "ravenheart", dabei geht es um Hand-Augen-Koordination und Geschick­lichkeit. Die Gewalt wird natürlich immer krasser und deutlicher dargestellt, aber dafür gibt es die USK Einstufung.


    Das Alter spielt mit Sicherheit auch eine große Rolle, welche Jugendlichen spielen schon gerne "Kirchenspiele" oder ein "Koch- und Backspiel" Wenn ich daran denke, das ich mir kürzlich ein "Rasen-mähen-Simulationsspiel" gekauft habe...


    Die ewige Frage, ob Gewaltspiele aggressiver machen, oder nicht, konnte auch trotz zahlreicher Studien nie so richtig belegt werden. Zumindest gibt es für beide Erkenntnisse viele Studien. Wenn ich schon lese "warum muss man sich bei jedem Spiel die Köpfe einschlagen", dann bin ich mir sicher da steht auch was von "Killerspielen" die ja bekanntlich die Wurzel allen Übels sind...

  • Was den "Standard" angeht: Grundsätzlich konnte ich immer problemlos alle dortige Artikel lesen, obwohl ich kein Abonnent bin. Vor circa zwei-drei Monaten habe ich mich dort ein-registriert, damit ich eventuell bei den Leser-Kommentaren auch mitmachen kann. (Was bisher nur einmal und recht kurz tatsächlich der Fall gewesen ist...) Daß nun bestimmte Artikel nur gelesen werden könnten, wenn man dort registriert ist, erfahre ich zum ersten Mal. Es erstaunt mich sehr, weil ich vor der Registrierung nie das Problem gehabt habe.


    Extra um das zu überprüfen, habe ich mich vorhin abgemeldet. Dann habe ich die Seite gelöscht und nach einer kurzen Pause erneut den Link betätigt. Die Seite erschien wieder und war wieder lesbar. Oben rechts, wo nach meiner Registrierung der anklickbare Schriftzug "Profil" erscheint, war jetzt - wie vor meiner Registrierung - der anklickbare Schriftzug "Anmelden" zu sehen. Habe ich zur Probe angeklickt: Es erscheint die Einladung sich anzumelden, bzw. zu registrieren, falls dies noch nicht der Fall gewesen sei.


    Insoweit kann ich die Rückmeldung über eine Nicht-Lesbarkeit nicht nachvollziehen... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


    Hat jemand dafür eine Erklärung?



    PS

    Könnte es sein, daß es nur klappt, wenn ich aus dem Zustand des "Unangemeldet-Seins" verlinke?


    PPS

    Nein, das ist es nicht: Ich habe es überprüft; der Verlinkung-Schriftzug ist in beiden Fällen identisch!

    Meine kurzerhand hochgradig kluge, smarte, gewandte, wendige, das kommende Zeitalter bescheiden eröffnende Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich sogar mit ihrer Lieferung schon für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.


  • Auch bei mir, kein Problem mit dem Artikel, obwohl ich da nicht registriert bin. Das muss einen anderen Grund haben, dass es bei dem einen oder anderen scheinbar nicht geht.