Beiträge von Deacon

    Dein schönes Beispiel JMP hat 3 Zeichen, der OP-Code dazu aber nicht.

    Also scheinbar verstehen mich manche hier nicht, mit Absicht oder aus welchem Grund auf immer.
    Ob ich den Op-Code schreibe oder den E9 macht für den Prozessor keinen anderen Befehl.
    Das JMP geht nicht direkt zum Prozessor sondern der dafür bezogene OpCode. Wie ich mit dem Beispiel der CDA-Datei andeuten wollte. Es gibt auf Audio-CDs keine Dateien, auch keine CDA-Datei. Diese wird nur angezeigt als Mittler für die Menge der Tracks der CD. Ob ich nun "10 Tracks" oder "Track1" - "Track10.CDA" angezeigt bekomme, macht die CD nicht leerer oder voller.
    Natürlich ist die Mnemonic ein Mittel dem User Dinge "lesbar" zu machen, schreibe ich JMP, CMP, LD oder sonstwas, schreibe ich eigentlich nicht "JMP, CMP, LD" sondern E9, 38, 8D (LEA).
    Was ich damit andeuten will, wenn ich einen hexeditor nehme und die OpCodes eintrage, dieses Speichere und es mit einem Disassembler lade, habe ich Mnemonics. Es wird da nichts geändert. Sollte jedenfalls nicht so sein.
    Ich meld mich ab. Werd mal ein paar OpCodes durch die 8 Kerne jagen.

    Assembler und Maschinensprache ist nicht das Gleiche, wie du offenbar angenommen hattest.

    Ich denke schon.
    Wenn ich in Assembler schreibe, und die Datei in einem Hexeditor ausführen lasse, funktioniert es trotzdem.
    Ob ich nun im Disassembler "jmp $0000" schreibe oder im Hexeditor "e9 00 00", macht für die Ausführung keinen Unterschied, es ergibt für das jeweilige Programm dies oder das... lediglich wie es präsentiert wird. Ob ich im Interpreter "run" drücke, oder es speichere und die exe doppelklicke, macht als solches keinen Unterschied. Wie gesagt, wenn mir einer nahelegen kann, das die Mnemonics anderen Binärcode erzeugt, bin ich geneigt, mich gerne einzulesen. Daran glauben würde mir trotzdem schwer fallen.

    Assembler:
    jmp = $e9 = 233 = 11101001
    Was auch immer du eingibst, kann so oder so gelesen werden.
    Schlechten Code kann man mit allem machen, einige schaffen das sogar in ihrer Muttersprache.


    Nur nochmal zur Erklärung:
    Assembler wird nicht kompiliert. Wer dir sowas erzählt hat, naja, ich weiss auch nicht.


    Du kannst in Assembler einmal "Hallo Welt" auf den Bildschirm schreiben und einmal mit C, auch gerne ++, auch gerne "optimiert", der Code der Hochsprache, da würde ich wetten, ist "definitiv" grösser und damit langsamer, wenn man sich bewusst macht, das jedes Schalterchen im Prozessor erstmal abgelaufen werden muss.
    Lass uns einfach mal danach fragen, welche Hochsprache am schnellsten ist, aber auch da ist dir ausgiebig und genügend Auskunft gegeben worden.


    EDIT:
    Im übrigen ist die MNemonic sowas wie die "cda"-Datei auf deiner neuen Metallica CD.
    Es gibt sie nicht! Sie wird nur angezeigt, um dir irgendwas anzuzeigen.

    Nein, ist es ja nicht. Es ist Blödsinn, das die "Eigenen Dateien" nicht genutzt werden sollen.
    Das Problem dessen wurde von #45-#49 erklärt. Eigene Dateien haben einen besonderen Schutz, der bei "eigenen" Ordner (also C:\meine persönlichen Sachen\) nicht mit aufgebaut wird.

    C soll manchmal sogar schneller sein als Assembler, da der Compiler bereits optimiert.

    Keine Ahnung, ob ich das als Widerspruch in sich selbst sehen muss, aber das ist es.
    Generell wird jede Hochsprache in Assembler, bzw. Binärcode umgewandelt. Ein Programm, das ich eintippe, egal in welcher Sprache, funktioniert generell nicht als solches, sondern wird immer kompiliert.
    Wenn ich lese, der Compiler optimiert einen Programmcode, sodass dieser schneller ist als er selbst, denke ich gleich an ein Paradoxon. Wenn ich optimierten Assemblercode vorliegen habe, ist es immer noch Assembler. Zu den Zeiten, in denen Bytes knapp waren und Bits zum Teil herhalten musste, wurde schon sehr genau optimieren gelernt, das heisst der Programmierer wird ja in der Regel keine unnützen Extrazeilen schreiben, nur damit der Code mehrere Megabytes hat. Bestes Beispiel könnte sein: kkrieger.

    Geht es dir jetzt um Grafikbenchmarks oder um Programmsprachen?
    Dann möchte ich sagen, das Assembler (ohne Dissambler auch gerne "Maschinensprache" genannt) eindeutig die schnellste ist, da sie im Prinzip den direkten Binärcode an die CPU liefert.
    Bei Grafik entscheidet sicherlich mehr als nur die Codezeilen.
    Bei einer Festplattte von "der schnellsten" zu sprechen, macht es ja auch abhängig vom Anschluss und vom Gebrauch, z.B. sind 100 MB in 100.000 Dateien langsamer kopiert als 100 GB in 10 Dateien.

    Ich glaube aber, das Assembler zu ziemlich alles ausführen kann und am nächsten am System ist. Schliesslich wird doch alles in Assembler kompiliert, oder ist das heute nicht mehr der Fall?
    Ich meine nicht die Mnemonics, die ein Disassembler anzeigt. (Wobei diese für den Editoren relevant sind...)

    Wie seltsam veranlagt muß man sein, um sowas überhaupt zu erfinden.

    Die Frage stelle ich mir bei vielem in letzter Zeit (<5 Jahre). Grade, wenn ich mir anschaue, für was für einen Unsinn Apps im TV angepriesen werden, grade gestern gesehen, eine App, die einem anderen Handyuser Geld auflädt. Also wenn Herr Müller kein Geld mehr auf dem Handy hat, lädt Herr Meier ihm Geld auf.
    Ich mein, welches Szenario müssen diese yuppies durchlebt haben, das sie sagen, das brauchen wir unbedingt, das ist für den weiteren Praxisablauf meines Lebens unabdingbar. Auch diese Bestell-Apps und was weiss ich, was es noch für geistigen Durchfall gibt. (Ich mein, eine App zu nutzen, um einen Anruf zu vermeiden) :roll:

    Aus 36:
    Ja, das geht.
    Bloss die "eigenen Dateien" sind ziemlich "speziell" geschützt. Dort sollten keine Dateien hin, die im Schadensfall gerettet werden müssen. Die Schwierigkeiten sind ja offensichtlich. Das liegt meiner Meinung nach auch am Besitztum durch den Security Account

    Nein, darum gehts nicht.
    Die lesen einfach "fremde" Cookies. Die lesen "fremde" Logins. Diese Sachen, die die nix angehen. Ich kann Cookies lesen, ich kann diese aber auch setzen.
    Es geht nicht um Kompromittierung, sondern zum Beispiel, was ist der Standard Emailclient, was ist der Standard Emailversender, wie ist der Kontouser dessen.
    Du musst nur Cookies lesen, Registry lesen, Logins lesen.
    Du musst garnichts kompromittieren. Nur lesen. Das reicht, um festzustellen, das du Windows 7 hast, dieses vor 5 Jahren und 83 Tagen installiert wurde, du Firefox nutzt und deine Email "soundso" lautet, die du mit "Seamonkey" abrufst.
    Keiner will dir was unterjubeln, deinen Rechner infizieren oder Schaden zufügen. Nur Daten lesen, nicht mehr.
    Wenn du mal auf diverse "wieistmeineip" gehst, zeigt dir ein Script ja auch, deine IP ist, dein System ist, dein Browser ist:

    ...leider täuscht du dich da wirklich gewaltig.
    Wie gesagt, ich gebe dir gerne ein paar zwielichtige Seiten, auf denen du nur ein paar Seitenaufrufe tätigst.
    Stichwort: DriveBy !
    EDIT:
    Javascript, Html... alles Sachen, die sicherlich mehr können als nur "oneway-transmission"....