Beiträge von Tunarus

    Gern geschehen,


    Diese Methode hat noch einen weiteren Vorteil - es ist keine Synchronisation. Viele Datensicherungsprogramme halten den Datenbestand mit dem der Sicherung synchron. Das heißt, wenn ich eine Date lösche, die ich vermeintlich nicht mehr brauche, ist sie auch in der Sicherung perdüh. Beim Sichern mit xcopy wird immer nur hinzugefügt. Gelöschte Dateien bleiben in der Sicherung erhalten.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Das sind die xcopy-Parameter, die steuern, wie kopiert werden soll.


    Im Einzelnen:


    /D:M-T-J
    Kopiert nur die an oder nach dem Datum geänderten Dateien. Ist kein Datum angegeben, werden nur Dateien kopiert, die neuer als die bestehenden Zieldateien sind.


    /E
    Kopiert alle Unterverzeichnisse (leer oder nicht leer).


    /C
    Setzt das Kopieren fort, auch wenn Fehler auftreten.


    /I
    Falls das Ziel nicht vorhanden ist und mehrere Dateien kopiert werden, nimmt XCOPY an, dass das Ziel ein Verzeichnis ist.


    /H
    Kopiert auch Dateien mit den Attributen "Versteckt" und "System".


    /R
    Überschreibt schreibgeschützte Dateien.


    /Y
    Unterdrückt die Aufforderung zur Bestätigung, dass eine vorhandene Zieldatei überschrieben werden soll.


    Damit kopiere ich nur das Inkrement neuer oder veränderter Dateien und es werden alte Versionen überschrieben, auch wenn sie schreibgeschützt oder versteckt sind. Dabei erfolgt keine lästige Abfrage, ob überschrieben werden soll. In den Eigenschaften der Verknüpfung zu der Batch, die ich in der Autostartgruppe platziert habe, ist eingestellt, dass das Fenster minimiert startet. Bei jedem Systemstart erfolgt also automatisch die Sicherung neuer und veränderter Dateien aus den Datenordnern in korrespondierende Verzeichnisse auf der externen Festplatte. Alles, was ich davon sehe, ist für kurze Zeit ein minimiertes Kommandozeilenfenster in der Taskleiste.


    Es gibt mittlerweile zwar mächtigere Kopierbefehle (robocopy, etc) aber für meine Bedürfnisse reicht das aus. Die Batch habe ich im Jahr 2001 angelegt. :-)


    Wenn dich die Befehle der Kommandozeile näher interessieren, dann empfehle ich dir die alte Tante Google, die weiß einen Haufen zum Thema Batch-Programmierung oder Windows Scriptig, das ist eigentlich denkbar einfach. Ich habe selbst mal einige interessante Befehle rausgeschrieben, als ich vor 20 Jahren die ersten Gehversuche mit der Kommandozeile von DOS unternommen habe und das dann auch später etwas erweitert, du kannst dir das ->hier herunter laden<-.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Meine Datensicherung wird durch eine schlichte Batch erledigt, die beim Systemstart über die Autostart-Gruppe mit hochfährt und nur die neuen und veränderten Daten bei jedem Systemstart im Hintergrund auf meine externe Festplatte kopiert:

    Bash: fsave.bat
    xcopy "D:\Create\Install\*.*" F:\Create\Install /D /E /C /I /H /R /Y
    xcopy "D:\Create\_ISOs\*.*" F:\Create\_ISOs /D /E /C /I /H /R /Y
    xcopy "D:\Eigene Dokumente\*.*" F:\Dokumente /D /E /C /I /H /R /Y
    xcopy "D:\Eigene Bilder\*.*" F:\Bilder /D /E /C /I /H /R /Y
    xcopy "D:\Eigene Websites\*.*" F:\Websites /D /E /C /I /H /R /Y
    xcopy "D:\Eigene Videos\*.*" F:\Videos /D /E /C /I /H /R /Y
    xcopy "E:\Eigene Musik\*.*" F:\Musik /D /E /C /I /H /R /Y


    Einmal im Monat tausche ich diese Festplatte mit ihrem Zwilling in meinem Büro aus, so dass ich zwei Versionen meiner Daten in Sicherung habe, ohne mich darum zu kümmern. Das kostet nicht eine einzige Sekunde.
    Die Imagesicherung mache ich unregelmäßig bei größeren Systemänderungen bzw. ca. alle fünf / sechs Monate.


    Lieben Gruß,
    Tunarus

    Zitat von Lurker


    Externe Platten hat es auch noch nie gegeben und wird es auch nie!

    Wesen einer Datensicherung ist, seine Daten zu sichern (...mann-o-mann, bin ich heute wieder Käptn Obvious :-) ).
    Bewahrt man seine gesicherten Daten im selben Gebäude wie die Originale auf, dann reicht ein Brand um alle Daten ins Nirwana zu schicken.
    Wie realisiert du deine Datensicherung? Cloud?


    Lieben Gruß,
    Tunarus

    Ja.
    Und?


    Ich sag´mal so - bei etwas mehr als 11 TB bin ich da nicht so kleinlich. 8-)
    Ich muss aber mal wieder aufrüsten, der Platz wird schon wieder etwas knapp:

    Das liegt an den Konfigurationen der verschiedenen Programme:
    - Werden installierte Programme mit bereinigt oder nur Windows?
    - Wenn auch Programme, dann welche?
    - Auch Caches?
    - Papierkorb auch oder nicht?
    - Ach ja, die nicht mehr benötigten Windows Update Dateien.
    - Nicht zu vergessen Treiberreste, wie sieht´s damit aus? Dabei oder nicht?
    - Und Downloads, da ist ja auch noch was zu holen


    Das sind jetzt nur einige Beispiele, die mir spontan einfallen, die zu Unterschieden führen können, je nachdem, ob sie ebenfalls dabei sind oder nicht.


    Die 50 GB bei mir waren im Papierkorb. Sind Videoschnittreste, die ich nicht mehr brauche, nachdem ich sie integriert habe, da kommen schnell auch größere Mengen zustande.


    Liebe Grüße,
    Tunarus

    Bereinigungsprogramme wie CCleaner sollen komfortabel und "mal eben" grob den Müll rausbringen. Bei diesen Programmen geht es nicht darum, auch dem letzten Byte einem Sniper gleich hinterher zu spüren und es letztendlich zur Strecke zu bringen. Ich plädiere - wie schon so oft zuvor - für Gelassenheit. Ich lebe nach dem 80/20 - Prinzip das besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden. Die verbleibenden 20 % der Ergebnisse benötigen mit 80 % die meiste Arbeit. So auch hier - 80% der Müll-Dateien sind auf Mausklick im Orcus. Um wirklich jeden unbedeutenden Rest zu erwischen brauche ich Zeit und Aufwand. Und wie das nunmal so ist - Plattenplatz hab´ ich - Zeit nicht.


    Versucht nicht eure Systeme kaputt zu optimieren. Räumt halt hin und wieder ein bisschen auf, wenn´s nötig ist. Etwa wenn ihr nach einer Video-Rendering-Session wie oben gesehen tatsächlich gigabyteweise Müll angehäuft habt. Oder auch, wenn der Browser zickt, weil der Cache überläuft. Dann - und wirklich erst dann - ist aufräumen angesagt und dann reicht wirklich der eine Klick auf die CCleaner Löschfunktion. Er löscht nicht wirklich auch das letzte MB? Sei´s drum.


    Liebe Grüße,
    Tunarus

    Der CCleaner macht im Prinzip genau das, was du - manuell - vorhast. Er begibt sich in die verschiedenen Verzeichnisse in deinem System, in denen sich temporäre Dateien befinden und löscht diese - das war´s eigentlich auch schon im Wesentlichen. Was sich so simpel anhört wird rasch sehr komplex, wenn du dir verdeutlichst, an wie vielen unterschiedlichen Stellen in deinem System temporäre - und damit nicht zwingend benötigte Dateien vorgehalten werden. Hier zur Verdeutlichung mal ein Screenshot, den ich nach einem CCleaner-Durchlauf jetzt gerade eben gemacht habe:



    Dass 54 GB entfernt wurden, liegt am Papierkorb. Ich rendere gerade Videos und da liegt dann schon mal ein wenig Müll drin. :-)


    Darüber hinaus kannst du sehen, dass alle Browsercaches geleert wurden, die temporären Dateien gelöscht sind und auch die Caches vieles anderer Programme zurückgesetzt werden. Das hat natürlich Effekte. So habe ich beispielsweise die Anmeldung hier im Forum dauerhaft aktiviert. Nach einem CCleaner-Durchlauf muss ich mich hier wieder anmelden, weil durch das gründliche Löschen des Caches auch meine Anmeldedaten verworfen werden.


    Außer dieser Bereinigung bietet CCleaner noch viele weitere Funktionen, die jedoch nicht wirklich von Belang sind. So ist die Registry-Bereinigung eher kosmetischer Natur. Unter Windows 95 / 98 wurde die Registry komplett in den - damals noch enorm kostbaren - Arbeitsspeicher geladen. Daher war man bemüht, die Registry-Dateien User.dat und System.dat so schlank wie möglich zu halten und bereinigte daher unnötige und/oder verwaiste Einträge regelmäßig, um Arbeitsspeicher zu sparen. Bereits Windows XP hat damit aufgeräumt. Ab Windows XP wird die Registry nicht mehr komplett geladen, sondern nur noch die Teile, die auch tatsächlich im Zugriff sind und verwendet werden. Alle Einträge, die brach liegen, werden schlicht ignoriert. Dazu kommt, dass es bei den heutigen Speichergrößen wurscht ist, ob deine Registry-Dateien 28 MB oder 53 MB groß sind. Ich habe beispielsweise 16GB Speicher und da ist mir die Registry-Größe eher gleichgültig. Du hast mit Registry-Cleanern keinen Performance-Gewinn. Leider hält sich seit Win 9X-Zeiten hartnäckig der Hang zum geradezu manischen "Bereinigen" der Registrierungs-Datenbank - der Mensch ist halt ein betonköpfiges Gewohnheitstier. :-)


    Auch eine "Fehlerbereinigung" der Registry ist eher kosmetischer Natur, da auch Fehler vom Windows-Kernel identifiziert und anschließend ignoriert werden. Dabei handelt es sich um eine Trimming-Funktion der Registry - Datenbank. Fehler die signifikant ins System durchschlagen (...z.B. bei Treiberkonflikten oder ähnlichem) können auch Registry-Cleaner nicht beheben.


    Auch die Hintergrund-Überwachung von CCleaner (Options / Monitoring) kann getrost deaktiviert werden - das Programm soll bereinigen und nicht mehr.


    Genial ist die Anzeige der Programme, die bei Systemstart aktiviert werden. Du kannst die Autostart-Programme deaktivieren, ohne sie komplett zu entfernen, wenn du dir nicht sicher bist, ob du sie nicht doch noch brauchst. Wenn dein System nach Deaktivierung eines Hintergrundprogrammes weiterhin klaglos funktioniert, kannst du den Eintrag anschließend endgültig löschen. Sollten nach der Deaktivierung Funktionseinschränkungen auftreten, wird das Hintergrundprogramm einfach wieder aktiviert.


    Herzliche Grüße,
    Tunarus

    Hallo Nordrand,


    ich kann dir zum Löschen temporärer Dateien und Abwerfen von weiterem Datenballast, wie Browsercache etc. das kostenlose Programm ->CCleaner<- empfehlen.
    Ich habe das Programm seit Jahren auf verschiedenen Systemen (XP, Vista, Win 7, 8 und 10) klaglos im Einsatz.


    Liebe Grüße,
    Tunarus

    Die Linien sind nicht nur verschoben, wie es bei einem falsch ausgerichtetem Druckkopf der Fall wäre, sondern sind dazu noch verwaschen.
    Das sieht man z.B. gut an der Linie links neben der 8 (Im Hochformat - auf dem Bild die untere Linie) und auch an der 8 selber.
    Das weist auf einen Defekt in der Transporteinheit des Druckkopfes hin. Entweder ist dort etwas blockiert oder durch Abnutzung defekt.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Hallo Lisa,


    kleine Rückmeldung am Rande...


    Oftmals vergessen wir helfenden und auch mitlesende, wie mühselig und anstrengend es sein kann, den anspruchsvollen Anweisungen der Antiviren-Profis zu folgen und alles korrekt nachzuvollziehen. Ich finde du hast hier ausgezeichnete Arbeit abgeliefert, Hut ab. Die Bekämpfung von Schädlingen über ein solches Hilfeforum steht und fällt mit der Bereitschaft, der Geduld und dem Willen des Hilfesuchenden und da bist du ein tolles Beispiel für alle, denen das zu aufwändig oder mühselig ist. Weiter so...


    Lieben Gruß,
    Tunarus

    Bitte, "kam gerade vorbei" und Ad3LL, tut mir und uns allen den Gefallen und driftet nicht in eine dieser ermüdenden "Linux vs. Windows" - Diskussionen ab.
    Jeder wie er mag und keine Doktrin. Alle Systeme haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile und das ist nicht Thema dieses Threads.


    Danke für euer Verständnis,
    Tunarus

    Auch folgendes kann helfen:


    - Im Explorer rechte Maustaste auf die Partition E:\ und "Eigenschaften", Register "Allgemein" und auf "Bereinigen" klicken
    - Im erscheinenden Fenster Datenträgerbereinigung die Schaltfläche "Systemdateien bereinigen" anklicken und die Bereinigung durchführen
    Die Bereinigung entfernt auch versteckte Systemdateien, die standardmäßig im Explorer nicht angezeigt werden.


    Hast du die Windows-Sicherung eingerichtet und du ein Systemabbild angelegt?
    Das Systemabbild wird in einen Ordner kopiert, an dem du keine Rechte hast. Der Inhalt kann tatsächlich extrem groß sein, wird aber im Explorer mangels Berechtigung nicht aufgelistet.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    ...so ganz unbedarft bin ich nun auch wieder nicht.....

    Sorry, das ist manchmal schwer einzuschätzen und dann gehe ich lieber verständlich an die Erklärungen ran, war nicht despektierlich gemeint. :-)


    OK, also ins Eingemachte...


    - Zu den meckernden Tools:
    Ganz grundsätzlich wirst du im ganzen World Wide Web keine einzige Seite finden, die nicht von irgendwelchen "Tools" bemängelt wird. Seien es SEO - Optimierer, HTML-Code Überprüfer, Geschwindigkeits-Checker oder noch ein halbes Dutzend weiterer mehr oder weniger sinnvoller Testwerkzeugen. Nehmen wir mal ganz konkret die von dir verlinkte Analyse von Google Developers. Da steht dann also unter "Bilder optimieren" das Urteil:


    "Durch die Komprimierung von [...].jpg könnten 3 KB (10 %) ohne Verluste eingespart werden."
    Tja, was will uns das sagen? Rechnen wir nach. Selbst wenn ich mit einer sagenhaft langsamen Modem-Geschwindigkeit unterwegs bin, sind 3kb in ca. 0,2 Sekunden heruntergeladen. Bearbeitest du also, tatsächlich die Grafik, lädt deine Seite bei Modemgeschwindigkeit 0,2 Sekunden schneller. Gratuliere.


    Unter "Antwortzeit des Servers reduzieren" steht dann da allen Ernstes ganz kritisch "In unserem Test hat Ihr Server innerhalb von 0,35 Sekunden geantwortet. " Nun bin ich ja Beamter und habe daher genetisch einen anderen Zeitbegriff als die Normalbevölkerung aber ich denke auch für dich ist 0,35 Sekunden Reaktionszeit noch ganz in Ordnung, oder? :-)


    Ach ja - und dann kannst du noch alle Zeilenumbrüche aus deinem CSS verbannen und sparst wiederum 2,2 kb, was erneute 0,1 Sekunden bei Modemgeschwindigkeit ausmacht.


    Wollen wir wieder ernst werden...
    Es gibt einige Dinge, die durchaus beachtet werden sollten. So dienen die "alt" Angaben im Image-Tag beispielsweise dazu Vorlese-Browsern von Sehbehinderten zu ermöglichen die Seitengestaltung auch Menschen näher zu bringen, die schlecht oder gar nicht sehen können. Diese Maßnahmen zur Verringerung von Barrieren sind sinnvoll und sollten heutzutage obligatorisch sein. Auf der anderen Seite darfst du deine Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren, will sagen, deine Seiten richten sich zu 99,9% an Sehende, die deinen Schmuck optisch bewundern und kaufen sollen.


    Nach meiner Meinung solltest du Schwerpunkte setzen:
    - Technische Funkionen müssen fehlerfrei und zuverlässig sein.
    - Die optische Gestaltung muss ansprechend und wiedererkennbar sein (Corporate Identity).
    - Rechtliche Hinweise müssen klar, deutlich und korrekt sein.


    All das ist bei deiner Seite gegeben. Auch auf dem Smartphone funktioniert die Seite sehr gut und das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit.


    Lieben Gruß,
    Tunarus

    Dankeschön. :oops:



    Dein CSS befindet sich hier:
    [Link entfernt von Tunarus (Spamschutz)]


    Das hier ist der Text-Link:
    [Link entfernt von Tunarus (Spamschutz)]


    Du kannst einfach deine Seite aufrufen und dann mit der rechten Maustaste daraufklicken und den Befehl "Seitenquelltext anzeigen" wählen.
    Das Haupt-CSS wird mit "<link type="text/css" ... " eingebunden, eigentlich nicht schwer.


    Die Vorlagendatei, die der Site zugrunde liegt nennt sich "EyeCandy" und ist von der Gambio Gmbh:
    ->EyeCandy Vorlage<-


    Wenn du dafür Geld bezahlt hast, solltest du darauf bestehen, dass die von dir gewünschten Anpassungen auch vorgenommen werden.


    Noch was Grundsätzliches zum Verständnis:
    - Bei CSS handelt es sich um eine Beschreibung, wie die Seiten dargestellt werden. Will ich beispielsweise, dass der Hintergrund aller Seiten grau ist, dann schreibe ich in die CSS-Textdatei ""background-color:#efefef;". Möchte ich dann irgendwann, dass die Hintergrundfarbe aller Seiten rot ist, dann muss ich nur ein einziges Mal diese Beschreibung ändern und alle Seiten sind auf einen Schlag rot. Bei dieser Technik (HTML / CSS) trennt man den Inhalt (deinen Text, deine Angebote, etc.) von der Gestaltung (die Farben, die Schriften, die Breite, etc.). Das ist ungemein praktisch. Änderungen an einem solchen System sind in der Regel sehr einfach umzusetzen, wenn alles sauber strukturiert ist.
    - Deine Site ist noch statisch. Das heißt, dass eine Veränderung der Bildschirmbreite nicht zur Anpassung deiner Website führt. Diese Technik nennt man "responsiv" und heißt, dass die Website auf einem Smartphone anders aussieht als auf einem Tablett und dort wieder anders als auf einem 24 Zoll Monitor. Was ich meine kannst du dir sehr einfach anschauen. Rufe beispielsweise meine Stöberbox oder auch unsere Fördervereinsseite auf:


    ->Stöberbox<-


    ->Förderverein Gymnasium Langenberg<-


    Schiebe nun das Browserfenster langsam in der Breite zusammen und beobachte, wie sich die Seite verhält, wenn weniger Platz zur Verfügung steht. An bestimmten definierten so genannten "Break-Points" verändert sich die Struktur der Seite. Mit dieser Technik hättest du das Problem nicht, dass bestimmte Inhalte nicht sichtbar sind und insbesondere ist die Navgation immer auf das jeweilige aufrufende Meduim (Smartphone / Tablett / Monitor) abgestimmt.


    Die Umstellung auf responsives Webdesign ist allerdings sehr aufwändig und kommt prinzipiell einem vollständigen Neudesign gleich. Leider fehlen mir im Augenblick die zeitlichen Ressourcen, die direkt bei der Änderung deines Webshops weiter zu helfen, ich hoffe, du hast dafür Verständnis.


    Lieben Gruß,
    Tunarus

    Danke, ich bemühe mich. :-)


    Ich versuche jedem zunächst mal mit Respekt zu begegnen und andere Ansichten und Lebensweisen eher spannend zu finden, solange sie niemandem schaden. Dabei bemühe ich mich, neues aufzunehmen und für mich zu nutzen und stehe allem aufgeschlossen gegenüber. Mit über fünfzig in einer Diskussion über die neuen Weekend-Deals bei steam mit deutlich jüngeren Menschen mitreden zu können, weil RotTR jetzt auch endlich auf dem PC angekommen ist aber genauso gut in einer politischen Podiumsdiskussion zu folgen oder zusammen mit meinem 76jährigem Nachbarn im Männergesangsverein die Deutsche Messe einzustudieren macht für mich ein abwechslungsreiches Leben aus. Ich bin schlicht neugierig wie ein Kind und finde vieles spannend, eigentlich ganz einfach.
    Dabei begegne ich dann vielen interessanten Menschen, wie zum Beispiel dir jetzt. Auch wenn ich mir deine Philosophie nicht zu eigen mache, ist es doch interessant für mich, wie du denkst und dich verhältst. Bei der letzten Geburtstagsfeier einer Freundin saß ich zufällig neben dem ev. Gemeindepfarrer und habe als Agnostiker buchstäblich mit ihm über Gott und die Welt geredet - war hochspannend.


    Mich stört oftmals - nicht zuletzt auch hier im Forum - dass Menschen andere Meinungen und Ansichten nicht einfach stehen lassen können und immer versuchen einen Konsens zu den eigenen Bedingungen herbeizuführen, koste es, was es wolle. Man kann doch auch prima grundverschiedener Meinung sein und sich dennoch gut unterhalten, ohne die andere Meinung ändern zu wollen. Nehmen wir die Diskussion oben. Ja, ich mag es auch, wenn korrekt gesprochen und geschrieben wird. Satzzeichen retten Leben. "Komm, wir essen Opa." ist nunmal was anderes als "Komm, wir essen, Opa." Wenn es mir also zu anstrengend ist, einen längeren Text ohne Interpunktion zu lesen, ja, dann lass´ ich es halt. Ich muss nicht seitenlang diskutieren, und argumentieren und eventuell persönlich werden. Ich muss nicht das letzte Wort haben, nur weil jemand anderer Meinung ist, ich sage meine eigene Meinung (das Like) und lass´ dann aber die andere Meinung einfach stehen, so wie bei dir.


    Das mache ich allerdings auch nicht schon immer so. Ich habe im Laufe der Jahre dazugelernt und lerne noch immer jeden Tag neues. Das erklärt auch vieles bei deinen Erfahrungen mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Souveränität kommt mit der Erfahrung der Jahre. Mit Mitte zwanzig war auch ich noch nicht so entspannt... :-)


    Lieben Gruß ,
    Tunarus