Beiträge von Tunarus

    Hier findet ihr - nach Themen geordnet - gesammelte Links für Kinder und Schüler, jeweils mit Link und kurzer Erläuterung:


    Suchmaschinen/Linksammlungen


    ->Blinde-Kuh.de<-
    Suchmaschine für Kinder. Suchbegriffe werden nicht gesperrt, sondern kindgerecht gefiltert. So verweist beispielsweise die Suche nach dem Begriff "Sex" auf Aufklärungsseiten, etc., pp.


    ->Clikks<-
    Die Suchmaschine vom KinderCampus.


    ->Schulweb.de<-
    Suchmaschine für deutschsprachige Schulen im Internet.


    ->KlickTipps.net<-
    Umfangreiche kindgerechte und immer aktualisierte Linksammlung.
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    Nachschlagewerke


    ->Wikipedia.de<-
    Eine freie Enzyklopädie, die von allen Beteiligten selber ständig ergänzt, korrigiert und verwaltet wird. Wissen im OpenSource-Gedanke!


    ->Pandazone.at<-
    Jede Menge Infos rund um das Thema Umwelt und Tierreich.
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    Schule


    Alle Fächer:


    ->Online Übungen der Schülerlernhilfe<-
    Berge von Übungen für die Fächer Mathe, Französisch, Englisch, Deutsch, und fast alle Nebenfächer. Abgerundet wird das Ganze von einem Schülerforum.


    ->Dict.Leo.org<-
    Onlinewörterbuch von Leo.org für Deutsch/Englisch, Deutsch/Französisch, Deutsch/Spanisch und zurück.


    Englisch:


    ->dict.cc<-
    Deutsch/Englisch-Übersetzungen. Genau wie bei Wickipedia werden die Vokabeln hier von der gesamten teilnehmenden Gemeinschaft eingegeben, geprüft und verwaltet. Sehr umfangreich, mit Forum, Vokabeltrainer und Toolbar zum Herunterladen und installieren.


    Chemie:


    ->Chemie-Master.de<-
    Die Website für den Chemieunterricht. Periodensystem, Formeln, kostenlose Arbeitsblätter und vieles mehr...
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    Kunterbuntes für Kinder


    ->Die Maus<-
    Die Sendung mit der Maus. Lach- und Sachgeschichten online.
    Kritschi pasukk languta samai. Przdyzni wackatagunkaa lambuidataa. (...das war Kauderweltsch :zwinkern:)


    ->Multikids<-
    "Multikids" ist eine Linksammlung für Kinder zum Thema Medien. Die Linksammlung richtet sich nicht nur an kleine Internetnutzer, sondern sieht sich auch als Wegweiser für Pädagogen, Eltern, Bibliothekare und Lehrer.


    ->Internet ABC<-
    Eine Eltern-Kinder Site, auf der Infos, Spaß und vieles mehr kind- aber auch elterngerecht aufbereitet wird.


    ->Die Kinderinsel des BR<-
    Eine bunte Welt voller Infos, Abenteuer, Musik und Geschichten für Kinder.


    ->GeoLino<-
    Die Kinderseiten der Zeitschrift GEO. Nachrinchten und Informationen speziell für Kinder und Jugendliche.


    ->KinderCampus.de<-
    Spiele, Wissen Downloads und Freunde treffen im Internet.


    ->KidsVille.de<-
    Die "Mitmachstadt" für Kinder. Interaktive Inhalte laden ein zum Entdecken und Spaß haben.


    ->Kindernetz.de<-
    Kindersite vom SWR. Tigerente, Infos und Spiele...


    ->Toggo.de<-
    Toggo-Seiten von Super RTL im Internet.


    ->Nick.de<-
    Die Seiten von Nickelodeon im Internet - Spongebob und seine Freunde...
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    Spiele


    ->Coolespiele.com<-
    Haufenweise Browserspiele.
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    Sonstiges


    ->KidKit.de<-
    Lebenshilfe für Kinder und Jugendliche bei Problemen mit den Eltern.


    Gruß,
    Tunarus

    Ein paar der wichtigsten Maßnahmen zur Absicherung eines Funknetzes und ihre Gründe:


    - Sicherung des Routers mit einem Kennwort:
    So banal es sich anhört... es scheint längst nicht selbstverständlich zu sein. Kommt ein Fremder in den Konfigurationsbereich eures Routers und legt aus Spaß ein Kennwort fest, habt ihr ein echtes Problem!


    - Ändern und verbergen der SSID des Netzes:
    Die SSID ist quasi der "Name" des Netzes. Mit einem WLAN-fähigen Laptop kann ich die Umgebung nach bestehenden Netzen scannen. Alle verfügbaren Netze werden mir angezeigt. Ich kann aber auch nach versteckten Netzen mit einem bestimmten Namen suchen - da alle Routerhersteller bestimmte und bekannte Standardnamen verwenden, sollte man die SSID also nicht nur verbergen, sondern auch umbenennen.


    - Aktivierung des MAC-Adressfilters:
    Jedes Netzwerkgerät hat eine physikaliche Adresse, die so genannte MAC-Adresse, die beispielsweise folgendermaßen aufgebaut ist: 00-11-2F-A7-B2-6E Diese hardwaremäßig in einem Chip abgelegte und einmalige Adresse kann ich im Router über eine Filterung erfassen und so nur ganz bestimmten Netzwerkgeräten den Zugang zum Netz erlauben - alle anderen, nicht erfassten, werden automatisch abgelehnt, selbst wenn alle anderen Sicherungsmechanismen versagen, beispielsweise weil dem Angreifer die Netzwerkdaten bekannt geworden sind! Achtung! Viele Router, die von Providern ausgeliefert werden, bieten diese Funktion standardmäßig nicht an. Erst nach einem Firmwareupdate auf der Internetseite des Herstellers wird der MAC-Adressfilter dann in die Routerkonfiguration eingebunden. So werden beispielsweise die meisten der beliebten AVM-Router noch mit der ersten Firmware ausgeliefert. Ein Update über ->diese Seite<- hilft dann weiter.


    - Aktivierung der WPA-Verschlüsselung:
    Anders als der MAC-Adressfilter - der das Eindringen in das Netz und die Fremdbenutzung von Router und Netzwerkressourcen verhindert - sorgt der WPA-Schlüssel für den sicheren, weil verschlüsselten, Datenverkehr zwischen PC und Router. Auf diese Weise kann ein Angreifer z.B. nicht eure Online-Banking Sitzung "belauschen" und so in Besitz eurer PIN kommen. Zur Verschlüsselung stehen grundsätzlich meist zwei relevante Methoden zur Verfügung: WPA und WEP. Ihr solltet in jedem Falle dem WPA-Standard den Vorzug vor WEP geben. Die WEP-Verschlüsselung wird seit erfolgreicher Kompromittierungsversuche als unsicher eingestuft (->hier<- nachzulesen). WPA dagegen gilt, zumindest zurzeit noch, als sicher


    Diese paar einfach anzuwendenden Maßnahmen sorgen dafür, dass ihr mit eurem Funknetz sicher unterwegs seid. Jeder, der sich einen WLAN-Router zulegt, sollte sich mit der Technik vertraut machen und den Router nicht einfach auspacken, verdrahten und "As-It-Is" benutzen, denn das öffnet jedem Tür und Tor nicht nur zur Benutzung eures Netzwerkes, sondern auch eurer Daten!


    Gruß,
    Tunarus

    Verschiedene Benutzer unter Outlook Express:


    Eine häufige Problemstellung:
    Ein Computer wird von mehreren Personen benutzt. Weil es einfacher und bequemer ist, wird dabei auf das Einrichten verschiedener Benutzerkonten verzichtet - der PC startet sofort zum Standardbenutzer durch. Alle Benutzer arbeiten gemeinsam mit Outlook Express.


    Nun zum Problem... jeder der Anwender möchte nur auf seine eigenen Mails zugreifen - die gemeinsame Ansicht aller Mails geht dann doch ein wenig über die Grenze der Privatsphäre hinaus.


    Hier die Lösung:


    Outlook Express beherrscht die Verwaltung verschiedener Benutzer innerhalb eines Windows-Benutzerkontos.


    Und so wird´s gemacht:


    Startet Outlook und wählt aus dem Menü "Datei - Identitäten - Neue Identität hinzufügen..."


    Gebt den Benutzernamen ein und aktiviert die Option "Kennwort anfordern"


    Gebt das Kennwort ein, wiederholt die Eingabe und Klickt auf "OK"


    Die folgende Nachfrage, ob ein Wechsel zum neuen Konto erfolgen soll verneint ihr erstmal.


    Nun gebt ihr auf diese Weise einen Benutzer nach dem anderen ein, bis alle Benutzer angelegt sind.


    Nun beendet ihr Outlook Express und startet es neu. Aufgrund der soeben angelegten Identitäten erhaltet ihr ein Anmeldungsfenster über welches ihr euch am jeweiligen Konto anmelden könnt.


    ACHTUNG!! Das Beenden von Outlook Express muß ab sofort über "Datei - Beenden und Identität abmelden" erfolgen - sonst hat der nächste Benutzer wieder automatisch euer Konto vor der Nase.


    Anmerkungen:


    - An das Konto "Hauptidentität" kommen alle Benutzer heran. Löscht hier alle Mailkonten - ihr könnt sie zuvor über "Extras - Konten - Register EMail - Exportieren" in eine Datei sichern und sie in der entsprechenden Identität wieder importieren.


    - Über die Hauptidentität können gemeinsam benutzte Mailkonten verwaltet werden. Also mutti@familie.de unter der Identität "Mutti", vati@familie.de unter der Identität "Vati", tochter@familie.de unter der Identität "Tochter" und familie@familie.de für alle gemeinsam unter der Hauptidentität.


    Gruß,
    Tunarus

    Ihr habt ein Mailkonto bei einem Freemailer wie Web.de oder Freenet.de. Ihr könnt zwar alle Mails empfangen, aber das Versenden von E-Mails scheitert. Um diesen scheinbaren Fehler aufzudröseln und seine Ursachen zu erläutern kommen wir um ein wenig Grundlagenkunde nicht herum...


    Mailverkehr läuft im Wesentlichen in zwei verschiedenen "Sprachen" (so genannte Protokolle) ab - IMAP und POP.


    IMAP(Internet Message Access Protocol):
    Dieses Verfahren wird bei Web.de, Freenet.de und auch bei T-Online angewendet. Das Internet Message Access Protocol (abgekürzt: IMAP) ermöglicht es, auf E-Mails zuzugreifen, die auf einem entfernten Server liegen. Bei IMAP handelt es sich um ein Client-Server-Protokoll, welches E-Mails empfängt und für den Empfänger zum Abruf bereithält. Der E-Mail-Client (Empfänger der elektronischen Nachricht) kann nur die Absenderangaben sowie die Überschrift der betreffenden Mail lesen und entscheidet aufgrund dieser Informationen, ob er die Nachricht herunterladen möchte oder nicht.
    Verwaltet werden die E-Mails dabei auf dem jeweiligen Server. Während der Anwender mit seinen Mails arbeitet, verlangt IMAP eine kontinuierliche Verbindung mit dem Server.


    POP (Post Office Protocol):
    Dieses Protokoll wird beispielsweise von Outlook und Outlook Express verwendet. Unter "Post Office Protocol 3" (abgekürzt POP3) versteht man im Vergleich zu IMAP ein etwas vereinfachtes Protokoll für die Abwicklung der E-Mail-Kommunikation. POP3 funktioniert ähnlich wie IMAP. Auch hier sind E-Mails zunächst in einer Mailbox auf dem Server gespeichert. Bei Lese-Anforderungen werden die eingegangenen elektronischen Nachrichten jedoch komplett auf den Rechner des E-Mail-Client (Empfänger der elektronischen Nachricht) herunter geladen und sodann auf dem jeweiligen Server gelöscht. Ihr braucht also lediglich zur Übertragung der Mails online zu sein - die Verwaltung wie beispielsweise lesen, schreiben und löschen von Mails kann offline auf dem Client (eurem PC) erfolgen.
    (Bei Verwendung von anderen mail clients stehen euch evtl. noch die Optionen "mails auf dem server belassen" oder "Kopie auf dem Server belassen" zur Verfügung.)


    Kommen wir wieder zu unserem Problem - empfangen funktioniert, aber senden leider nicht. Ihr versucht mit eurem E-Mail Programm gewissermaßen die Quadratur des Kreises: Ihr möchtet eure Mails aus einem IMAP-Server abholen, ohne zuvor hineingeschaut zu haben - ganz im Stile des POP. Dummerweise haben Web.de und andere IMAP-Mailer das Anschauen der Kopfzeilen (Absenderangaben sowie die Überschrift) als Legitimation zum Zugriff auf das Konto vorgeschaltet. Kurz gesagt dürft Ihr das Konto erst dann zum Versenden eigener Mails nutzen, wenn ihr zuvor mit dem Posteingangsserver Kontakt aufgenommen und euch eure erhaltenen Mails angesehen habt. Beim "echten" IMAP-Verkehr über die Webseite von Web.de zum Beispiel ist das auch kein Problem, da ihr ständig die Verbindung zu diesem Server haltet.
    Das macht Outlook (...Express) jedoch nicht, da der POP-Verkehr erst sendet und erst danach empfängt. Daher werdet ihr beim Sendeversuch zurückgewiesen, wenn euer letztes Empfangen - und damit die Kontaktaufnahme mit dem Eingangsserver - länger als eine vom Provider festgelegte Zeit her ist. Hier fehlt schlicht die Authentifizierung, die durch das Abrufen eurer Mails durch Benutzername und Kennwort erfolgt. Um das Versenden dennoch zu ermöglichen, habt ihr zwei Möglichkeiten:


    1.) Ruft erst manuell eure Mails ab, kurz bevor ihr eine Mail versendet. Dabei erfolgt die Anmeldung am Posteingangsserver und der Weg zum Postausgangsserver ist frei.


    2.) Ruft die Eigenschaften des Kontos auf. In den erweiterten Eigenschaften (je nach Programm-Version verschieden...) müßt ihr folgende Optionen aktivieren:


    "Der (Postausgangs-)Server (SMTP) erfordert Authentifizierung"


    ... und ...


    "Vor dem Senden beim Posteingangsserver anmelden."


    Laßt dabei zunächst die Benutzerinformationen in den erweiterten Einstellungen frei! Erst wenn das Versenden immer noch nicht funktioniert, tragt auch hier die Benutzerinformationen ein.
    Bei Web.de müßt ihr euch, wie bei den meisten anderen IMAP Mailern auch - vor dem Senden einer Mail beim Postausgangsserver anmelden und damit "authentifizieren", also legitimieren. Um dies zu erreichen wird beim IMAP-Konto zuerst der Eingangsserver abgefragt und erst danach der Ausgangsserver angesprochen. Beim POP-Verkehr ist dies - wie gesagt - normalerweise generell andersherum: Zuerst erfolgt das Senden und anschließend der Empfang. Die obigen Optionen kehren diese Reihenfolge um und es gelingt.


    Darüber hinaus gibt es bei vielen Providern - wie eben auch Web.de eine Einschränkung: Bei dem kostenfreien Mailzugang dürft ihr nur alle 15 Minuten eure Mails über POP3 mit einem Programm wie Outlook express oder ähnleiche abholen. Versucht ihr es häufiger, weist euch der Server ab. Erst durch den kostenpflichtigen Premium-Zugang fällt diese Einschränkung weg.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Hi Folks,


    durch die Berichterstattung über Würmer, Viren, etc. in letzter Zeit wurde mir mal wieder deutlich, wie wenig auch und gerade öffentliche Medien über dieses Thema wissen. Insbesondere die Begriffe werden hier immer wieder munter durcheinandergewürfelt. Hier also mal ein kleines "Who is who" der Schadenstifter:


    1.) HOAX:
    Ein Hoax ist eine sehr eindringliche Warnung vor einem vermeintlich sehr gefährlichen Virus oder ein herzergreifendes Schicksal mit der Bitte um Hilfe, die anscheinend aus einer vertrauenswürdigen Quelle, wie z.B. support@aol.com oder webmaster@t-online.de oder ähnlichem stammt. Der HOAX hat keinerlei Schadenroutine und ist meist gänzlich ungefährlich.
    Das Funktions-Prinzip eines solchen Hoax ist eigentlich relativ simpel. Aus lauter Angst vor einem gefährlichen Virus oder ergriffen von einem furchtbaren Schicksal mailen sich die Anwender - wie aufgefordert - eine Warnung oder Hilfeaufrufe zu. Im Schneeballprinzip wird dabei u.U. eine Netzlast erzeugt, die selbst sehr leistungsfähige, breitbandige Server von großen Providern wie AOL und T-Online ins Schwitzen bringt!
    Wenn alle User 1 - 2 Dutzend Mails oder mehr schreiben (durchschnittlicher Umfang eines Adressbuches), dann kann der Server bei einigen Providern einpacken. Glaubt ihr nicht? Folgende Rechnung...


    Wir gehen von 20 Mails pro Anwender aus - das ist sicher eher konservativ:
    1. Mail an 20 Anwender versandt.
    20 Anwender senden jeweils 20 Mails = 400 Mails
    ...und jetzt mathemäßig weiter:
    400 x 20 = 8.400 Mails
    8.400 x 20 = 168.000 Mails
    168.000 x 20 = 3.360.000 Mails
    3.360.000 x 20 = 67.200.000 Mails
    67.200.000 x 20 = 1.344.000.000 Mails
    ...sind nach nur sieben Sendevorgängen insgesamt 1.414.736.820 Mails!


    Ein durchschnittlicher HOAX "lebt" manchmal jahrelang und erzeugt deutlich mehr als nur 7 Sendezyklen!


    Wie erkennst man einen solchen HOAX?
    -Ein Hoax kommt immer aus einer vermeintlich sehr seriösen Quelle oder beruft sich darauf.
    -Ein Hoax enthält immer die eindringliche (..."unbedingt"...) Aufforderung allen Freunden eine Warnung oder einen Hilferuf zu mailen.
    -Ein Hoax berichtet immer über unglaubliche Zerstörungswut des vermeintlichen Virus oder über ein herzzerreißendes Schicksal
    - Obacht :proff: Manchmal warnt der HOAX vor einem Virus und rät zum Löschen einiger Dateien, um ihn wieder los zu werden. Dabei handelt es sich um Systemdateien, deren Löschung meist verheerend ist.


    Was macht man mit einer HOAX-Mail?
    -Ganz leicht, die drei "L"... löschen, lachen, Liedchen pfeifen. :)
    Vielleicht schreibt ihr dem vermeintlich gut meinenden Freund oder der Freundin, der/die euch gehorsam diesen HOAX zugesendet hat, einen Hinweis auf die Harmlosigkeit dieser Mail.


    2.) WURM:
    Ein Wurm wird - insbesondere in den Medien - oftmals mit einem Virus verwechselt. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Gattung war der Wurm "W32.BLASTER". Ein Wurm verfügt über keinerlei Schadenroutine für den Wirtrechner auf dem er sich einnistet. Der Sinn eines Wurms ist z.B. – wie bei W32.BLASTER - der gezielte Angriff auf einen Internet-Server durch millionenfache gleichzeitige Anfragen.
    Diesen Angriff nennt man "Denial of Service" oder kurz "DoS"-Attacke. Ein Wurm nistet sich also in Phase 1 in Millionen Rechnern weltweit ein und schlummert vor sich hin, ohne Böses zu tun. Dabei läuft in jedem einzelnen befallenen Rechner ein Count Down. Zur Stunde "X" werden alle befallenen Rechner, die online sind, aktiv und rufen einen bestimmten Server (z.B: http://www.microsoft.com...) auf. Durch diese konzertierte Aktion mehrerer hunderttausend Rechner oder mehr geht der Server gnadenlos in die Knie und ist für geraume Zeit nicht mehr erreichbar.
    Der Wurm hat - anders als ein Virus - eine überaus effektive Methode der Verbreitung. Er versendet sich selbst an alle Mailadressen aus einem gefundenen Adressbuch. Auf diese Weise dauert es nur einige, wenige Stunden, bis sich ein Wurm weltweit millionenfach verbreitet!


    3.) VIRUS:
    Ein Virus wird nicht von allein aktiv. Ein Virus versendet sich nicht selber. Ein Virus ist ein hilfloses, törichtes kleines Stück Programmcode. Erst wenn der Virus aktiv vom Benutzer (z.B. durch Doppelklick) aufgerufen wird, kann er aktiv werden! Dann allerdings entfaltet er u.U. ein übles Zerstörungspotential, das lediglich von der Phantasie des Programmierers begrenzt wird! Von einer simplen Bildschirmmeldung politischen Inhalts bis zum gefürchteten "format C:" ist alles drin.
    Kommen wir zu der Frage: Wie kriegt der Virenprogrammierer das Opfer dazu, sein Programm aufzurufen??? Ganz einfach: Zum Beispiel indem er ihm vorgaukelt, sein Programm (-> der Virus) sei ein hilfreiches Werkzeug, oder ähnliches. Da... schon ham wir ihn, den...


    4.) TROJANER:
    Wie der Name schon sagt, bewirkt das Programm (auch) etwas anderes als es vermeintlich bewirken soll, ein trojanisches Pferd eben (ich brauche euch die alte griechische Sage um den Fall Trojas vermutlich nicht vermitteln). Ein bekannter Vertreter, der von Trojanern gern in euren Rechner eingeschleust wird, ist z.B. der so genannte "BackDoorOrific". Durch dieses Programm wird einem Angreifer ein Online-Port geöffnet, über den sich euer Rechner "fernwarten" lässt. Damit kann ein Fremder über eine Internet-Verbindung auf eurem Rechner jedes gewünschte Programm ausführen. Das merkt ihr erst dann, wenn es zu spät ist...


    5.) SYNTHESEN oder SYMBIONTEN:
    Immer wenn verschiedene Typen dieser "MalWare" (so nennt man Software, die das Ziel hat, Schaden anzurichten...) zusammenkommen und sog. "Synthesen" oder "Symbionten" bilden, wird es kritisch. Ein Beispiel hatten wir mit der Synthese "NimDa32". Dabei handelte es sich in erster Linie um einen Wurm, der mit seinem Hang zur raschen Verbreitung an sich schon schädlich genug wäre. Dummerweise bringt dieser Wurm auch noch huckepack ein Virus mit, das u.a. verschiedene Dateien löscht und versucht die Festplatte zu formatieren.


    Abwehrmaßnahmen:
    Die meisten Vireninfektionen können mühelos mit einer gesunden Portion guten Menschenverstandes auch ohne Top – Virenscanner und Hochsicherheitstrakt – PC verhindert werden.
    Beispiel „I-love-you.doc.vbs”:
    Bei diesem Gesellen handelte es sich um eine Synthese zwischen einem Wurm (-> effektive Verbreitung über das Adressbuch von Mailprogrammen) und einem Visual Basic Script (-> Endung VBS). Dieses Script löschte u.a. Dateien mit einer bestimmten Endung (z.B. JPG - Bilder). Jetzt aber zum Thema "gesunder Menschenverstand": Wenn euch ein Geschäftsfreund, mit dem ihr vielleicht noch nicht einmal beim „Du“ angekommen seid, eine Email mit dem Anhang „I-love-you“ schreibt, dann solltet ihr ihn vor dem Öffnen des Anhangs besser anrufen und fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat, anstatt erstmal neugierigerweise den Anhang zu öffnen. :zwinkern:


    Zusammenfassend kann man folgende Regeln aufstellen:
    1.) Nicht alles aufrufen ( "doppelklicken" ) das man nicht vorher einwandfrei identifiziert hat und dessen vertrauenswürdige Quelle zweifelsfrei feststeht.
    2.) Selbstdisziplin geht vor Neugier. Dateien, die euch verdächtig erscheinen, solltet ihr im Zweifelsfall besser gnadenlos löschen ohne sie aufzurufen und auf die Nachfrage des Absenders "Haste meine Mail nicht gekriegt?" warten... ich sag´ immer "Wat gut is´ kommt wieder!" :D
    3.) Systemsicherheit. Dazu gehört ein aktueller Virenscanner (unter >>aktuell<< versteht man im Allgemeinen höchstens einen Tage alt!!) und regelmäßige Sicherheitsupdates.


    Greetz,
    Tunarus

    Fast Jeder benutzt sie, aber kaum jemand weiß, welche Programme sich dahinter verbergen - die Verwaltungs-Tools von Windows XP. Ausgehend von der so genannten Management-Konsole werden einzelne Module als "Snap-Ins" eingebunden. Ihr erreicht die Management-Konsole beispielsweise über einen Rechtsklick auf das Desktop-Symbol "Arbeitsplatz" und dem Auswählen des Kontext-Menü Befehls "Verwalten". Eine andere Möglichkeit zur Management-Konsole zu gelangen findet ihr in der Systemsteuerung - System.


    Die einzelnen Snap-Ins startet ihr separat über eine Verknüpfung oder über "Start - Ausführen" mit folgenden Programmen:


    Computerverwaltung:
    %SystemRoot%\system32\compmgmt.msc /s


    Datenträgerverwaltung:
    %SystemRoot%\system32\diskmgmt.msc


    Defragmentierung:
    %SystemRoot%\system32\dfrg.msc


    Dienste:
    %SystemRoot%\system32\services.msc /s


    Ereignisanzeige:
    %SystemRoot%\system32\eventvwr.msc /s


    Gerätemanager:
    %SystemRoot%\system32\devmgmt.msc


    Gruppenrichtlinieneditor:
    %SystemRoot%\system32\gpedit.msc


    Komponentendienste:
    %SystemRoot%\system32\Com\comexp.msc


    Leistung:
    %SystemRoot%\system32\perfmon.msc /s


    Lokale Sicherheitsrichtlinie:
    %SystemRoot%\system32\secpol.msc /s


    Lokale Benutzer und Gruppen:
    %SystemRoot%\system32\lusrmgr.msc /s


    Policy-Editor:
    %SystemRoot%\system32\secpol.msc


    Alle Programme lassen sich über "Start - Ausführen" selbstverständlich auch ohne Pfadangabe ( "%SystemRoot%\system32\" ) oder Parameter ( "/s" ) starten, da sie sich im Standard-Suchpfad befinden.


    Obacht bei der Verwendung von Gruppenrichtlinieneditor und Policy-Editor! Das sind Tools nur für Profis!! Ruft diese Gesellen nur dann auf, wenn ihr mit eurem Windows-PC auf Du & Du steht!


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Manchmal kann es notwendig sein bei Outlook 2003 die Notbremse zu ziehen. Insbesondere, wenn das Programm so gar nicht mehr starten will, ist das Zurücksetzen des Outlook-Profiles ein Mittel um alle Fehler mit einem Schlag zu beheben.


    Wir gehen schrittweise vor:


    1. Vorbereitende Maßnahmen:
    ACHTUNG! :prof: Das hat zur Folge, dass nicht nur deine Einstellungen komplett zurückgesetzt werden, es droht auch Datenverlust! Daher zunächst Vorbereitung:


    1a. Outlook Daten sichern:
    - Windows-Explorer starten, Menü Extras Ordneroptionen, Register Ansicht
    - Option "Alle Dateien und Ordner anzeigen" aktivieren und "OK"
    - Outlook Datendatei sichern (...in Datenordner in "Eigene Dateien" kopieren):
    Windows XP:
    C:\Dokumente und Einstellungen\<Anmeldename>\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Outlook\Outlook.pst
    Windows 7:
    C:\Benutzer\<Anmeldename>\AppData\Local\Microsoft\Outlook
    Da die PST Datei durchaus auch an anderen Orten liegen kann, empfiehlt sich ein Blick auf das letzte Verwendungsdatum der Datei, um auch tatsächlich die richtige zu sichern!


    1b. Office-Einstellungen sichern:
    - Start, Alle Programme, Microsoft Office Tools
    - Den "Assistenten zum Speichern eigener Einstellungen" aufrufen
    - 2 mal "Weiter" und "Fertig stellen anklicken".
    Der Assistent legt eine Datei mit sämtlichen Office-Einstellungen aller Programme, also auch Word, Excel, etc., inklusive aller Mailaccounts im Ordner "Eigene Dateien" an. Lediglich die Kennwörter der Mailkonten werden aus Sicherheitsgründen nicht mitgesichert und müssen beim Wiederherstellen manuell neu eingegeben werden.


    Notiert euch vorsichtshalber die Daten/Einstellungen eurer Mailkonten, soweit noch möglich.


    2. Outlook Profil zurücksetzen:
    - Start, Systemsteuerung, "Zur klassischen Ansicht wechseln", Option Mail starten
    - "Profile anzeigen", alle vorhandenen Profile "Entfernen"
    - Über die Schaltfläche "Hinzufügen" ein neues Profil mit dem Namen "Standard" hinzufügen
    - Outlook starten und Mailkonto/-konten wieder herstellen


    3. Outlook-Daten wieder herstellen
    - Outlook starten, Menü "Datei"
    - "Importieren/Exportieren..."
    - "Importieren aus anderen Programmen oder Dateien"
    - Persönliche Ordner-Datei (.pst)
    - Dateipfad und -name zur zuvor gesicherten Datendatei angeben
    - Option "Duplikate durch importierte Elemente ersetzen" aktivieren
    - "Persönliche Ordner" ganz oben auswählen
    - Option "Unterordner einbeziehen" aktivieren
    - "Fertig stellen"
    Outlook ist ein Datenbankprogramm und legt sämtliche Daten, wie Kontakte, Termine Mails inkl. aller Mailanhänge, Aufgaben, Notizen, etc. in dieser einen .pst-Datei ab ("pst" = Personal Storage). Sichert man diese PST-Datei, kann man über den Import alle Daten einfach wieder herstellen.


    Die über den Assistenten gesicherten Einstellungen solltet ihr nur wieder herstellen, wenn ihr Einstellungen verloren habt und nicht mehr wisst, wie ihr die Einstellungen wieder hinkriegst. Der Assistent wird bei der Wiederherstellung nämlich höchstwahrscheinlich auch netterweise die Probleme wieder herstellen.


    Gruß,
    Tunarus

    Hi Folks,


    hier eine Excel-Funktion, die - obwohl ausgesprochen nützlich - noch nicht allzu bekannt ist...


    Bedingte Formatierung:


    Über die bedingte Formatierung besteht die Möglichkeit einige Zellformatierungen von Bedingungen abhängig zu machen. Über den Menüpunkt „Format - Bedingte Formatierung...“ erreicht ihr ein Dialogfenster, in dem ihr die Möglichkeit habt für den zuvor markierten Zellbereich bis zu drei Bedingungen einzugeben. Für den Fall, dass eine Bedingung zutrifft kann für jede einzelne Bedingung ein vom aktuellen Stand abweichendes Format bestimmt werden. Dabei können Schriftstile, Rahmen-, sowie Musterformate ausgewählt werden. Zählt man die aktuell ausgewählte Formatierung hinzu bleiben somit vier verschiedene Möglichkeiten an Bedingungen geknüpfte Formate zu vergeben.


    Beispiel:


    • Die Umsätze dreier Mitarbeiter sollen durch die bedingte Formatierung verdeutlicht werden:


    Der Wertebereich der Herren Müller, Meier und Schulze wird
    markiert und über die bedingte Formatierung folgende Bedingungen festgelegt:


    - Bei Werten von 0,- € bis 2.500,- € -> roter Zellhintergrund
    - Bei Werten von 2.501,- € bis 5.000,- € -> gelber Zellhintergrund
    - Bei Werten von 5.001,- € bis 10.000,- € -> grüner Zellhintergrund


    So ist auf den ersten Blick erkennbar, wer bestimmte Bereiche überschreitet


    Herzliche Grüße,
    Tunarus

    Diese Ausrichtung könnt ihr mit einem benutzerdefinierten Zahlenformat erreichen:
    Markiert die Zellen, die ihr untereinander ausrichten wollt, und öffnet mit einem Rechtsklick das Kontextmenü. Wählt den Befehl "Zellen formatieren", und wechselt auf die Registerkarte "Zahlen". Markiert Sie dort unter "Kategorie" den Eintrag "Benutzerdefiniert", und tragt unter "Format" die Zeichenfolge "0,????" ein.
    Durch die Anzahl der Fragezeichen legt ihr fest, wie viele Nachkommastellen ihr maximal wünscht.


    Gruß,
    Tunarus

    Hat es euch auch immer schon gestört, wenn in einer Liste Zellwerte ersichtlich sind, die eigentlich überflüssig sind und gar nicht angezeigt werden müssten. Beispiel:


    Ihr führt in einer Tabelle die Buchungen eures Bankkontos. In Spalte A steht der Buchungsanlaß, in Spalte B stehen die Abbuchungen und in Spalte C die Einzahlungen. Der Kontostand wird in Spalte D mit einer Formel berechnet, sagen wir z.B. beginnend in D3 (in Zeile eins die Zeilenüberschriften, in Zeile zwei der Übertrag) die Formel D2-B3+C3. Hier ein Ansichtbeispiel:


    Anlaß........Abbuchung.....Einzahlung.....Kontostand
    Übertrag.............0,00.............0,00........2.000,- €
    Rechnung.........500,00..........................1.500,- €
    Gehalt.............................1.800,00........3.300,- €


    Jetzt kommt die Crux... wenn ihr die Formel der Zelle D3 nach unten per Autoausfüllen kopiert, werden in allen Zeilen, in denen sich noch keine Buchungswerte befinden der letzte Kontostand angezeigt, da weder etwas hinzukommt, noch etwas abgezogen wird, aber dennoch in jeder Zeile die Berechnung durchgeführt und angezeigt wird.
    Und hier setzen wir an. Rechnen kann er ja, der Bursche - dafür ham wir´n ja schließlich. Aber anzeigen soll er gefälligst nur, wenn in der Spalte A auch eine Buchung eingetragen wurde. Das erreicht ihr mit folgendem simplen Trick - ihr erweitert die Berechnungsformel etwas und prüft mit der Formel "WENN", ob eine Buchung in Spalte A eingetragen wurde. Die Prüfung führt ihr dabei mit der Formel "ISTLEER" durch. Abhängig davon ob in Spalte A eine Buchung eingetragen wurde wird dann entweder das Ergebnis, oder nix angezeigt. Hier die Formel für den Kontostand in D3:


    =WENN(ISTLEER(A3);"";D2-B3+C3)


    Diese Formel könnt ihr jetzt einfach per Autoausfüllen nach unten kopieren und es wird in der Spalte D - Kontostand - nur noch der aktuelle Kontostand angezeigt, wenn in der Spalte A auch eine Buchung eingetragen wurde.


    Diese Methode eignet sich auch für zahlreiche andere Fälle des täglichen (Excel-)Lebens. :D


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Hi zusammen,


    jeder, der mit Excel Listen verwaltet, steht irgendwann vor
    folgendem, eher simplen, Problem:
    Ich habe eine Liste mit verschiedenen Werten, von denen einige
    mehrfach vorhanden sind. Ich will wissen, wie oft ein bestimmter
    Wert in dieser Liste auftaucht.


    Spalte A
    231
    323
    231
    231
    231
    112
    132
    223
    322
    311
    212
    ...


    Unsere Liste beginnt in Zelle A1 mit dem Wert "231". Wie oft
    taucht also der Wert "231" in meiner Liste auf?
    Ich erfasse dazu einfach in Zelle B1 folgende Formel:


    =ZÄHLENWENN($A$2:$A$30;A2)


    Diese Formel kann ich auch per AutoAusfüllen nach unten
    kopieren, da der Zählbereich als absoluter Bezug angegeben
    ist und sich daher nicht verändern wird. Ihr müßt natürlich
    den Zählbereich entsprechend eurer Liste anpassen - hier
    wird bis Zeile 30 gezählt. Ich erhalte so hinter jedem Eintrag
    die Anzahl dieses Wertes in der Liste.
    Anhand dieser Angaben könnte ich die Liste nun auch sortieren
    ("Häufigster oben") oder auch Filtern ("Nur Werte die
    häufiger/seltener als x-mal auftauchen").


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Hi Folks,


    Hier eine Möglichkeit Text-Teile quasi als "Stempel" zu benutzen:


    - Zuerst wird der gewünschte Text in einem jungfräulichen Dokument erfasst. Dabei können auch Grafikelemente sowie Textboxen, etc. verwendet werden (z.B. bei einem Briefkopf).
    - Drückt jetzt die Tastenkombination [Strg] & [a] um alles zu markieren.
    - Nun über das Menü Extras die Autokorrekturoptionen aufrufen.
    - Da ihr bereits Text markiert habt, findet ihr ihn im Eingabefeld "Durch" unter "Während der Eingabe ersetzen". Alles, was ihr zu tun habt, ist eine möglichst prägnante Abkürzung (beispielsweise "bk" für Briefkopf) in die Eingabezeile "Ersetzen" einzutragen und das Ganze mit der Schaltfläche "Hinzufügen" zu übernehmen.
    - Nun steht euch der erfasste Text immer zur Verfügung. Einfach die Abkürzung schreiben (-> bk) und Leertaste oder Return betätigen. Achtet dabei darauf, dass es sich bei der Abkürzung nicht um ein existentes Wort handelt, da der Text ansonsten jedesmal erscheinen würde, wenn ihr dieses Wort benutzt.


    Im Unterschied zur Wordvorlage (*.dot) hat diese Methode den charmanten Vorteil, dass ich beispielsweise häufig gebrauchte berufliche Floskeln (-> z.B. umfangreiche medizinische, juristische oder technische Fachausdrücke, etc.) immer wieder nach Bedarf in den bestehenden Text "stempeln" kann.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Navigieren im Text und markieren mit der Tastatur


    Ihr schreibt - beruflich wie privat - sehr viel und ärgert euch dabei immer über den scheinbar notwendigen Griff zur Maus, der ein flüssiges Arbeiten mit Word offensichtlich nicht erlaubt. Die ersten Versionen von Word liefen jedoch noch unter dem Betriebssystem DOS. Hier waren Mäuse und deren Funktionen weder vorgesehen noch benötigt. Alle Funktionen von Word, einschließlich der Navigation im Text und der Markierung von Dokumentteilen wurden mit der Tastatur realisiert. Sämtliche Tastaturbefehle sind auch bis zur modernsten Word Version - Word 2007 - noch immer enthalten. Wenn ihr lernt, der Tastatur den Vorzug gegenüber der Maus zu geben, werdet ihr rasch feststellen, dass die Textverarbeitung erheblich beschleunigt wird. Hier die Möglichkeiten der Bewegung und Markierung:



    Bewegung:


    Pfeiltasten links / rechts - Schreibmarke ein Zeichen vor oder zurück
    Pfeiltasten auf / ab - Schreibmarke eine Zeile aufwärts oder abwärts


    Taste [Strg] & Pfeiltasten links / rechts - Schreibmarke ein Wort vor oder zurück
    Taste [Strg] & Pfeiltasten auf / ab - Schreibmarke ein Absatz aufwärts oder abwärts


    Taste [Pos1] - Schreibmarke an den Anfang der Zeile
    Taste [Ende] - Schreibmarke an das Ende der Zeile


    Taste [Strg] & Taste [Pos1] - Schreibmarke an den Anfang des Dokumentes
    Taste [Strg] & Taste [Ende] - Schreibmarke an das Ende des Dokumentes


    Taste [Bild auf] - Schreibmarke einen Bildschirminhalt aufwärts
    Taste [Bild ab] - Schreibmarke einen Bildschirminhalt abwärts


    Taste [Strg] & Taste [Bild auf] - Schreibmarke an den Seitenanfang der nächsten Seite
    Taste [Strg] & Taste [Bild auf] - Schreibmarke an den Seitenanfang der vorherigen Seite


    Markierung:


    Wenn ihr bei den oben genannten Tastaturbefehlen zusätzlich die Taste [Umschalten] (Groß-/Kleinschreibung) gedrückt haltet, markiert ihr bei der Bewegung der Schreibmarke an die neue Position den Text. Ihr könnt die Markierung auch schrittweise wieder zurücknehmen.


    Die Tastenkombination [Strg] & [A] markiert das gesamte Dokument inklusive aller Inhalte wie Tabellen, Bilder, etc.


    Beispiel:


    Eure Schreibmarke befindet sich irgendwo in der Mitte des Dokumentes. Ihr wollt den ersten Absatz markieren - ihr betätigt folgende Tasten:


    -[Strg] & [Pos1]
    -[Strg] & [Umschalten] & [Pfeil abwärts]


    Euch sind bestimmt schon einmal die unterstrichenen Buchstaben der Menüs fast aller Windows - Programme oder Dialogfelder aufgefallen. Wenn ihr die linke [Alt] - Taste gedrückt haltet und den unterstrichenen Buchstaben betätigt, aktiviert ihr damit die entsprechende Funktion. So öffnet beispielsweise links [Alt] & [d] standardmäßig das Menü „Datei“.


    Auch Schaltflächen, Dialogfelder und ähnliches könnt ihr mit der Tastatur bedienen. Hier die Tastenkombinationen:


    - Betätigen einer Schaltfläche - Leertaste
    - Wechsel zum nächsten Element - Tabulator
    - Wechsel zum vorherigen Element - Umschalttaste & Tabulator
    - Listfeld - [Buchstabe] springt in der Liste zum entsprechenden Eintrag
    - Drop Down Feld - Alt & Pfeil ab


    Besonders praktisch ist die Formatierung des Textes mit den gängigen Einstellungen Fett, Unterstrichen und Kursiv. Die Tastenkombinationen dazu:


    [STRG] & [SHIFT] & f = Fettschrift
    [STRG] & [SHIFT] & u = Unterstrichen
    [STRG] & [SHIFT] & k = Kursivschrift


    Diese Art einen Text zu bearbeiten hat mehrere Vorteile:


    - Ihr bewegt euch schnell und gezielt im Text
    - Markierungen mit der Maus schießen leicht über das Ziel hinaus, wenn ihr mehr als einen Bildschirminhalt markieren müsst. Die Tastatur ist der Maus hierbei in Geschwindigkeit und Zielgenauigkeit weit überlegen.


    - Die Schreibmarke bewegt sich mit zum Ziel. Bei der Navigation über die Rollbalken am Bildschirmrand bleibt die Schreibmarke an Ihrer ursprünglichen Position und ihr müsst zunächst im Dokument an die Zielposition klicken - ein erheblicher Nachteil.


    Tastatur und Maus lassen sich jedoch auch großartig kombinieren. Ihr habt ein tabellarisch strukturiertes Dokument, welches mit Tabulatoren eingerichtet ist und wollt den Beginn aller Zeilen markieren, um ihn zu entfernen. Beispiel:


    Um nun die überflüssige Spalte Lfd. Nr. zu markieren um sie zu entfernen haltet ihr die linke [Alt] - Taste gedrückt und zieht mit der Maus bei gedrückter linker Maustaste eine rechteckige Markierung über alle Zeilen. Nun könnt ihr die komplette erste Spalte mit der [Entf]-Taste löschen.


    Fast alle diese Tastenkombinationen funktionieren übrigens systemweit in allen anderen Programmen genau so - probiert es doch einfach aus - ihr werdet sehen, es macht Spaß und spart immens Zeit.


    Gruß,
    Tunarus

    Viele von euch haben sich schon darüber geärgert, ohne zu erahnen, was da passiert... die Autonummerierung von Word.


    Wie ihr wisst, will Word euch bei eurer Arbeit permanent unter die Arme greifen und schießt dabei zuweilen etwas über das Ziel hinaus. Die Autonummerierung gehört zu eben jenen Funktionen – genau wie die Autokorrektur – die, wenn unerwünscht, eher stören als nutzen. Ihr gebt irgendwo in einem Dokument am Beginn einer Zeile schüchtern "1.0" ein, schreibt etwas Text und betätigt die [Return]-Taste... et voila - automatisch erscheint "2.0". Im Folgenden die Erklärung wieso und vor allem wie ihr euch diese Funktion zu Nutze macht, wie ihr diese Funktion umgeht, bzw. vollständig ausschaltet. Diese Erklärung ist recht abstrakt, wenn man nicht nachvollzieht, was ich hier erkläre. Ich empfehle euch daher im Hintergrund Word zu starten und Schritt für Schritt auszuführen, was ich hier erläutere.


    Die Autonummerierung bietet die Möglichkeit strukturierte Texte zu verfassen und dabei flexibel zu unterteilen. Um das besser zu verdeutlichen ein Beispiel:


    Ihr wollt eine Anleitung mit mehreren Kapiteln und Unterkapiteln verfassen. Dabei sollen die fünf Hauptkapitel mit "1.0" bis "5.0" und die Unterkapitel jeweils mit "X.1, X.2, X.3, etc." nummeriert werden. Unter Umständen sollen auch noch die Unterkapitel in "X.X.1, X.X.2, folgende" unterteilt werden… kein Problem:


    Ihr beginnt mit der Eingabe von 1.0 und der Überschrift des ersten Kapitels. Ihr solltet euch angewöhnen nach der Nummer 1.0 einen Tabulator anstelle eines Leerzeichens zu setzen, um den Überschriften trotz unterschiedlicher Zeichenbreite ein einheitlichen Eindruck zu verleihen. Nachdem ihr die Überschrift erfasst habt, betätigt ihr die [Return]-Taste, um den Text des ersten Kapitels zu schreiben. Dummerweise erscheint sofort in der nächsten Zeile "2.0". Betätigt nun die Tastenkombination [Strg] & [z] um den letzten Arbeitsschritt rückgängig zu machen. Dies war nämlich exakt die automatisierte Eingabe von "2.0" durch Word. Nun könnt ihr entspannt weiter schreiben, bis das Kapitel vollständig ist. Dies ist auch gleichzeitig die "Gegenmaßnahme" falls ihr keine Autonummerierung wünscht. Sollte eine Nummerierung fortgesetzt werden, ohne dass ihr das eigentlich wollt, könnt ihr dies immer mit [Strg] & [z] wieder rückgängig machen und locker weiter schreiben. Eine weitere Möglichkeit die Autonummerierung zu unterbrechen ist ein erneuter Zeilenumbruch mit der [Return]-Taste.
    Nun habt ihr die Überschrift zu Kapitel 1.0 erfasst, wollt aber das Kapitel mit dem Unterkapitel "1.1" weiter führen. Beim Zeilenumbruch mit [Return] erscheint jedoch "2.0" - wat nu´? Recht einfach… drückt einmal die Tabulatortaste [Tab] und aus dem "2.0" wird ein eingerücktes "1.1". Wenn ihr nun Text oder auch eine Unterkapitelüberschrift erfasst und die [Return]-Taste betätigt macht die Autonummerierung bei "1.2" weiter.
    Wenn nach dem Unterkapitel "1.8" endlich das Kapitel "2.0" folgen soll, aber stattdessen bei Betätigung der [Return]-Taste "1.9" erscheint, braucht ihr nur die Umschalttaste [Shift] festhalten und die Tabulatortaste [Tab] zu drücken. Nun wird aus der "1.9" die gewünschte "2.0" und zwar wieder linksbündig. Also:


    - Innerhalb einer Autonummerierung erweitert die Tabulatortaste [Tab] die Nummerierung und rückt sie nach rechts ein.
    - Die Tastenkombination [Shift] & [Tab] reduziert die Nummerierung und rückt sie dabei wieder nach links aus.


    Nun habt ihr in einem Kapitel oder Unterkapitel einige Zeilen Text erfasst und wollt mit der nächsten Kapitelnummer weiter machen. Erfasst zu diesem Zwecke am Zeilenbeginn die als nächstes folgende Nummer. Etwa "2.0" nach "1.2.4" oder auch "2.2.5" nach "2.2.4". Ihr setzt die Aufzählung damit weiter fort. Warum dies wichtig ist? Nun – hier kommen wir zu einem weiteren unschätzbaren Vorteil der Autonummerierung. Ihr habt eure fünf Kapitel mit jeweils sechs bis zwölf Unterkapiteln erfasst und stellt fest, dass zwischen "2.0 und "3.0" ein weiteres Kapitel Sinn haben würde. Kein Problem - erfasst einfach nach dem letzten Unterkapitel von Kapitel 2 ein neues Kapitel 3. Aus dem ursprünglichen Kapitel 3 wird nun automatisch das Kapitel 4, aus 4 wird 5 und so weiter und so fort. Das Gleiche gilt für das Entfernen von Kapiteln und/oder Unterkapiteln. Die Nummerierung wird im gesamten Dokument automatisch korrekt angepasst.


    Es ist dabei für die Formatierung nicht trivial, mit welcher Nummerierung ihr arbeitet. Bei Auswahl von "1.0" wird beispielsweise bei der Erweiterung mit der [Tab]-Taste auf "1.2" nach rechts eingerückt. Wählt ihr stattdessen die Nummerierung "1-1" bleibt die Erweiterung "1-1.1" linksbündig. Die Nummerierung in der Form einer simplen "1" wird bei Erweiterung mit [Tab] mit anderen Zeichen wie "a" und/oder "i" fortgeführt. Hier hilft nur probieren und experimentieren um den eigenen Favoriten zu finden. Ihr findet diese Nummerierung übrigens unter dem Menü "Format – Nummerierung und Aufzählungszeichen" auf dem Register "Nummerierung".


    Eine weitere nützliche Funktion die damit zusammenhängt ist die "Aufzählung". Gebt mal einen Bindestrich ( "-" ) ein, erfasst ein wenig Text und betätigt die [Return]-Taste. Schon macht Word mit einem weiteren Strich weiter und rückt das Ganze nach rechts ein. Diese Art der Aufzählung ist die gängigste und nennt sich "Spiegelstrich". Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten:


    Gebt eines der folgenden Zeichen am Beginn einer Zeile ein, erfasst dann nach einem Tabulator etwas Text und drückt [Return]:


    >


    o (der kleine Buchstabe O)


    ->


    --


    =>


    Ihr seht, Word hat eine ganze Menge Überraschungen parat…


    Wie schaltet ihr das Ganze aber komplett und endgültig ab, wenn ihr sicher seid, diese Funktion nicht zu benötigen? Die Komplett-Abschaltung der Auto-Nummerierung und/oder der Auto-Aufzählung findet ihr bei Word 2002/XP im Menü Extras – Autokorrektur-Optionen – Register "AutoFormat während der Eingabe". Ein- und Ausschalten könnt ihr hier die Optionen "Automatische Aufzählung" und "Automatische Nummerierung". Bei Word 97/2000 findet ihr diese Optionen auch im Menü Extras, dort allerdings unter "AutoKorrektur".


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Word verwaltet ausnahmslos alle Standardeinstellungen des "weißen Blattes Papier", das beim Öffnen des Schreibknechtes erscheint in einer globalen Dokumentenvorlage mit dem Namen "normal.dot" (DOT steht für "DOcument Template"). Um Änderungen an dieser Standardvorlage vorzunehmen, gibt es prinzipbedingt zwei Möglichkeiten:


    1.) Bei den Einstellungen verschiedener Formatoptionen findet ihr hin und wieder die schüchterne Schaltfläche "Standard". Beim Klick auf diese Schaltfläche wird nicht - wie zumeist üblich - der Standard wieder her gestellt, sondern die aktuell gültigen Optionen als Standard in der normal.dot gespeichert. So könnt ihr beispielsweise im Menü "Format-Zeichen" Änderungen an Schriftart, -göße oder -schnitt vornehmen, und diese Vorgaben mit dem Klick auf die Schaltfläche Standard im Zeichen-Dialogfeld als Standard für das Programm Word festlegen.


    2.) Einige Formatoptionen lassen sich nicht über solche Schaltflächen in der normal.dot verankern. Dazu zählen beispielsweise sämtliche Absatzformatierungen (...im Menü "Format - Absatz"). Dann hilft folgender Trick:
    Legt in einem jungfräulichen, leeren Dokument alle Formatierungen für Seitenränder, Absatzformate, Schrifteinstellungen, etc. fest, speichert dieses leere Dokument unter einem beliebigen Dateinamen ab und beendet Word. Nun löscht die aktuell benutze globale Dokumentenvorlage normal.dot und kopiert das erstellte Dokument unter dem Namen normal.dot an dessen Stelle. Nun benutzt Word bei jedem Start diese Dokumentenvorlage mit all seinen Einstellungen als "weißes Blatt Papier".


    ACHTUNG! Die Datei normal.dot existiert unter Umständen mehrfach in eurem System - nur eine davon wird von Word benutzt. Ihr findet die aktive Datei normal.dot folgendermaßen:
    Verändert die Schriftart eines leeren Dokumentes, klicke im Schriftformat-Dialog auf die besagte Schaltfläche "Standard" und schließt Word. Nun sucht ihr systemweit über die Suchfunktion im Startmenü nach der Datei normal.dot. Diejenige mit dem aktuellsten Änderungsdatum wird von Word gerade verwendet. Das ist die Datei, die ihr gegen eure selbst erstellte Dokumentenvorlage austauschen müßt.


    Noch ein paar Anmerkungen dazu:
    - In der normal.dot werden nicht nur sämtliche Standardformatierungen des Startdokumentes festgelegt, sondern darüber hinaus auch die meisten Programmoptionen, wie Art und Einrichtung der Symbolleisten, etc...
    - Treten Fehler beim Start von Word auf, ist die allererste Aktion zur Fehlerbehebung das Löschen dieser aktuell von Word benutzten Datei normal.dot. Beim nächsten Neustart ohne normal.dot wird diese Dokumentenvorlage von Word automatisch mit allen Standardoptionen neu angelegt. Ohne Übertreibung kann ich behaupten, dass sich mehr als 90% aller Word-Startprobleme auf diese Weise beheben lassen.
    - Auch Makros, selbst erstellte Formatvorlagen und noch vieles mehr lassen sich gezielt in dieser Datei normal.dot ablegen. Habt ihr dies getan, könnt und solltet ihr diese Datei sichern. Ihr könnt diese Datei auf Diskette überall hin mitnehmen und in jedem beliebigen System wie oben beschrieben gegen die benutzte globale Dokumentenvorlage austauschen. Damit findet ihr all eure persönlichen Einstellungen vor! Standardmäßig umfaßt die Datei normal.dot ca. 30 kb - zum Vergleich... meine "persönliche" normal.dot habe ich mir seinerzeit unter Word 97 angelegt. Seither ist sie mit all meinen Makros, etc. auf 800 kb gewachsen. Das passt allerdings immer noch locker auf eine lumpige Diskette.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus

    Hallo in die Runde,


    ich kenne dieses Forum durch Kontakte zu einem anderen Board.
    Da ich manchmal etwas Langeweile habe, schlendere ich hin und wieder
    auch hierher und versuche mal etwas Hilfe zu geben, wenn ich kann.


    Mein Schwerpunkt liegt bei MS Office, was mich allerdings nicht davon
    abhält, auch mal bei anderen Topics reinzuschauen.


    Da es zum guten Ton gehört, als neuer beim ersten Besuch ein paar
    Geschenke mitzubringen, werde ich mal das junge Topic Tipps & Tricks
    ein wenig befüllen.


    Herzlichen Gruß,
    Tunarus