Beiträge von kam gerade vorbei

    Ist doch Quatsch. Es gibt jede Menge ONUs (OttoNormalUser, also kein Schimpfwort) die in Fachforen gehen, um sich beraten zu lassen. Oft kaufen sich Neurenter einen Laptop oder soen neumodisches Tatschdingsbums :lol: , um mit ihrer neuen Freizeit etwas Sinnvolles anzufangen. Selten haben sie die notwendige Vorbildung und oft befindet sich auf ihren neuesten Errungenschaften Zeugs, was sie niemals brauchen. Kaum einer kauft seine Hardware ohne BS (sowieich) und sonstiger Ausstattung. Ihr lacht wenn ich von Snakeoil schreibe. Aber wer braucht schon einen OnAccess-Scanner tatsächlich und wie erwehrt man sich effektiv einem Malwareangriff? Doch nicht etwa mit Schlangenöl? Hey, nur Feiglinge machen regelmäßig ein Backup der C:. Dieser Satz hat sich schon vor 20 Jahren in meine Hirnwindungen eingebrannt.


    Ich denke das Guepewi sich an diese Zielgruppe richten will. Immerhin bietet er hier nur kostenlose Programme, Freeware und OpenSource. Die ist meist nicht schlechter als das was es für viel Geld zu kaufen gibt. Wer hier über Guepewis Initiative meckert, hat vergessen, das er auch einmal angefangen hat und völlig hilflos war. Wem seine Beiträge stören liest sie am Besten nicht mehr. (ebissl Gegen-Arroganz schadet nie)


    Ich unterstütze seine Denkweise und lobe seine Initiative.


    Ich wünsche ihm noch viele Ideen um Anderen zu helfen. Ein Vorschlag wäre, das er noch öfter als bisher in http://www.opensource-dvd.de/ stöbert und sich nicht entmutigen lässt.

    Dazu kommt die Panoramafreiheit, die es in einigen Ländern gibt. So darf man z.B. den Eifelturm in Paris bei Nacht mit seiner speziellen Beleuchtung auch nicht so einfach fotografieren, bzw. das Bild veröffentlichen. Auf die Lichtinstallation gibt es auch ein Urheberrecht.

    Nun übertreibe mal nicht. Ich kann mich an Nachtfotos erinnern, die den Eifelturm in jeder Zeitung von Bild bis FAZ in blau-weiß-roter Beleuchtung zeigten. Schon vergessen?


    Das Kriterium ist ein anderes. Diese Illumination ist sehr attraktiv, das ist richtig, aber es hindert dich nicht den Turm abzulichten. Dann müsste das Foto von jedem Denkmal oder Kunstwerk verboten sein. Viel wichtiger ist mit welcher Absicht es geschieht. Frankreichs Berufsphotographen verhindern damit, das eine kommerzielle Verwertung der Abbildung des Turmes (im einfachsten Fall Druck von Postkarten) verhindert wird, denn es gibt schon genügend davon. Sie schützen damit ihr Einkommen.


    Bei Blende 8 http://foto-podcast.de/ einfach mal nach dem Tag "Fotorecht" suchen. Dort hat man sich schon mehrfach mit diesem Thema befasst. Den Eifelturm bei Nacht für dein privates Fotoalbum abzulichten ist nicht untersagt. Auch kann man das Bild für private Veröffentlichungen im Internet verwenden. zB im Facebook für einen vorher festgelegten Freundeskreis (das funzt tatsächlich) oder in einer Whatsapp-Message. Für eine gedruckte Reisebeschreibung, die du verkaufen willst, ist es untersagt.


    Ich erinnere auch daran, das derjenige, der in einem Museum oder Ausstellung fotografieren oder filmen möchte, sich die Berechtigung für einen Obulus an der Kasse erkaufen muß. Schließlich wollen die Betreiber ihre Werbebroschüren an den Mann bringen.


    Achtung: Gilt für alle Museen und Ausstellungen Europas: Grundsätzlich ohne Blitzlicht fotografieren, damit andere Besucher nicht erschreckt, geblendet oder/und belästigt werden. Das war schon vor dem 9/11 so und hat mit dieser Zeitenwende nichts zu tun.
    Ich bekam übrigens fast mal Ärger, weil ich in einer Ausstellung mit antiken Gegenständen in Aleria (auf Korsika) mal die Überwachungskamera mit auf dem Film hatte. :roll:

    An dieser Stelle mal meine Erfahrungen. Ich wohne zwar im schwäbischen Hegau (Singen/Htwl) bin aber Kursachse. Ich bekomme mein TV/Festnetz/Internet-Kabel vom KabelBW-Nachfolger Unitymedia. Mein Vertragsabschluß lautet 25 MBit/sec. Nun gibt es diese Bandbreite schon eine Ewigkeit nicht mehr und mir wird jährlich die Aufforderung zugeschickt, doch endlich über 50MBit/sec abzuschließen. Ich bin doch nicht blöd ;-)


    Mein Kabel endet in einem Kabelmodem, welches es mal kostenlos als Zugabe zum Anschluss gab. Das Modem bietet mir auch zwei Festnetznummern, obwohl ich nur eine brauche. Nun bekam ich von meinem Sohn vor einigen Jahren einen DLink-Router mit WLAN geschenkt, weil er, falls er mal zu Besuch aus Dresden kommt, auch telefonieren und dem Laptop ins Internet wollte. Der Router ist am Modem angeschlossen und nicht umgedreht.


    Soweit so gut - nun kommt der Trick:
    Das Kabelmodem wird von Unitymedia gewartet und da gibt es nicht viel zu warten. Das WLAN gehört jedoch mir und wird von mir mit einem Passwort gesichert. (Ab 11 Eus seid ihr bei eBay dabei.) Deshalb ist es auch unmöglich, das Unitymedia mein WLAN zum öffentlichen HotSpot umkonfigurieren kann. Man stelle sich nur mal vor: Eine Malwareschleuder wird über meine Stromrechnung finanziert. Das geht zu weit!


    Ich bekam erst vor wenigen Tagen wieder ein Schreiben mit der Bitte, doch endlich einen neuen Vertrag abzuschließen. Man stellte mir auch einen neuen WLAN-Router in Aussicht. Ratet mal ob ich das Angebot annehme? Hey, bin ich so, wie ich aussehe? :lol:


    Vielleicht hilft diese Erfahrung dem Einem oder Anderem beim Vertragsabschluß.

    Es geht darum, das es schlicht "GAR KEINE" Alternative mehr gibt.Entweder Windows 10, oder nichts.

    Genau das ist es was dem ONU die Medien und die Mehrzahl der Händler suggerieren. Dabei hat Linux schon unbemerkt in die Mobiltelefone, TVs, Autos, Kühlschränke etc. Einzug gehalten. M$ zu benutzen wäre schlichtweg unbezahlbar und man stelle sich nur einmal vor, der Hersteller eines TV würde euch in seiner Betriebsanleitung eine nach BGB ungültige Eula von M$ zustimmen lassen oder ihr dürftet die Smard-Funktionen nicht in Betrieb nehmen.


    Apropos Eula:
    Ich habe hier ein Game (Simulation) in dem mir schon auf der Startseite untersagt wird, es teilweise oder ganz wieder zu löschen. Nun werden sich Einige fragen, wer so etwas drauf hat? Es ist das Vertriebsportal mit der Lizenz zum Geld drucken: Steam

    Habt ihr nun alle Riscware für Windows schon ausprobiert? TuneUp war ja auch schon dabei. Und welches Ergebnis? Eventuell wird nur von M$ ein Update übertragen und jedes mal wieder abgebrochen. Irgend eine Malware oder gar Snakeoil-Software am Werken?


    Ich würde noch mal ganz von vorn anfangen. Das heißt: Welche Software ist auf der C: neben Win 10 installiert? Auf meiner C: befinden sich 25 GByte inkl. hiberfile und Pagefile (8GByte Ram). Eine Fragmentierung spielt keine Rolle, da die SSD eh anders funktioniert. Alle Arbeitsverzeichnisse von Mozilla, LibreOffice, Zoner, Aquasoft und was es noch so alles gibt, befindet sich auf der D:. Dafür gibt es in meinem System kein Schlangenöl. Nicht umsonst will McAffee seinen Namen wieder haben. Ich bin gespannt wann und ob Peter Norton reagiert.


    "Dokumente und Einstellungen" bzw "Eigene Dateien" war zwar vor 20 Jahren mal gut gemeint, aber wer schnell mal sein System neu aufsetzen will/muss, sei es durch Clean-Installation oder mit einem Image von Paragon bzw Aomei hat sofort Datenverlust. Das ist auch der Grund dafür, das diese Tools auch von gestandenen Usern selten in Betracht gezogen werden. Aber genau das wäre jetzt sinnvoll. 10 Minuten dauert ein Restore bei einer Tasse Kaffee. Ich würde niemals auf die Idee kommen dieses Thema wochenlang und über 4 Seiten hinweg hier diskutieren zu wollen.


    Nun meine Meinung zur Linuxdiskussion:
    Eine LiveCD kommt nur in Betracht um festzustellen, ob seine Hardware kompatibel ist. Irgend welche Schlüsse aus der Geschwindigkeit zu ziehen ist regelrecht dumm. Selbst bei der Verwendung von VM-Ware fehlen 10 - 25 % Leistung. Auch die Wubi-Installation von Ubuntu bringt nicht die volle Leistungsfähigkeit. Alles das sind alles nur Behelfe um die Kompatibilität der Hardware zu prüfen. Besonders wichtig bei Laptops. Eventuell kann man sich vorher risikolos neue Firmware beschaffen. Es gibt aber auch Händler für kompatibele Hardware. Googeln hilft weiter.


    Nur wer Winsoftware benötigt, für die es unter Linux keine Entsprechungen gibt, ist auf Windows angewiesen. Vergesst dabei das viele Geld was ihr investiert habt. Ich denke dabei ebissl an die Leute, die berufshalber sich damit beschäftigen müssen. Zudem gibt es Wine und jeder der mit dem Gedanken spielt zu Linux zu wechseln, sollte sich zuerst bei https://appdb.winehq.org/ umsehen und dann erst gackern. Selbst Adobe-Werkzeuge kann man unter Linux installieren, wenn man nur will.



    Es ist auch egal, für welche Distribution man sich entschieden hat. Man sollte sich aber für diejenige entscheiden, für die es die meisten aktiven deutschen Foren gibt. Auch da hilft Google weiter.

    @Schwabenpfeil!


    Wie läuft das eigentlich mit der Werbung im Forum. Jeder User pro Tag ein Klick?

    Die Frage ist berechtigt. Also ich käme wohl kaum auf die Idee auf eine Werbung oder ein Banner zu klicken, nur weil dort paar neue Produkte oder gar "Ich repariere dein Windows" angeboten werden.


    Übrigens klebt an meinem Wohnungsbriefkasten "Keine Werbung, außer Wochenblatt" und man hält sich auch daran. Tut man das nicht, kann ich den Verteiler mit samt seinem Auftraggeber verklagen.


    Wie verhält es sich im Internet? Ist das ein rechtsfreier Raum?

    Vorhin mit dem Kundendienst telefoniert, die haben mich angerufen. Morgen kommt nochmals ein Techniker um die Leitung zu prüfen, auch um zu prüfen ob er Fehler WIRKLICH im Kabel liegt, können die das so einfach prüfen?

    Du hast meine Ausführungen nicht aufmerksam genug gelesen.


    Noch einmal: Es gibt (schon lange) Messgeräte, die Impulse ins Kabel nach dem Radarprinzip aussenden und an der Reflektionslaufzeit auf den Zentimeter genau errechnen und Anzeigen können, wo sich die Schadstelle des Kabels befindet. (Ich beschrieb das an den schadhaften Verteilern eines Erdkabels) Es können sogar mehrere Schadstellen gleichzeitig erkannt werden. Kabel verlegen lassen - Kosten und Erfahrungen? (Solche Messgeräte gibt es auch für Gas und Wasser, sind aber komplizierter)


    Den Verdacht, das dünneres Kabel zu Dickeren inkompatibel ist, kannst du glattweg vergessen. Es sei denn, es wurde ein Verbinder oder ein Verteiler benutzt, der defekt oder nicht richtige beschaltet ist. Selbst dann wenn die Blindwiderstände der Kabel unterschiedlich sind bsw 50 zu 60 oder 75 Ohm hat das kaum Einfluß. Die Dämpfung kann sich nie höher als 3 dB auswirken. Eine zusätzliche Durchgangsdämpfung von 1 dB ist kaum messbar.


    Ich habe schon gesehen, das am Koaxkabelverbinder vorsätzlich die Abschirmung mit der Seele verbunden wurden. Durch so eine Verbindung geht natürlich auch ein Signal, aber die Dämpfungswerte sind entsprechend hoch. :roll:


    Zudem erhöht sich die Dämpfung in Bezug auf die Frequenz in einer logarithmischen Kurve. Bemerkenswert ist, das ein TV-Gerät auf Grund seiner automatischen Verstärkungsregelung diese Dämpfung eher ausgleichen kann, als ein Router, der auf einen bestimmten Minimal-Pegel angewiesen ist. Dann siehst du aber im AnalogTV starkes Moiré (Wellenlinien) und im digitalen Bereich viele Klötzchen.


    Beachte noch, das bei einem Einzelanschluss der Kabelanbieter nur bis zurMultimediadose, eventuell auch bis zum, vom beauftragten Handwerken, angeschlossen Modem oder Router haftet. Alles andere hast du zu verantworten. Ich will dir nichts unterstellen, aber in diesem Fall wird es teuer. Jede angebrochene Handwerkerstunde kostet so um die 65-75 Eus und hinzu kommt noch die Fahrtkosten(pauschale) nach km.


    Volker: Stimmt. Erhöhte Dämpfungswerte bei Erdkabel sind bei Regenwetter möglich. Darüber habe ich auch schon geschrieben. Das erklärt aber noch lange nicht, weshalb die Pegel am HÜP stimmen und an der MM-Dose stark verringert sind. Es sei denn das Kabel ist beschädigt und/oder wurde in einem Regenwasserfallrohr verlegt :sleeping:

    Altes Kabel raus, neues Kabel rein!
    Brauchte bei mir ca. 10 - 15 Minuten.
    Es wurde vom ersten Stock ( Steckdose in meiner Wohnung) ins Kellergeschoss gezogen.
    Wie gesagt, bei mir kostete es pauschal CHF 190.-, die mir aber anschliessend erlassen wurden, da der Fehler damit nicht behoben wurde.

    Also war wohl doch eher eine Konstanzer Fachfirma am werkeln.


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    Wie ich schrieb, wohnte ich fast 20 Jahre in Hinterwaldhofen am Ende einer Sackgasse und in einem Funkloch (einer der hiesigen Regulars hat übrigens schon herausgefunden, wo das ist ). Der Empfang von Säntis und Pfänder waren besser als für ARD&ZDF. Ein Funkmast war zwar in der Nähe, aber seine Abstrahlung erreichte uns nicht. Erschwerend kam hinzu, das das Telefonkabel unmittelbar an einer Alu-Gieserei vorbei führte und jedesmal, wenn dort ein Schmelzofen gezündet wurde, war kein vernünftiges Telefongespräch mehr möglich, von Internet gar nicht zu reden.


    Deshalb hatte die Gemeinde beschlossen, das dieses Funkloch mit einem Kabel der Telekom zu schließen sei. Unsere Gegend hatte also schon ein TV-Kabel, als vor 30 Jahren allgemein noch von Zukunftsvisionen gesprochen wurde. Das beauftragte Tiefbau-Unternehmen hat natürlich auch gepfuscht und so kam es, das die unterirdischen Verteiler bei Regenwetter erhöhte Dämpfungswerte bekamen und zudem noch stetig korrodierten. Da dies langsam vonstatten ging, fiel das niemand weiter auf. Alle Bewohner der Sackgasse dachten, dies müsse so sein und bauten sich wieder auf Schüsseln aufs Dach.


    Ich kam vor 20 Jahren als "Wirtschaftsflüchtling" aus Dresden nach Hinterwaldhofen und mir fielen diese hohen Dämpfungswerte bzw Reflexionen sofort auf. Anfangs die Telecom und dann später KabelBW glaubten mir kein Wort. Ich gab aber keine Ruhe. In den 20 Jahren waren wenigsten 5 mal die "Fachleute" da und stellten die Regler höher oder putzten die Kontakte. Vor etwa 6 Jahren kam dann noch mein DSL und Telefon hinzu. Der Montagetrupp bemerkte plötzlich mit Entsetzen den Zustand des Kabels vom Hauptverteiler bis zum HÜP (Hausübergabepunkt).


    Es wurde ein weiterer Fachmann mit einem oben beschriebenen Fehlersuchgerät bestellt. Der malte dann mit Kreide so an die 5 oder 6 Vierecke von je 2x2m auf den Asphalt. Es dauerte nur wenige Tage, dann wurden diese Vierecke zu Baugruben in der Sackgasse, neue Verteiler eingebaut und mit Bitumen vergossen. Seit dem Tag war Ruhe.


    Das ging bis zu dem Augenblick, an dem der Vermieter meinte, das die Kabelei hinter dem HÜP im Keller ja eigentlich sein Eigentum sei und so hat er kurz vor meinem Auszug, ohne KabelBW oder/und mich zu informieren, technische Veränderungen vorgenommen. Mein Umzug nahte und so regte ich mich nicht mehr auf. Unmittelbar nach dem Auszug funktionierte offensichtlich überhaupt nichts mehr und er bekam mit anderen Mietern Ärger. Ich wurde von KabelBW telefonisch befragt, was ich beim Auszug alles angestellt hätte und erklärte, das ich lediglich das Modem mit der neuen Ortsvorwahl (siehe oben) aus der MM-Dose im Wohnzimmer entfernt hatte. Das schien mir auch glaubhaft gelungen zu sein. Ich erfuhr nur noch, das dem Schwaben ein Zivilverfahren in dieser Sache beim Amtsgericht anhängig wurde.


    C'est la vie.

    Was, Kuchen hatten die auch im Gepäck? :-D

    Gibt es Punkte, falls jemand Rechtschreibfehler findet und vor allem wie viele. Zumindest wurde ich kürzlich auch mal als Punktesammler verdächtigt. :-(


    Vor 20 Jahren gab es in den Newsgroups auch schon solche Argumente. Wir schrieben dann immer, das die im Internet gefundenen Rechtschreibfehler behalten und nicht zwingend beim Admin als Fundsache abgeliefert werden müssen. Das ist aber schon lange her und inzwischen haben sich die Zeiten geändert. :cry:

    Kabel wurde innerhalb 10 - 15 Minuten verlegt.

    Das war wohl ein Konstanzer Handwerker mit paar Rumänen im Gebäck? ;-)


    Allein das Einmessen dauert in der Regel 20 Minuten? Im Fall von Ad3LL ist eine Echomessung notwendig. Das funktioniert ähnlich einem Radar, blos am Kabel. Anhand der Reflektionslaufzeit von Impulsen kann man den Abstand "Messstelle-Fehlerquelle" sehr genau bestimmen. Dabei kommen solche Geräte zum Einsatz. Zudem muss der Handwerker eine Fachausbildung besitzen. Da ist nichts mit "Elektriker", der schon Kabel anklemmen kann :lol:


    Solche Fach-Handwerker mit Messgeräten hat der Kabelanbieter unter Vertrag und kann diese beauftragen. Die kommen allerdings nicht auf Zuruf. Da ist schon ein brauchbares Beweismittel notwendig, also wenigstens ein Screenshut von der eigenen Messung. Auch Fotos können helfend sein. Das schrieb ich ja schon. Ansonsten wälzt der Anbieter es immer auf den Kunden ab.


    Zur Volksbelustigung:
    Als ich vor einigen Monaten von Hinterwaldhofen ;-) nach Singen/Htwl. zog, fand ich bei der ersten Wohnungsbesichtigung eine defekte MM-Dose vor und reklamierte diese sofort bei KabelBW. Nach einigen eMails-hin&her wurde von einem Fachbetrieb in meiner Anwesenheit die Dose ausgewechselt. Dabei kamen auch obige Geräte zur Funktionsprüfung und Pegelmessung zum Einsatz. Die Rechnung wurde dann dem Vorbesitzer nachgeschickt. Hätte ich erst nach dem Umzug reklamiert, hätte ich wohl auch die Kosten an der Backe gehabt.


    Übrigens hatte ich 4 Wochen vor dem Umzug zu meinem Erstaunen schon eine Singener Ortsvorwahl im Modem einprogrammiert. Ich hatte zuvor den Mitarbeitern wohl gesagt/geschrieben, wohin ich ziehen will. Wir merkten es daran, das wir plötzlich zwar wie immer anrufen, aber nicht angerufen werden konnten. Damit war auch meine ganze bucklige Verwandtschaft alarmiert. Womit ich sagen möchte, das selbst die Uralt-Modems (Baujahr 2004) von KabelBW (oder wars damals noch BigPink) schon eine Fernwartung hatten. Diese hat nichts mit meinem privaten WLAN-Router zu tun. Deshalb kann mein Router auch nicht zum öffentlichen WLAN benutzt werden, selbst wenn es UnitMedia gern möchte. Das ist aber eine andere Geschichte.

    Einzelverträge haben mit dem Vermieter überhaupt nichts zu tun. Das Kabelunternehmen (in meinem Fall Unitmedia/KabelBW) verlegt ihr Kabel auf Antrag des Mieters und im Einverständnis mit dem Vermieter bis inkl. Multimediadose. Kabel-Anbieter sind auch für die bezahlte Übertragungsbandbreite und Wartung verantwortlich.


    In Mehrfamilienhäusern ist die Rechtsform etwas anders. So kann wie in meinem Fall der Vertrag von der Besitzer/Mieter-Gemeinschaft kostengünstig ausgehandelt werden. Diese Gemeinschaft hat dann von den eingesparten Kosten eine Rücklage zu bilden, die für die Wartung eingesetzt werden sollte. Die Bandbreite wird eh von den zur Verfügung gestellten Modems/Routern des Kabelbetreibers durch Fernwartung geregelt. Sie hat mit dem Kabel nichts zu tun, es sei denn es tritt obiger Absatz 1 in Kraft.
    (ich habe hinter dem zur Verfügung gestellten Kabelmodem einen privaten WLAN-Router von DLink, bei welchem die Bandbreite eingestellt werden kann. vielleicht dort? Das musst du wissen.)


    Wenn also an deiner MM-Dose die bezahlten 50 mBit/sec nicht ankommen, dann kannst du entweder eine Preisminderung geltend machen oder die Gemeinschaft muss in die Sparbüchse greifen. Das kommt auf die Form deines Vertrages an.


    In deinem Fall denke ich eher, das irgend jemand an diesem Kabelstrang keinen fachgerechten Anschluss hat und damit erhebliche Kabeldämpfungen erzeugt, da gibt es die wildesten Konstrukte. Das dürfte zuerst ersichtlich sein, wenn im Analog-TV ein starkes Moiré auftritt. Es kann auch mit geeigneten Messgeräten die Entfernung zu dem wilden Konstrukt innerhalb des Hauses gemessen werden. In dem Fall halten sich die Monteure heraus und verweisen auf die Gemeinschaft. Dort hat deren Kristallkugel einen Sprung. Das scheint bei dir eher der Fall zu sein.


    Trenne dich von der Vorstellung, das du ein spezielles Einzelkabel besitzt. Du hängst an einem Kabel das vertikal vom Keller bis zum Dachgeschoss in der Wand verläuft. Das Kabel zwischen Verteiler und MM-Dose ist nur wenige cm lang. In der Regel sind Verteiler in der MM-Dose integriert und das Kabel verläuft senkrecht in der Wohnzimmerwand. Jeder Fehler betrifft die vertikalen Kabelanschlüsse gleichermaßen. Hier musst du also kommunizieren!


    Denkbar ist, das ein Mieter/Besitzer auf dem Unterputz-Kabelschacht einen Dübel gebohrt hat. Aber auch in diesem Fall ist ein Moiré in allen übereinander liegenden Wohnungen sichtbar.


    Update: Du kannst einen der vielen Online-DSL-Messer bsw http://www.wieistmeineip.de/speedtest/ benutzen, einen Screenshut machen und den deinem Kabelanbieter per eMail mit Kommentar zuschicken. Das hat bisher immer geholfen.

    Vergangene Woche habe ich noch vor Tor gewarnt, heute hat fefe einen Artikel von motherboard.vice.com verlinkt, bei dem man einiges interpretieren könnte. Ich überlasse das mal den Theoretikern unter euch.


    Wenn Tor jetzt dem Kommerz unterliegt, weil die freiwilligen Helfer aus Sympathie mit Jacko die Segel gestrichen haben, verzichte ich gern und bleibe beim EnigMail und GnuGP.


    Im Ausnahmefall kann man ja auch ein Team bei https://www.piratenpad.de/ gründen.

    Meines Wissens wird bei M$ eine Datenbank über die verwendete Hardware angelegt, sobald Win7 (und jünger) nach den aktuellen Bedingungen registriert wurde. Unter diesen Bedingungen ist es wurscht, in welchem Zustand die C: sich befindet. Selbst wenn zwischenzeitlich ein Linux darauf war.


    Achtung: Auch eine neu formatierte Festplatte kann man wieder rückgängig machen.


    Du musst bei der Installation von Winseln10 nur darauf achten, dass es wieder eine Home, Prof, etc ist. Nun kannst du die Aufforderung zur Registrierung während des Setup ignorieren bzw. übergehen.


    Normalerweise kannst du jedes beliebige kostenlose und geeignete Tool der Hersteller Paragon oder Aomei benutzen, um das Startlaufwerk deinen Wünschen anzupassen. Bei der Verkleinerung des Startlaufwerkes C: musst du beachten, das der übrig gebliebene Rest vom Typ "Primär" ist und nicht einfach einer "logischenen" Partition zugeordnet werden kann. (50 GByte sind für eine C: völlig ausreichend.)


    Um das zu ändern musst du zuerst eine primäre Partition erstellen und diese dann in eine logische Partition wandeln. Dann erst kannst du fast das gesamte Alphabet für diese Partition nutzen oder sie einer weiteren logischen Partition zuordnen.


    Weiterhin besitzen viele ehemalige Win7 (und jüngere) Konfigurationen eine unsichtbare Recovery-Partitition. Diese kannst du mit den o.g. Tools löschen, denn sie sind unter win10 in dieser Form völlig nutzlos. Auch hier wird nach oben genannten Vorbild eine logische Partition eingerichtet. Diese wird in der Folge einem Image-Tool als Sicherungspartition zugewiesen. Damit erfüllt sie den gleichen Zweck wie vorher. Ob sie wieder unsichtbar wird, bleibt dir überlassen. Der Inhalt eines sichtbaren Lw. lässt sich jedoch besser verwalten.


    In der Regel hast du nun nach einer solchen Konfiguration eine Lücke zwischen dem Startlaufwerk C: und der bisherigen D:. Dieses wird bei mir als Arbeitslw und für temporäre Daten benutzt (10 GByte). Auch die Profile von Mozilla haben darauf ihren Platz. Selbst die dämlichen (M$-)Eigene Dateien können dorthin verschoben werden. Damit wurde die C: mit Win10 und allen verwendeten Programmen überschaubar groß (bei mir 25 GByte) und lässt sich in weit kürzerer Zeit in einem Image sichern. Auch fragmentiert dieses nicht mehr.


    Durch die Auslagerung der Mozilla-Profile und der Verwendung als Arbeitslw. kommt es bei einem Löschen und dem Neuschreiben der C: durch ein Image-Restore zu keinem Datenverlust. Lediglich die Updates aus dem Zeitraum zwischen Backup und aktuellen Datum sind nachzuholen. Wie viele davon nachgeholt werden müssen, bleibt deiner "Intellenz" überlassen.


    Einen Vorteil hat das Ganze:
    Beim Auftreten eines Infektes oder falls mal ein Programm-Setup in die Hose gegangen ist, kannst du dich bei einer Tasse Kaffe zurück lehnen und bedenkenlos ein Restore der C: machen. Auf meiner SSD dauert es 9 Minuten, dann ist der Zustand des Backup-Zeitpunktes wieder hergestellt.
    Besteht nun der Verdacht, das der Infekt auf dem Arbeitslw seinen Ursprung hat, kannst du ihn, da die Startvoraussetzung nicht mehr gegeben sind, mit ClamWin, AdwCleaner oder einem ähnlichen OnDemant-Scanner wieder entfernen. Eine tage-/wochenlange Suche nach dem Ursprung des Infektes entfällt grundsätzlich. Symantec, Kaschper und ähnlicher Kladderratatsch sind flüssiger als Wasser und kannst sie dir schenken.


    Das sind meine Erfahrungen!

    Es gibt ein spezielles kleines Programm zum Brennen von Image-Dateien, das ich vorgestellt habe: ImgBurn

    Vorsicht: IMGBurn ist zwar perfekt und besitzt viele Funktionen, kann jedoch lt. Internet bei verschiedenen Anbietern Adware enthalten.


    Das Setup-Programm von ImgBurn enthält den OpenCandy-Installer, der teils ungefragt weitere Software auf dem Computer installiert. Wer diese nicht auf dem Rechner haben möchte, sollte das Installations-Programm mit dem Parameter "/NOCANDY" aufrufen.

    Das ist also eher nichts für den ONU

    Als ich Letztens das Windows 10 Anniversary installierte, welches ein komplette BS inkl. aller Patches enthält, bin ich wie folgt vorgegangen:


    1. Verbindung zum Internet muss bestehen und der PC muss bei M$ registriert sein.
    2. Die ISO auf eine anderen Partition als der C: mit 7z ausgepackt
    3. Die Datei Setup.exe aufgerufen.
    4. Eine Sicherheitsabfrage beantwortet
    5. Eine halbe Stunde gewartet.


    6. Mit Paragon DriveBackup ein Backup der C: erstellt, alle .tmp, .old und sonstigen Mülldateien vorher in den Optionen deaktiviert (Häkchen setzen)
    7. Ein Restore gemacht
    8. Fertig.
    Pkt 6+7 dauerten nochmals insgesamt 20 Minuten.


    Das Image von Anniversary kann ja noch auf eine DVD gebrannt werden, muss aber nicht. Wer sicher gehen will, kann ja zuvor mit DriveBackup die alte C: sichern. Ein Restore des derart gesicherten Systems benötigt auf alle Fälle weniger Zeit als die Herstellung aus Windows.old.


    Nicht vergessen: Vor dem ersten Einsatz von Paragon dessen Rettungsdisk auf CD oder Stick erstellen! Sie hilft euch, wenn die C: völlig zermurkst ist.

    Ich habe "über mir" ein Desktop-Gehäuse von Lian Li (ähnlich http://tinyurl.com/jbhsb2j) in einer edlen Metalloptik stehen. Mein Sohn hat es mir geschenkt, weil es nicht mehr in seine neue Wohnzimmer-Schrankwand passte und offensichtlich unverkäuflich war ?!? Der PC wurde dann noch mit einer SSD und einer KabelTV-Karte nachgerüstet.


    Bedenken hatte ich anfangs noch wegen der OnBoard-Grafik, aber ihr konnte ich dann doch noch 2 GByte zuordnen. Nun sind auch große Spiele und was noch wichtiger für mich ist, das Rändern von Videoclips ein Kinderspiel. Auch das Schreiben, Formatieren und Exportieren großer Office-Projekte wird zur Sekundensache.


    Ich hatte mal paar Wochen versuchsweise so ein DatschDingsBums meiner Tochter in den Händen gehabt. Abgesehen davon, das stets ekelike Fettfinger auf dem Bildschirm zu sehen waren - das Dings war eine Schnecke. Das Schreiben von Texten und Bearbeiten von Videos ist mit meinen Wurschtfingern ist so kompliziert, das ich es ihr nach ein paar Tagen dankend zurück gab. Sie verkaufte es dann meistbietend bei https://www.shpock.com Mittlerweile arbeitet meine Tochter mit einem Laptop von Acer.


    Sicher ist der große Boom der Maxi-Tower vorbei, es sei denn ein Bastler möchte ihn immer mit der aktuellen Hardware nachrüsten. Trotzdem komme ich mit meinem Desktop-PC und seinem uralten 1080p-Acer-Monitor besser zurecht, als mit sonem schmierigen DingsBums. Vielleicht ist das auch meinem Alter geschuldet. ;-) Einen Laptop habe ich natürlich auch, mit dem sitze ich bevorzugt auf dem Balkon. Aber Videos bearbeiten geht schon wegen der geringen Auflösung von 720p nicht. Größere Laptops werden für mich unbezahlbar.


    Ich denke das richtige PCs mit hochauflösenden Monitor noch viele Jahre ihre Berechtigung haben, auch wenn der Trend zum Mini geht. Sie unterliegen nicht diesem hohen materiellen und ideellen Verschleiß. Die Zeit der geplanten Obsoleszenz ist zumindest in dieser Sparte überwunden. Nun muss es die Werbebranche richten und den Kauf mobiler iComputer ankurbeln. :lol: