Anzeigetreiber crasht

  • grüß euch^^
    bitte seid nachsichtig, bin neu hier und hier zu meinem ersten Post;


    schon seit längerem quält mich ein Problem mit meiner Grafikkarte (NVidia GeForce GT 610), besser gesagt mit dem Treiber ("nvlddmkm")
    so zumindest die Ereignisanzeige -> "Der Anzeigetreiber "nvlddmkm" reagiert nicht mehr und wurde wiederhergestellt."
    Das Problem besteht schon länger, ich hatte schon ein paar runs durch de/reinstallation vom GPU-Treiber, im Moment bin ich nur mit den basics von den Treibern unterwegs (je mehr zusätzliche, umso mehr crasht mein PC!)


    Dann habe ich mal SiSoft Sandra drin rumwühlen lassen und folgendes gefunden
    "CUDA GP-Prozessor : NVIDIA GeForce GT 610
    (48SP 1C 1.62GHz, 64kB L2, 1GB 1GHz 64-bit) :
    Keine vereinheitlichte Adressierung.
    Datenverteilung/-Austausch CPU<->GPU
    ineffizient."


    ich schein da doch langsam auf der richtigen Spur zu sein, aber ab hier bin ich mit meinem Latein erstmal am Ende und brauch eure Hilfe: was genau ist damit gemeint und wie löse ich das? =)
    (Ungleicher Takt vielleicht? :wacko: )


    (bei Bedarf kann ich ja noch den Kompletten Systembericht hinterherschieben^^)

  • Bluescreens nicht direkt, aber der Anzeigetreiber reagiert nicht mehr und wird wiederhergestellt (Windows Kernel Mode Driver)
    Das zeigt sich dadurch, dass ich zuerst nichtsmehr klicken kann, dann wird alles schwarz, dann kommt alles wieder (manchmal bleibt der dabei aber ganz hängen und ich muss resetten)
    Passiert sogar nur im normalen Lauf ohne geöffnete Programme. (Passiert bloß häufiger, wenn Browser oder sowas wie Nox grad offen sind)
    Viele Gründe kanns haben, da steh ich grad auch ja :D ich versuche restlos alles in Betracht zu ziehen^^
    Ist das mit dem ungleichen Takt denn ein möglicher Grund? Und wenn ja, wie passe ich das an? (ohne hUMA)


    Achso, bevor ich alles, was ich hab wie wild hier mit reinpacke, was kann/sollte ich konkret an Infos posten? Ereigniseinträge? Systembericht von SiSoft?

  • In der Regel dürfte das ein Treiberproblem sein, wenn keine weiteren Sachen auftreten.
    Auch ein defekt der Karte wäre möglich.


    Das einmal tun:

    • Von hier die aktuelle Version des PPFScanners herunterladen und die ZIP in einen eigenen Ordner entpacken (zum Beispiel nach C:\PPFS).
    • Danach die PPFScan.exe starten.
    • Lass auf Nachfrage des Programms die 64Bit Version des Scanners starten.
    • Klicke im PPFScanner oben links wieder auf den Menüpunkt Programm, es öffnet sich dann ein Untermenü.
    • Wähle im Untermenü Script laden und ausführen.
    • Du hast dann im daraufhin erscheinenden Dialog die Möglichkeit, durch die Ordner zu browsen und eine Datei auszuwählen. Wähle hier die Datei Hardwaredaten.scp aus, die sich im PPFScanner Ordner befindet, klicke dann auf Öffnen und bestätige die erscheinende Messagebox mit Ja.
    • Nach dem Scan beendet sich der Scanner und es öffnet sich im Windows-Explorer der Ordner C:\PPFS_Scan5. Es befinden sich dann im Ordner C:\PPFS_Scan5 einige Text-Dateien. Lade bitte alle Dateien, die du dort findest, bei workupload.com/ hoch und poste die Download Links hier.

    Das liest unter anderem deine Ereignisanzeige aus. Ich möchte da mal nach bestimmten Sachen.

  • Treiber wurde aktuell von der NVidea Homepage geladen und installiert?


    Zu den LOGs:



    Der Treiber der Karte reagiert hier nicht mehr auf Signale. Es gibt da eine bestimmte (im Betriebssystem festgelegte) Zeit, in der der Treiber reagieren muss. Tut er das nicht, wird er neu gestartet. Das kann ein Treiberproblem sein, muss es aber nicht.


    Bei dir treten zusätzlich komplette Hänger der Karte auf, bei denen es keinen erfolgreichen Neustart des Treibers gibt.
    Wie oft das auftritt, sehe ich in den LOGs, denn du startest den Rechner dann per Hand neu:



    Das da ein defekt der Karte vorliegt, wird schon etwas wahrscheinlicher.


    Aber warum sollte die Karte defekt sein - die funktioniert doch?
    Wir werfen dazu einmal einen gedanklichen Blick in so einen Chip einer Grafikkarte:
    Außen um den Chip herum befindet sich ein Gehäuse - in der Regel aus irgendeinem Plastik. Innen drin sitzt der Chip - der besteht aus Silizium. An den Seiten schauen Beinchen aus Metall heraus. Silizium und Metall dehnen sich bei Wärme unterschiedlich aus - es muss also ein sicherer Kontakt geschaffen werden. Diese Übergänge, wo der Strom vom Silizium im Chip auf das Metall läuft, nennen sich Bumps. Um dort einen dauerhaftzen Kontakt herzustellen, sitzt zwischen Silizium und Metall bei diesen Bumps ein weiteres leitfähiges Material, was das Metall quasi auf das Silizium klebt und unterschiedliche Ausdehnung ausgleichen soll. Grafikkarten werden in der Regel extrem warm. Die Wahrscheinlichkeit, dass da trotzdem was bei der Verbindung reißt, ist extrem groß. Bumps werden deshalb in der Regel doppelt ausgeführt - also für eine Funktion zwei Bumps (gerade Grafikkarten werden sehr warm). Erst wenn beide Bumps komplett abgerissen sind, läuft etwas auf der Karte nicht mehr. Das soll eigentlich insgesamt eine Haltbarkeit von 10 Jahren bringen. Ist ein Chip defekt, ist meist nicht ein Problem auf dem Silizium aufgetreten, sondern Bumps sind abgerissen. Wie lange ein Chip hält, hat also sehr viel mit der Qualität des Materials zu tun, dass bei diesen Bumps dort verwendet wird. Firmen ändern da manchmal Sachen, um etwas zu verbessern. Leider verbessern Sachen, die auf dem Reißbrett als besser erscheinen, in der Realität nicht immer etwas. Gerade bei NVidea kann man dazu sehr interessante Sachen nachlesen, die in der Vergangenheit geschehen sind.


    Im Notebookbereich wirst du wohl schon davon gehört haben, dass Motherboard "gebacken" werden und damit angeblich Fehler beseitigt werden. Damit lötet man natürlich keine kalten Lötstellen wieder fest. Man bringt nur in anderer Weise wärme an den defekten Chip - nicht von innen. Das Metall dehnt sich anders aus und die Bumps haften wieder kurzzeitig aneinander. Das kann durchaus Tage oder Wochen lang gut gehen.


    Was bei dir also auch swein könnte:
    Ein Bump reißt im Betrieb durch Erwärmung komplett ab, der nicht mehr richtig sitzt. Da keine Signale mehr dann von der Karte verarbeitet werden, erwärmt sie sich etwas anders und nach dem Neustart des Treiber sitzt der Bump wieder fest. Nach einer Zeit reißt der Bump wieder ab und die Kiste reagiert nicht mehr. Jetzt reicht die minnimale Änderung in der Erwärmung aber nicht mehr, damit dr Bump nach einem Neustart des Rechners wieder Kontakt hat. Du startest den Rechner deshalb neu. Beim Neustart fließt kurzzeitig kein Strom durch die Karte. Das Metall kühlt sich ab und der Bump hat wieder Kontakt.
    Verwendest du eine abgespeckte Version des Treibers, wird die Karte weniger beansprucht. Die Erwärmung ist anders und der Bump reißt später ab.

  • Das kann sehr gut hinkommen, denn die Grafikkarte hat nur ein passives Kühlelement...


    Ja, die Treiber sind aktuelle, hab sowohl das volle Paket und einmal nur die notwendigsten verwendet. Bei den notwendigsten wie gesagt: weniger abstürze, aber immenroch da


    klingt so, als bräucht ich ne neue Grafikkarte? (weg von NVidia...)



    Nachtrag: müsste ich denn dann nicht bei einem Stresstest entsprechende Reaktionen bekommen? Weil das nämlich nicht passiert, obwohl die Temperatur gut hochgeht dabei

  • Nachtrag: müsste ich denn dann nicht bei einem Stresstest entsprechende Reaktionen bekommen? Weil das nämlich nicht passiert, obwohl die Temperatur gut hochgeht dabei

    Nicht unbedingt.


    (weg von NVidia...)

    Bei Desktop Computern kenne ich mich da nicht so aus. Bei Notebooks habe ich die besten Erfahrungen mit Karten von Intel gemacht. Um NVidea mache ich persönlich (gerade bei gebrauchten Sachen) einen riesen Bogen.

  • Eine Lanze für Nvidea:


    Ich habe seit ANBEGINN meiner PC-Selbstbau-Karriere (ca. 1989!) nur und ausschließlich Nvidea-Grakas verbaut ... bis heute. Und war (und bin) immer 100% zufrieden damit!


    Ein gebraucht übernommener PC hatte mal ne Radeon.
    Damit war ich GAR NICHT zufrieden und hab sie gegen ne Nvidea ausgetauscht. Dann lief alles!


    Eines der Hauptargumente waren für mich immer die Treiber, bzw. deren Updates.
    Das ging bei Radeon früher oft schief, oder man musste erst den Alten deinstallieren, oder das Update im abgesicherten Modus machen, und durfte auf kleinen Fall vergessen, auch das Controllcenter mit zu aktualisieren und all so'n Stress...
    Bei Nvidea klappe es immer. Update starten und *ping- fertig.


    Rabe

    Computer setzen logisches Denken fort!
    Unlogisches auch....

  • Ich habe seit ANBEGINN meiner PC-Selbstbau-Karriere (ca. 1989!) nur und ausschließlich Nvidea-Grakas verbaut ... bis heute. Und war (und bin) immer 100% zufrieden damit!


    Na ja - in Verhältnissen, wo schlechtere Möglichkeiten für die Kühlung da sind, bekommt man manche Sachen manchmal etwas eher und häufiger mit - im Notebookbereich zum Beispiel...

  • Hallo Josh,
    das gleiche Problem habe ich auch gehabt. Meine Grafikkarte ist NVIDIA GeForce GT 730, Betriebsystem Win 7 64 Bit. Überhitzung kann ausgeschlossen werden denn die Grafikkarte habe ich eingebaut weil ich hoffte den Fehler damit zu beseitigen, Fehlanzeige. Die neue Karte hat nach einer Laufzeit von ca. 10 Minuten den gleichen Fehler angezeigt. Abhilfe: Alle NVIDIA Komponente im abgesichertem Modus deinstallieren, Rechner neu starten.
    Den neuesten Treiber für die Grafikkarte im abgesichertem Modus installieren, Rechner neu starten und der Spuk ist beseitigt. Zumindest hat dies bei mir auf zwei Rechnern funktioniert.


    Larry III

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!