Chinaschrott für Helikopter-Eltern

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    • Interessant bei diesen Diskussionen ist dann auch, wo Kindesmißbrauch stattfindet. Eher in der Familie als außerhalb, da hilft der genaueste GPS-Tracker nichts.

      beauftragter-missbrauch.de/pra…o-findet-missbrauch-statt

      Hatte ich ja auch schon mal geschrieben, man muss nur mal so sehen, was heute beim Schulbus los ist. Bei uns stehen morgens mehr Eltern an der Haltestelle als Kinder.

      Uns wurde das früher mal gezeigt, danach gingen wir da selbst hin. Und Kinder mit Eltern an der Haltestelle waren dann die Muttersöhnchen.

      Ich denke, man sollte den Kindern wieder mehr vertrauen und sie nicht überwachen.

      Der Link von Esther ist klasse! Das beschreibt das Thema sehr gut. Und trotzdem ist was aus uns geworden.
    • Zeiten ändern sich eben und auch heute werden die meisten Kinder sehr gut erzogen. Damals bekam man solche Dinge auch verringert mit, weil eben die Medien besseres zu tun hatten und nicht alle paar Minuten einen Text auf ihre Nachrichtenseite knallen konnten. Erziehung ist eh immer nur eine Ansichtssache. Eine perfekte Erziehung gibt es nicht. Daher gehört auch keinerlei Gewalt in eine Erziehung.
    • Ich finde es per se nicht falsch, wenn man moderne Technik nutzt um damit ein bisschen mehr Sicherheit zu schaffen. Die Uhr verhindert nicht, dass sich mein Kind verläuft oder es im schlimmsten Fall verschleppt wird. Die Uhr kann aber vielleicht sogar Leben retten, wenn man die Person damit orten kann. Hier bei uns in der Nähe gibt es ein Altersheim aus dem, vor einigen Jahren, eine verwirrte Frau mitten in der Nacht im Nachthemd nach draußen ging. Man hat sie am nächsten Abend im Wald tot aufgefunden. Hätte man sie orten können...

      Meiner Meinung nach kommt es am Ende darauf an, wie genau diese Technik eingesetzt wird. Spioniere ich damit meinem Kind hinterher, dann finde ich es nicht in Ordnung. Nutze ich die Technik um mein Kind in einer (vermeindlichen) Notsituation auffinden zu können, dann finde ich das legitim. Der Grad zwischen den beiden Anwendungen ist aber sehr schmal. Unmöglich finde ich z.B. Geräte mit dessen Hilfe ich auch noch die Gespräche der Personen mithören kann.

      Ja, wir hatten früher diese Hilfsmittel nicht, aber das darf auch nicht heißen, dass wir es heute ablehnen müssen. Heute navigieren wir doch z.B. auch wie Selbstverständlich während der Autofahrt mit dem Smartphone/Navi und nutzen keine Karten mehr. Nicht immer sind die neuen Möglichkeiten schlecht, sondern es kommt auf den verantwortungsvollen Einsatz an.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Mann muss sie ja nicht ständig damit im Auge behalten. Aber gelegentlich mal ein Kontröllchen der Kids Gewohnheiten kann nicht schaden. Vor allem bewahren geht ohnehin nicht. Ab und zu mal weggucken und bei Bedarf ein bisschen lenken, auch mit modernen Hilfsmitteln, das halte ich nicht für so verkehrt. ;-)
      Gruß Maco

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SAW ()

    • Doch, die Überwachung der Kinder ist ein Problem. Und zwar definitiv ein großes. Die Gesellschaft akzeptiert immer mehr die Überwachung. Das ist kein guter Trend. Und da sollte man nicht im privaten Bereich auch noch damit loslegen.

      Das technische Problem mit dem Standardpasswort empfinde ich als zweitrangig. Das Gefühl, was gut und schlecht ist für uns, das geht gerade verloren.
    • meierkurt schrieb:

      Doch, die Überwachung der Kinder ist ein Problem. Und zwar definitiv ein großes. Die Gesellschaft akzeptiert immer mehr die Überwachung. Das ist kein guter Trend. Und da sollte man nicht im privaten Bereich auch noch damit loslegen.

      Das technische Problem mit dem Standardpasswort empfinde ich als zweitrangig. Das Gefühl, was gut und schlecht ist für uns, das geht gerade verloren.
      Wenn etwas erfunden wurde, bekommst du das nicht mehr aus der Welt. Incl. Missbrauch.
    • EstherCH schrieb:

      Adell Vállieré schrieb:

      Damals bekam man solche Dinge auch verringert mit
      Was für Dinge?
      Damals gab es kein Social-Media. Damals hat man davon in der Zeitung gelesen, wenn irgendwo in der Nähe was passiert ist. Wenn heute in Berlin einer via Social-Media schreibt, dass die Kinder von einer skurrilen Person angeschaut wurden, dann drehen bei den Eltern in NRW die Alarmglocken durch.

      meierkurt schrieb:

      Uns wurde das früher mal gezeigt, danach gingen wir da selbst hin. Und Kinder mit Eltern an der Haltestelle waren dann die Muttersöhnchen.
      Klappt ja heute schon nicht mehr. Verstehe auch nicht, warum es keine richtigen Schulbusse mehr gibt.

      Allgemein finde ich es nicht schlimm, wenn ein Kind so eine Uhr trägt. Der Grad zwischen Sicherheit und Überwachung ist sehr schmal, aber kann in vielen Situationen sehr hilfreich sein. Man hat eben nicht die ganze Zeit ein Auge auf sein Kind. Auf dem Spielplatz spielt es mit anderen, man selbst unterhält sich, der Ball fliegt dann mal was weiter und schwubs weg sind sie. Selbst schon betroffen gewesen, unserer kommt aber immer zurück. :-D

      Ich bevorzuge das Schockhalsband. Perfekt für Frau und Kind. Frau zu weit weg vom Mann? Schock! Kind zu nah am Mann? Schock! Kind zu weit weg von der Frau? Schock! :P
    • EstherCH schrieb:

      Es geht nicht darum, es wieder abzuschaffen, sondern es mit Vernunft einzusetzen.

      Das hat schon immer gut geklappt in der Menschheitsgeschichte- Frei nach dem Motto: Mit 17 schon einen Freund, aber Muttis 30. Geburtstag vergessen. :thumbsup:


      Nein im Ernst, jeder sollte begreifen, dass er so einen Scheiß nicht auch noch privat machen soll.

      Die Dinger braucht kein Mensch. Kinder sind über Jahrtausende ohne GPS Tracker groß und reif geworden. Je mehr wie sie überwachen, desto mehr Entfaltungsmöglichkeiten nimmt man ihnen.
    • meierkurt schrieb:

      Die Dinger braucht kein Mensch. Kinder sind über Jahrtausende ohne GPS Tracker groß und reif geworden. Je mehr wie sie überwachen, desto mehr Entfaltungsmöglichkeiten nimmt man ihnen.
      Kann man so aber auch nicht mehr sagen. Die Gefahren haben eben auch in den Jahren, auch durch politische Einflüsse, stark zugenommen. Da gibt es wohl kein richtig oder falsch. Es kommt immer auf die Umgebung und das Umfeld an.
    • meierkurt schrieb:

      Die Dinger braucht kein Mensch. Kinder sind über Jahrtausende ohne GPS Tracker groß und reif geworden.
      Das ist viel zu pauschal. Man kann das ja beliebig in alle Richtungen umdrehen und z.B. die Aussage machen, dass man das Leben von x-tausend Kinder seit Jahrtausenden hätte retten können, wenn man gewusst hätte wo sie sind. Oder man sagt einfach, dass die Kinder auch künftig mit Tracker groß und reif werden. Keine der Aussagen kann man vernünftig belegen oder widerlegen. Man kann das auch weiter spinnen und sagen, dass durch die moderne Medizin heute viel weniger Kleinkinder sterben als vor 200 Jahren. Aber vor 200 Jahren sind die Kinder auch groß und reif geworden, nur sind eben auch viel mehr gestorben. Das eine schließt das andere ja nicht automatisch aus und deswegen lehnt man doch aber die Weiterentwicklung nicht ab. Jetzt den Eltern zu unterstellen sie könnten mit dieser Technik nicht verantwortungsvoll Umgehen, finde ich ebenfalls nicht richtig. Ja, es wird viele geben die es falsch einsetzen, aber zum Glück sind eben nicht alle Menschen gleich.

      Eine Ortungsmöglichkeit für den Notfall sollte man einfach nicht mit einer Überwachung gleichsetzen. Klar, wenn die Eltern dann jeden Schritt ihres Kindes am Handy verfolgen, ist das eine Überwachung und dann lehne auch ich das eindeutig ab. In solch einem Fall wird die Technik missbraucht.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Eine Ortungsmöglichkeit für den Notfall sollte man einfach nicht mit einer Überwachung gleichsetzen.
      Korrekt! Außerdem muss man unterscheiden, ob ich als Staatsorgan eine Masse von Menschen überwache, egal aus welchen Gründen, oder ob ich nach meinem Kind suche und schaue wo es sich gerade herumtreibt. Natürlich sollen aber die Eltern meistens ein Auge aufs Kind haben.

      Was ich mich hier frage: Ab wann und für wie lange sollte man einem Kind so etwas geben? :hmmm: