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  4. Hardware - Problemlösungen

HDD - Wie funktioniert das mit löschen und einfügen verschieden großer Dateien ?

  • soulcrasher
  • 28. Juni 2025 um 11:40
  • soulcrasher
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    • 28. Juni 2025 um 11:40
    • #1

    Hallo.

    Für euch alle Tagwerk, doch ich möchte gerne noch den Sack zumachen, bevor sich die Himmelstür hinter mir schließt. Es geht ausschließlich um TV-Filme, wird auch auf andere Dateien zutreffen.

    Hier mal der Versuch, mit meiner google Eingabe Licht in die Angelegenheit zu bekommen:

    Code
    wie verteilt eine Festplatte Daten ?

    Eine schlichte einfache Frage. Heraus kam u.a. dies hier:

    Code
    Eine Festplatte verwendet magnetische Platten oder Platter, um Daten zu speichern. Die Platten drehen sich schnell, während sich ein Arm mit Lese- oder Schreibköpfen über sie bewegt und Daten je nach Bedarf liest und schreibt.
    Code
    Eine Festplatte speichert Daten auf magnetischen Platten . Die Platten drehen sich schnell, während ein Arm mit Lese- oder Schreibköpfen über sie fährt und Daten nach Bedarf liest und schreibt. Dieser Vorgang wird durch die Nutzung von Magnetismus zum Schreiben und Lesen von Daten auf der Plattenoberfläche erreicht.

    Ist das bereits das ganze Geheimnis und dieses ständige rotieren und bewegen der Schreib/Lesearme macht so einem Laufwerk rein gar nicht aus ? Hintergrund meiner Frage: Ich lösche einen 1GB SD Film, diese Lücke wird frei für den nächsten. Stimmt das so weit ? Was geschieht, wenn der nächste Film nur 800MB groß ist. Werden dann diese restlichen 200MB für den nächsten Film bereit gestellt und was ist, wenn es sich um einen 10GB HD Film handelt ? Wird zunächst diese 200MB Lücke benutzt und die restlichen 9,8GB "hinten" dran gehängt, also nach dem letzten Film auf der Platte, oder wird nach allen freien Plätzen auf der Platte gesucht, sodass dieser 10GB Film am Ende in vielen "Einzelteilen" vorliegt ?

    Von einem Laien verfasst, aber ich bin sicher, ihr wisst was ich meine.:top:

    Gruß

    VG, Jürgen

  • Volkmar
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    • 28. Juni 2025 um 12:00
    • #2

    Hast Du schon richtig vermutet. Wird Platz frei, wird die nächste Datei dort rein geschrieben. Füllt sie den Platz nicht ganz aus, verbleibt eine Lücke für den nächsten Speichervorgang. Reicht aber der Platz nicht aus, wird die Datei zerstückelt und der Rest dort gespeichert, wo Platz ist. Nennt sich dann Fragmentierung.

    Gruß Volkmar

  • Mavalok2
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    • 28. Juni 2025 um 14:47
    • #3

    Daten werden grundsätzlich beim Speichern auf einem Datenträger zerlegt und in kleinere Einheiten - in sogenannten Sektoren - gespeichert. Je nach Filesystem, Einstellung und Festplattengröße sind diese Sektoren auch unterschiedlich groß. Eine durchschnittliche Standardgröße dürfte unter Windows so um die 4 KB sein.

    Grundsätzlich muss Dich so etwas kaum bekümmern. Bei modernen SSDs spielt dies überhaupt keine Rolle, ob eine Datei komplett zerlegt / fragmentiert und über die gesamte SSD verstreut ist. Dies hat keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit oder sonst etwas. Bei einer HDD (magnetisch rotierenden Festplatte) sieht es etwas anders aus. Das Zerstreuen der Datensektoren verlangsamt die HDD. Je genauer die Datensektoren einer Datei hintereinander liegen, desto schneller kann die HDD die Daten liefern. Deshalb nimmt sich Windows - aber auch andere Betriebssystem - diesem Problem an und defragmentiert die Datensektoren automatisch im Hintergrund - also ordnet die Datensektoren so an, dass sie möglichst wieder hintereinander liegen. Dies macht Windows im Normalfall im Hintergrund, wenn das System nichts zu tun hat, bzw. wenn Du den PC "leer" laufen lässt. Das Fragmentieren der Daten - also das Zerstreute ablegen der Daten - schadet den Daten nicht. Den Datensegmenten ist egal wo sie zu liegen kommen. Ist also ein reines Performanceproblem.

    Solltest Du das Gefühl haben, dass die Daten extrem langsam ausgelesen oder geschrieben werden, dann könnte dies 2 Gründe haben:
    - Die Festplatte ist fast voll. Das wirkt sich extrem Nachteilig auf die Geschwindigkeit aus. Hier gilt es Platz zu schaffen. 10% der Festplatte sollte am Besten mindestens immer frei sein, damit die Festplatte schnell arbeiten kann.
    - Die Festplatte ist extrem fragmentiert. Wenn der PC nie Zeit hat eine Defragmentierung durchzuführen, kann dies dies Festplatte extrem verlangsamen. Hier hilft es eine Defragmentierung manuell durchzuführen. Wird diese komplett gemacht, dann kann dies mehrere Stunden dauern. Dies kann man ja gegeben Falls mal über Nacht machen lassen.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • soulcrasher
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    • 28. Juni 2025 um 16:01
    • #4
    Zitat von Volkmar

    Reicht aber der Platz nicht aus, wird die Datei zerstückelt und der Rest dort gespeichert, wo Platz ist. Nennt sich dann Fragmentierung.

    Danke, kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Jetzt fällt es mir wieder ein. Damals Ende der 80er, als die Speichergröße der IDE Festplatten mit der Größe heutiger kleinerer USB Sticks gleichkam, habe ich auch oft diese Platten defragmentiert.

    Gruß, soulcrasher

    VG, Jürgen

  • soulcrasher
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    • 28. Juni 2025 um 19:54
    • #5
    Zitat von Mavalok2

    Solltest Du das Gefühl haben, dass die Daten extrem langsam ausgelesen oder geschrieben werden, dann könnte dies 2 Gründe haben:
    - Die Festplatte ist fast voll. Das wirkt sich extrem Nachteilig auf die Geschwindigkeit aus. Hier gilt es Platz zu schaffen. 10% der Festplatte sollte am Besten mindestens immer frei sein, damit die Festplatte schnell arbeiten kann.

    Danke für die Mühe, die du dir mit deiner Antwort gemacht hast, auch wenn ich sie noch 3 x in Zeitlupe lesen musste. Komme eben noch aus der guten alten VHS Zeit, wo alles sequenziell hintereinander abgelegt wurde.

    Zu deinem übrig gebliebenen Zitat. Obwohl es nichs mit deiner Antwort zu tun hat, es war heute in der Tat so, dass das schneiden meiner TV Filme, trotz SSD, vor allem jedoch das abspielen jener mit dem VLC Media Player extrem stockte. Selbst mit dem Windows Media Player.

    Doch jetzt läuft es. Fehlerlösung unbekannt. Vermutlich sind 8GByte RAM doch zu wenig. Ich ziehe eine Aufrüstung in Betracht. Ein Linux Mint T430s hat auch 16 GByte und läuft mit youtube flotter, als das zweite Mint T430s mit 8GByte. Das laden der Smileys und Kommentare geht viel schneller vonstatten.

    VG, Jürgen

  • Mavalok2
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    • 28. Juni 2025 um 22:46
    • #6

    Mehr RAM kann sicher nicht schaden. Mit Standard-Anwendungen sollte ein Linux-System mit 8 GB RAM allerdings keine Probleme haben. Hängt aber auch davon ab, wie viele Programme gleichzeitig geöffnet sind und was noch so alles im Hintergrund läuft / installiert ist.
    Linux hat den Vorteil, dass dieses Betriebssystem den ganzen zur Verfügung stehenden RAM ausnutzt. Selbst wenn die Programm den Speicher nicht benötigen, lagert Linux sehr viel in den noch zur Verfügung stehenden RAM aus. Dies kann das System natürlich auch beschleunigen. Beispiel: Beendest Du ein Programm und öffnest das Programm kurz danach doch wieder, so kann dieses Programm noch im Cache (eine Art Zwischenspeicher im RAM) sein und so direkt wieder geöffnet werden. Ist natürlich sehr viel schneller als wenn das Programm von der Festplatte geladen werden muss. So kann mehr RAM natürlich auch mehr Geschwindigkeit bringen.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

  • JochenPankow
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    • 29. Juni 2025 um 07:50
    • #7
    Zitat von soulcrasher

    dass das schneiden meiner TV Filme, trotz SSD

    Für ein solches Projekt kann man nicht genug RAM haben .... :)

    Fuck the „REGULATION (EU) 2019/1148“ of the European Parliament and of the Council! Denn Kunst und Wissenschaft wie auch Forschung und Lehre sind frei gemäß Art. 5 Abs. 3 GG.

    Erst wenn in Deutschland und in der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • soulcrasher
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    • 2. Juli 2025 um 15:22
    • #8
    Zitat von Mavalok2

    Mehr RAM kann sicher nicht schaden. Mit Standard-Anwendungen sollte ein Linux-System mit 8 GB RAM allerdings keine Probleme haben.

    Ich erhalte Forenweit nur selten email Benachrichtigungen, wenn neue Antworten reinkommen, daher erst jetzt mit einer gewissen Zeitverzögerung. Die Filme schneide ich mit Windows 10. Ich muss mal gucken, was in meinem T560 eingebaut ist. Dann kann ich mir noch einen weiteren 8GB Riegel kaufen.

    VG, Jürgen

  • Mavalok2
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    • 2. Juli 2025 um 22:34
    • #9

    RAM ist sehr günstig geworden. Von daher keine Großinvestition mehr wie früher.

    Windows: 10 - 11 | Linux: LMDE - Ubuntu - Lubuntu - Debian - RaspiOS | macOS: OCLP Sequoia | ChromeOS

Windows 11

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